Freiberger Informatiker gewinnt Sonderpreis beim Low Cost Robotics Ideenwettbewerb

Gruppenbild: Fünf Männer, zwei davon mit Urkunden
Auch in diesem Jahr suchte der Low Cost Robotics Ideenwettbewerb der Firma IGUS wieder nach spannenden Ideen und Konzepten, die das Potential moderner Robotik-Lösungen aufzeigen. Prof. Dr. Sebastian Zug von der TU Freiberg gewann mit seiner Idee den mit 1000 Euro dotierten 2. Platz.

Als Mitglied im Organisationsstab der RoboCup@work-Liga plant Prof. Zug die Realisierung einer intuitiv programmierbaren, mobilen Plattform für den jährlich stattfindenden Wettbewerb. Die teilnehmenden, studentischen Teams lösen mit den Robotern verschiedene Aufgaben in einer industriell motivierten Umgebung. Dabei sind in einer etwa 10x10 Meter großen Arena Bauteile zwischen verschiedenen Arbeitsplattformen hin und her zu transportieren. Entsprechend muss der Roboter sich in der "Fabrik" lokalisieren, die Objekte erkennen und aufnehmen sowie die Reihung der Aufträge effektiv planen können.

Um die Robotik-Lösung an die wachsenden Herausforderungen anzupassen, soll der robolink Roboterarm mit einer mobilen Plattform so kombiniert werden, dass er den Teams individuelle Greif- und Manipulationsstrategien erlaubt. Die Herausforderung besteht darin, möglichst viele der Varianten bei der Entwicklung der Basisplattform vorherzusehen.

„Damit bietet das Konzept erfahrenen Teams künftig genügend Spielraum für eigene Entwicklungen und gewährleistet für neue Gruppen gleichzeitig einen vereinfachten Einstieg“, erklärt Prof. Zug. Die Lösung wird künftig auch Ausgangsbasis für das BAF_bots Team der TU Freiberg, dass gegenwärtig durch die Arbeitsgruppe für "Softwareentwicklung und Robotik" initiiert wird.