Freiberger Studenten nahmen zum fünften Mal an der World Mining Competition in Kanada teil

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Vier Studenten der TU Freiberg beteiligten sich vom 22. Oktober bis 6. November an einem weltweiten Bergbau-Wettbewerb im kanadischen Saskatoon.

Die beiden Bergbaustudenten Kai Burisch und Daniil Popov von dem Institut für Bergbau und Spezialtiefbau sowie Andreas Hutterer (Energie und Ressourcenwirtschaft) und Dirk Schönfelder (Institut für Aufbereitungsmaschinen), beide von der Fakultät der Wirtschaftswissenschaften, bildeten die deutsche Delegation bei der World Mining Competition (WMC), die von der University of Saskatchewan in Saskatoon zum bereits siebten Mal ausgerichtet wurde. Insgesamt nahmen Studenten von zwölf Hochschulen aus drei Kontinenten an dem Wettbewerb teil. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden die Freiberger Studenten von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Helmut Mischo (Professor für Rohstoffabbau und Spezialverfahren unter Tage) und Univ.-Prof. Dr. Carsten Felden (Dekan Fakultät Wirtschaftswissenschaften) bei der Planung und Durchführung der Bildungsreise unterstützt.

Die TU Freiberg hat in diesem Jahr zum fünften Mal an der World Mining Competition teilgenommen. Diese Teilnahme wurde durch großzügige Spenden bekannter Bergbauunternehmen wie K+S Potash Canada, Deilmann-Haniel GmbH und der LEAG ermöglicht, die Startgebühr an der Competition hatte dabei der Verein Freunde und Förderer der Bergakademie Freiberg übernommen.

Das Ziel der Mining Competition war es, innerhalb von 36 Stunden eine Fallstudie zu einem Bergbauprojekt zu bearbeiten. Dort wurde die technische Machbarkeit von der Geologie, bergmännischen Aufgaben über die Aufbereitung bis zur Auslieferung an den Kunden geprüft. Im gleichen Umfang musste man auch die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projektes betrachten, in der Folge wurde ein „Business Case“ erarbeitet. Nach Ablauf der Bearbeitungszeit mussten die Ergebnisse vor einer Jury, die aus hochrangigen Vertretern der kanadischen Bergbauindustrie bestand, präsentiert werden. Der gesamte Wettbewerb dauerte vier Tage und hatte neben dem Fallstudie auch Programmpunkte, die das Kennenlernen und die Vernetzung der Teilnehmer aus verschiedenen Ländern (u.a. auch USA, Chile und Großbritannien) beinhalteten.

Gruppenbild vor FirmaNach erfolgreicher Teilnahme an der WMC erfolgte eine Fachexkursion der Freiberger Gruppe von Saskatoon nach Toronto zu Firmen der kanadischen Bergbau- und Zulieferindustrie. Der Freundes- und Förderkreis des Institutes für Aufbereitungsmaschinen unterstützte das Team hier mit einem Mietwagen. Dabei wurden Unternehmen wie Canadian Light Source Synchrotron, Hatch Ltd., Haver & Böcker OH sowie die Bergwerke Lanigan von Nutrien und Bethune von K+S besichtigt. Zudem besuchten die Freiberger Studenten auch die Universitäten und Institute von Saskatchewan, Winnipeg und Toronto sowie die Kanadisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer in Toronto.

Ansprechpartner: 
Prof. Helmut Mischo, Tel 03731 / 39-2044, Prof. Carsten Felden, Tel 03731 / 39-2090