Freiberger Universität belegt vorderen Rang bei Drittmitteln

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Das Statistische Bundesamt hat die Drittmittelzahlen für das Jahr 2012 nun offiziell vorgelegt. Dort zählt die Technische Universität Bergakademie Freiberg neben der TU München und der RWTH Aachen zur Spitzengruppe.

Den Zahlen des statistischen Bundesamts zufolge hat ein Professor an einer deutschen Universität 2012 im Durchschnitt 243.700 Euro an Drittmitteln eingeworben. Das waren fast fünf Prozent mehr als im Jahr davor. Im Bundesdurchschnitt aller Hochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) lagen die Drittmitteleinnahmen bei 167.500 Euro pro Professor. Nach Fächergruppen aufgeteilt, verzeichnen die Professoren der Ingenieurswissenschaften die höchsten Einnahmen: 604.100 Euro (Steigerung um 5,6 % im Vergleich zu 2011).

An der Freiberger Universität warben die Professoren pro Kopf im Jahr 2012 deutlich mehr Drittmittel ein als der Durchschnitt in Deutschland. Die Einnahmen eines jeden Professors beliefen sich im Durchschnitt auf 643.300 Euro. Die gesamten Drittmitteleinnahmen der Freiberger Universität lagen bei 53,6 Millionen Euro. Damit steigerte sie ihre Drittmitteleinnahmen im Vergleich zum Vorjahr nochmals um mehr als sechs Prozent (2011: 50,3 Mio Euro). "Diese extrem hohen Drittmitteleinnahmen sehen wir bereits seit mehreren Jahren und auch in den Jahren 2013 und 2014", betont Prof. Broder Merkel, Prorektor für Forschung. In Sachsen und den neuen Bundesländern ist die Technische Universität Freiberg die Nummer eins. Hohe Drittmitteleinnahmen bedeuten aber auch, dass Studenten optimale Bedingungen im Hinblick auf Beteiligung an innovativen Forschungsprojekten im Rahmen von Qualifizierungsarbeiten haben.

Die höchsten Einnahmen an Drittmitteln an der TU Bergakademie verzeichneten 2012 die Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik sowie die Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie. Die wichtigsten Drittmittelgeber waren der Bund, das Land Sachsen sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Als Drittmittel gelten Einnahmen, die zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von öffentlichen oder privaten Stellen, wie Unternehmen, eingeworben werden. Sie dienen der Förderung von Forschung und Entwicklung, aber auch der Lehre und  der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs. Drittmittel können dabei der Hochschule selbst, einer ihrer Einrichtungen, zum Beispiel Instituten, oder einzelnen Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt werden.

Zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.

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Prorektorat Forschung, Tel.: -2585