Freiberger Rektor feierlich ins Amt eingeführt

(v.l.) Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und
Mit einer Festveranstaltung in der Alten Mensa wurde Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht am 12. Oktober feierlich in sein Amt als Rektor der TU Bergakademie Freiberg eingeführt. Vor rund 300 Gästen überreichte ihm die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst die Urkunde.

Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, gratulierte in ihrer Festrede Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht zu seiner Wahl. „Mit ihm wurde ein würdiger Nachfolger gewählt und wir sind diesem Vorschlag gern gefolgt“, betont Dr. Stange. Auf den neuen Rektor warten spannende Aufgaben und sie wünsche ihm dafür viel Erfolg. Die ersten Schritte der Zusammenarbeit seien bereits getan. Gemeinsam arbeiten sie am Hochschulentwicklungsplan 2025, dessen Ziel es ist, die Profilierung und die Qualität in der Lehre und Forschung voranzutreiben sowie eine verbesserte Positionierung der Freiberger Universität sowohl in der deutschen als auch in der ausländischen Hochschul-Landschaft zu erreichen.

In seiner Antrittsrede schlug Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht einen Bogen von der 250-jährigen Geschichte der Freiberger Universität zu seinen Zielen. „Seit ihrer Gründung beruht die Ausstrahlung und Anziehungskraft der TU Bergakademie Freiberg auf ihrem montanistischen Profil, das über die Jahrhunderte hinweg in den Grundzügen erhalten blieb. Dieses Profil hat die Zeiten des Nationalsozialismus und des Kommunismus überdauert und kann nun seit 25 Jahren auch im geeinten Deutschland überzeugen“. Für die Positionierung der TU Bergakademie Freiberg als die deutsche und internationale Universität im Ressourcenbereich danke er seinen Vorgängern. Es sei beruhigend zu wissen, dass weder ein Neuanfang noch eine grundsätzliche Neuausrichtung vorzunehmen ist. Gleichwohl gelte es, neue Anforderungen zu erkennen und gemeinsam umzusetzen. „Ich bin davon überzeugt, dass nur dem die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft gelingt, der die Vergangenheit kennt, analysiert und daraus Lehren zieht“, schloss der Rektor sein Rede zum Amtsantritt.

Zu den wichtigsten Zielen in der nächsten Zeit gehöre die Erhöhung der Wahrnehmung der Freiberger Universität in der Öffentlichkeit. Dafür sei es auch wichtig, sich in der Forschung weiter zu profilieren und noch mehr hochkarätige Wissenschaftler/Innen nach Freiberg zu holen. Nur so könne man die hohe Qualität in der Lehre und Forschung absichern und nationale sowie internationale Kooperationen ausbauen.

Während des Festaktes wurden die neuen Prorektoren Prof. Dr. Rudolf Kawalla, Prorektor für Forschung, Prof. Dr. Silvia Rogler, Prorektorin für Bildung, und Prof. Dr. Broder Merkel, Prorektor für Struktur, Strategie und Außenbeziehungen, feierlich in ihr Amt eingeführt.

Der Erweiterte Senat der TU Bergakademie Freiberg wählte Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht am 3. Juni 2015 zum Rektor. Sein Amt hat er am 21. Juli für fünf Jahre angetreten. Er ist der 40. Rektor der Bergakademie und folgt auf Prof. Dr. Bernd Meyer, der von 2008 bis 2015 amtierte.

Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst,
(v.l.) Der Kanzler, Dr. Andreas Handschuh und der Prof. Dr. Alfons Ams, Dekan de
(v.l.) Der Kanzler, Dr. Andreas Handschuh und der Prof. Dr. Alfons Ams, Dekan de
Einführung der neuen Prorektoren (v.l.) Prorektor für Forschung Prof. Dr.-Ing.
Zum Abschluss der feierlichen Investitur sangen alle das traditionelle Steigerli