Freiberger Professor Stelter kandidiert als Präsident der Gesellschaft der Metallurgen und Bergleute

Mann im Labor
Prof. Dr.-Ing. Michael Stelter, Leiter des Instituts für Nichteisen-Metallurgie und Reinststoffe der TU Bergakademie Freiberg, kandidiert als Präsident der Gesellschaft der Metallurgen und Bergleute (GDMB) mit Sitz in Clausthal-Zellerfeld. Die Wahl findet am 11. Oktober statt.

 Bisher ist Prof. Stelter Mitglied des Präsidiums und  stellvertretender Präsident der GDMB.

„Die Kandidatur wird von der TU Bergakademie Freiberg ausdrücklich unterstützt“, betont der Rektor der TU Bergakademie  Prof. Dr. Klaus Dieter Barbknecht. „Als Ressourcenuniversität für nachhaltige Kreislaufwirtschaft widmet sich unsere Hochschule u.a. den gleichen Bereichen wie die GDMB.“ 

Die GDMB ist eine international anerkannte Fachgesellschaft zur Förderung wissenschaftlicher, technologischer, wirtschaftlicher und ökologischer Belange in den Bereichen Rohstoffe und Georessourcen, Nichteisen-Metallurgie, Recycling und Umwelttechnik. Die Mitglieder sind Einzelpersonen, Unternehmen, Hochschulinstitute und Behörden. Sie verfügen über Kompetenzen in der bergbaulichen Rohstoffgewinnung, der Metallurgie und Werkstofferzeugung sowie in den Bereichen Aufbereitung, Veredelung, Sanierung und Renaturierung. 

Michael Stelter wurde am 6. August 1956 in Darmstadt geboren. Von 1977 bis 1983 studierte er Chemie an der TU Darmstadt. Nach seiner  Promotion 1987 im Bereich Anorganische Festkörperchemie war er in verschiedenen Unternehmen in leitender Stellung tätig, darunter in der Norddeutschen Affinerie in Hamburg und in Südafrika. 

1997 erhielt er den Ruf an das Institut für NE-Metallurgie und Reinststoffe der TU Bergakademie. Er hat dort seither als Direktor dieses Instituts den Lehrstuhl für Technologie der Nichteisenmetalle und Werkstoffrecycling inne. Von 2000 bis 2003 arbeitete er als Prorektor für Bildung und Strukturentwicklung, von 2010 bis 2014 als Prorektor für Forschung. 

Weitere Informationen: https://www.gdmb.de

Ansprechpartner: 
Prof. Michael Stelter, Telefon 03731 / 39-2015