Freiberg begrüßt internationale Studierende

Einen besonderen Empfang erlebten am Donnerstag, dem 11. Oktober internationale Studierende der TU Bergakademie Freiberg. Im Foyer des Rathauses hieß die Oberbürgermeisterin Dr. Uta Rensch zusammen mit Katja Polanski, Direktorin des Internationalen Universitätszentrums (IUZ) "Alexander von Humboldt", Studienanfänger aus über 20 Ländern in der Bergstadt willkommen.

Die Oberbürgermeisterin stellte die Stadt in ihrer Entwicklung vom vom Silber zum Silicium vor und betonte: "Sie haben eine gute Wahl getroffen, gerade an der TU Bergakademie Freiberg zu studieren. Universität und Stadt verbinden viele Gemeinsamkeiten." Die Stadt bemühe sich um Weltoffenheit und Toleranz und möchte den jungen Leuten aus aller Welt ein guter Gastgeber sein. Sie wünschte allen Weitgereisten Erfolg bei ihrem Studium beziehungsweise bei der Forschungsarbeit.

Anlässlich der Begrüßung lobten Stadt und Universität gemeinsam einen Fotowettbewerb aus, der zugleich eine gute Möglichkeit ist, das neue Umfeld besser kennen zu lernen. Unter dem Motto "Perspektivwechsel - Freiberg meine Stadt" richtet er sich ausschließlich an ausländische Studierende und ausländische Mitarbeiter der Universität. Sie können ihre Schnappschüsse zu den Themen Leben, Freunde, Studium bis Januar 2008 einreichen. Eine Jury bewertet die Motive und prämiert die Besten. Die Öffentlichkeit kann diese Fotos nächstes Jahr in einer Ausstellung in der Akademiestraße 6 begutachten.

Dann überraschte die Oberbürgermeisterin die Gäste noch mit einer Premiere, die bei Studenten früherer Semester zu den beliebtesten Verfehlungen zählte: Das Löwenreiten. Die ausländischen Studierenden durften an diesem Abend für einen Cent Strafgeld auf einem der Löwen reiten, die den Brunnen mit dem Denkmal Otto des Reichen auf dem Marktplatz schmücken. Dafür erhielten sie symbolisch einen Strafzettel. Diese Erinnerung der besonderen Art ließen sich Studierende aus Vietnam, Russland, Tschechien, Mexiko, Indonesien, Türkei, Bangladesh, Indien und Brasilien natürlich nicht entgehen. Die ersten beiden, die sich der Prozedur unterzogen, waren die Studentinnen Bjarnheidur Kristinsdottir aus Island und Magdalena Ptaszynska aus Polen.

Insgesamt studieren gegenwärtig 437 ausländische Studierende aus 74 Ländern an der TU Bergakademie. Besonders viele Neue kommen aus China, Russland, Polen Vietnam und der Ukraine. Im aktuellen Wintersemester 2007/2008 entschieden sich die meisten ausländischen Studierenden für die Studiengänge Werkstoffwissenschaften, Maschinenbau, International Managament of Resources and Environment (IMRE), Geotechnik/Bergbau sowie Betriebswirtschaftslehre. Eine größere Gruppe hat sich für Freiberg und damit für ein Doppeldiplom mit russischen und polnischen Heimatuniversitäten entschieden.
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Katja Polanski