Freiberg punktet digital: MINTernational Summer School erntet viel Lob

Am 9. Juni endete der erste Durchgang der mehrwöchigen internationalen MINT Summer School an der TU Bergakademie Freiberg. Dabei haben 15 MINT-Studierende verschiedener Kontinente im virtuellen Raum gemeinsam interdisziplinäre Fallstudien bearbeitet. Das Feedback war äußerst positiv.

Feedback der Teilnehmer

  • “Great experience, solving the case study was interesting.”
  • “Interesting intercultural and profitable virtual team work”
  • “I enjoyed the opportunity to learn, communicate and solve real life-based problems, while meeting new fantastic people.”
  • “This was a great experience, which can learn a lot and has been very rewarding for me, thank you very much for this opportunity. I hope to participate again in the future XD”
  • “It was a nice experience combined with new knowledge and interesting people. Thank you very much!“

Es funktioniert also doch, das Arbeiten in rein virtuellen, internationalen Teams!

Statements

Öffentliche Abschlussveranstaltung

Die fachlichen Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit präsentierten die internationalen Teams am 9. Juni 2016 während der öffentlichen Abschlussveranstaltung im virtuellen Klassenraum. Die anwesenden Berater der kooperierenden Industriepartner stellten die Lösungsansätze in den unternehmerischen Kontext.

Die Berater lobten einstimmig das große Engagement der teilnehmenden Studierenden. Alexander Heiden als Vertreter der SEM Fire and Rescue Ldt. hob zudem den innovativen Ansatz der Summer School hervor: „Hier können Menschen aus der ganzen Welt ein gemeinsames Ziel erreichen. Besonders gefreut hat mich, dass ich in der Arbeit mit den Studierenden auch noch einiges lernen konnte.“

Der Projektkoordinatorin Christin Nenner fiel im Laufe der vergangenen neun Wochen vor allem die große Bereitschaft der Teilnehmenden auf, Wissen und Erfahrungen zu teilen: „Die Studierenden haben nicht nur miteinander, sondern vor allem viel voneinander gelernt.“ Der Erfolg des Projektes wird im Besonderen an der Zustimmung der Studierenden deutlich. Vor allem das gemeinsame Lernen, der interkulturelle Austausch und das Lösen von wirklich bestehenden Problemen kamen bei den Studierenden gut an.

Die Projekt-Idee

MINT-Studierende verschiedener Nationen und Hochschulen bearbeiten gemeinsam in einem virtuellen Sommerkurs interdisziplinäre Fallstudien.

Die diesjährigen Fallstudien basierten auf realen Aufgaben und „Problemen“ von kooperierenden Industriepartnern wie GlaxoSmithKline, akili:innovation GmbH und SEM Fire and Rescue Ldt. Zur Lösung des Falls nutzten die Teilnehmenden verschiedene E-Learning-Tools wie den Virtuellen Klassenraum, das Wiki, das Glossar und das Forum.

Die Ziele des Projektes sind die gesteigerte Handlungs- und Praxisorientierung der Studierenden, die Vorbereitung auf die Arbeit in interkulturellen und interdisziplinären Teams und der Erwerb berufsnaher Sprachkenntnisse. Damit können sich die Studierenden auf einen Studienaufenthalt „abroad“ bzw. in Freiberg vorbereiten.

Konzeption und Ergebnisse

Die Konzeption und die Ergebnisse des Piloten werden im Rahmen eines Workshops des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft im Oktober 2016 in Berlin vorgestellt. Seitens des Projektträgers wird ein weiterer Durchgang 2017 befürwortet.

Auch international ist das Interesse an der Summer School sehr groß. Eine (virtuelle) Präsentation auf der Welt-Hochschul-Didaktiker-Tagung in Kapstadt ist ebenfalls angefragt. 

Fragen beantwortet / Contact: 
Christin Nenner, Tel.: 39-2629