Freiberger Masterstudent organisiert Symposium für Ingenieure in Aserbaidschan

Anvar Mammadli auf dem von ihm organisierten Symposium 2019.
Mit einem Team von zehn Studierenden vor Ort und einem nur zweiwöchigen Besuch in seinem Herkunftsland hat Anvar Mammadli in diesem Jahr das zweite Global Engineering Symposium in Baku organisiert.

Der motivierte Student mit einem Faible für Veranstaltungsorganisation ist in Freiberg im internationalen Masterstudiengang "Sustainable Mining and Remediation Management (MoRe)" eingeschrieben. Mit der englischsprachigen Veranstaltung, die laut Mammadli in Aserbaidschan einmalig ist, möchte er Studierenden an aserbaidschanischen Hochschulen sowie jungen Berufstätigen und Nachwuchswissenschaftlern aus den verschiedenen Ingenieursdisziplinen die Gelegenheit geben, Einblicke in die Bandbreite der Tätigkeiten eines Ingenieurs zu bekommen und ein persönliches Netzwerk aufzubauen.

„Das Symposium soll Menschen aus den Ingenieursbereichen Erdöltechnik, Chemieingenieurwesen, Bergbautechnik, Maschinenbau, Bauwesen und Informationstechnologie, zusammenbringen und eine Plattform für Meinungsaustausch bieten. Es hat sich im vergangenen Jahr gezeigt, dass eine dynamische Debatte zwischen Teilnehmern und Referenten entstehen kann,  die dazu führt,  Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Ansätzen aufzuzeigen“, sagt Anvar Mammadli. In diesem Jahr treffen sich insgesamt 18 Referent/innen aus 14 Ländern und  rund 400 Teilnehmer/innen am 13. und 14. März in Baku. Im Vorjahr waren es noch 250 Teilnehmende. Finanzielle Unterstützung kommt vom Unterstützungsfonds der aserbaidschanischen Diaspora und lokalen Unternehmen, wie AZELKO LLC, die das Organisationsteam als Sponsoren gewonnen hat.  Außerdem wird das Symposium von der in Deutschland ansässigen Vereinigung aserbaidschanischer Studierender und Wissenschaftler (VASW e.V.) und dem Aserbaidschanischen Kongressbüro unterstützt.

Unter den internationalen Referenten werden auch zwei Forscher der TU Bergakademie Freiberg sein: Prof. Dr. Martin Sobczyk vom Institut für Maschinenbau und Dr. George Barakos vom Institut für Bergbau und Spezialtiefbau informieren über die ingenieurwissenschaftlichen Ausbildungsprogramme und den aktuellen Forschungsstand in den Bereichen Maschinenbau und Bergbau. Das Internationale Universitätszentrum unterstützte den aserbaidschanischen Studenten bei praktischen Fragen.

Das dritte Symposium der Reihe wird im Oktober in der südafrikanischen Stadt Bloemfontein stattfinden. Hierfür hat Mammadli schon ein Team aus studentischen Organisatoren vor Ort zusammengestellt und 16 Redner angefragt. Auch für 2021 plant der Freiberger Masterstudent zwei Global Engineering Symposien, eines davon in Estland.

Ansprechpartner: 
Anvar Mammadli, E-mail: anvar.mammadli@gesevent.org