Galileo-Preis der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde für Dr. Anja Weidner

Preisträgerin Dr. Anja Weidner.
Anfang Dezember erhielt PD Dr.-Ing. habil. Anja Weidner vom Institut für Werkstofftechnik den Galileo-Preis 2020 für besondere Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet der Werkstoffprüfung.

Der Galileo-Preis wird jährlich gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V., dem Deutschen Verband für Materialforschung und –prüfung e.V. und vom Stahlinstitut VDEh verliehen. Die Freiberger Werkstoffwissenschaftlerin erhielt die Auszeichnung für die erfolgreiche Weiterentwicklung komplementärer in situ Methoden in der Werkstofftechnik. Mit diesen Methoden, wie der Analyse der akustischen Emission, der digitalen Bildkorrelation sowie der Thermografie werden wesentliche Beiträge zur Aufklärung von Verformungs- und Schädigungsmechanismen bei quasi-statischer sowie bei zyklischer Verformung möglich.

Dr. Anja Weidner habe sich stets für die Belange der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der Studierenden eingesetzt und dafür eigene Interessen zurückgestellt, hob Prof. Horst Biermann in seiner Laudatio hervor. Erst 2019 habilitiert, hat Dr. Anja Weidner ihre Ergebnisse 2020 im Buch „Deformation Processes in TRIP/TWIP Steels“ (Springer Nature Verlag: https://www.springer.com/de/book/9783030371487) veröffentlicht. Der Großteil der Ergebnisse wurde im Sonderforschungsbereich 799 „TRIP-Matrix Composite“ (https://tu-freiberg.de/forschung/sfb799) erarbeitet.

Der Galileo-Preis wurde im Rahmen der Tagung Werkstoffprüfung, die in diesem Jahr Online stattfand, vor einem „Publikum“ von etwa 60 Teilnehmern verliehen. Bereits 2016 erhielt mit Dr. Peter Trubitz ein Mitglied des Institutes für Werkstofftechnik den Galileo-Preis.

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Prof. Horst Biermann, biermann@ww.tu-freiberg.de