Freiberger Kongress zur Energiewende: Fachleute zeigen Chancen und Grenzen auf

Symbolfoto erneuerbare Energien
Elektromobilität, synthetische Kraftstoffe oder Brennstoffzelle – welche Anforderungen stellt die Energiewende an die technologieoffene Mobilität der Zukunft?

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online-Kongresses „1. Freiberger Kongress zur Energiewende“ diskutieren am 7. Mai 2021 (ab 9 Uhr) technische Innovationen, politische Rahmenbedingungen und ökonomische Bewertungen des Wandels von fossilen zu regenerativen Energien. Interessierte können sich ab sofort kostenfrei zur Teilnahme anmelden.

In einem Eröffnungsvortrag erläutert der ehemalige EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger zentrale Punkte aus Sicht der Europäischen Union im Rahmen des EU Green Deals. Mit weiteren Beiträgen zu Energiewendeszenarien, Erfordernissen einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien sowie den notwendigen Flächen- und Speicherpotenzialen tragen die Experten zu einer fundierten Diskussion zum Umgang mit Technologien für die Energiewende bei.

Im zweiten Teil der Konferenz widmen sich Fachleute verschiedener Universitäten, Forschungseinrichtungen und Organisationen dem Thema Mobilität. Sie erklären die Potenziale von Elektromobilität, Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen für die Energie- und Mobilitätswende und ordnen sie ein. Auch die Klimabilanzen verschiedener Fahrzeug- und Kraftstoffsysteme über den gesamten Lebenszyklus werden beleuchtet, um Interessierten aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung und Politik eine umfassende Bewertung zu ermöglichen.

Hintergrund: Forum Energiewende e.V.

Der Verein Forum Energiewende e.V. an der TU Bergakademie Freiberg setzt sich mit den Themen der Energiewende auseinander und fördert den Austausch von fundierten Erkenntnissen. Sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen, Organisationen und wissenschaftliche Institutionen können den Forum Energiewende e.V. als Mitglied unterstützen. In diesem Jahr organisiert der Verein erstmals den Freiberger Kongress zur Energiewende.

Zum Programm

Fragen zu diesem Thema beantwortet: 
f.energiewende@tu-freiberg.de