Fortbildungsangebot vom "Haus der kleinen Forscher" soll in Sachsen weiter ausgebaut werden

Kultusminister Christian Piwarz und Stiftungsvorstand Michael Fritz nach der Unt
Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ blickt in Sachsen auf 10 Jahre erfolgreiches Engagement. Auf der Jubiläumsfeier am 13. Juni in Dresden bekräftigten Minister Piwarz und Stiftungsvorstand Fritz ihre Absicht, ein neues Angebot zum entdeckend-forschenden Lernen im MINT-Bereich zu bringen.

(Aus der Pressemitteilung der Stiftung: 10 Jahre Haus der kleinen Forscher in Sachsen)

Im Rahmen der Jubiläumsfeier unterzeichneten Kultusminister Christian Piwarz und Michael Fritz eine gemeinsame Absichtserklärung, zukünftig auch den Grundschullehrerinnen und -lehrern die Teilnahme an „Haus der kleinen Forscher“-Fortbildungen für den Unterricht ermöglichen zu können. Angestrebt wird ein Fortbildungsprogramm nach dem Blended-Learning-Prinzip, in dem Präsenz- und Onlinemodule fest verzahnt sind.

Gemeinsam mit den Handwerkskammern Chemnitz, Dresden, zu Leipzig und der IHK Chemnitz sowie mit Unterstützung durch das Sächsische Ministerium für Kultus bildet die bundesweite Bildungsinitiative seit 2009 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zur Integration von MINT in den pädagogischen Alltag fort. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat im Freistaat in den vergangenen zehn Jahren Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus 70 Prozent aller Kitas und mehr als der Hälfte aller Horte in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fortgebildet.

„Der Freistaat Sachsen kooperiert seit einem Jahrzehnt sehr erfolgreich mit dem ‚Haus der kleinen Forscher‘“, so Kultusminister Piwarz. „Bereits heute wird in 70 Prozent aller sächsischen Kitas und über der Hälfte aller Horte regelmäßig geforscht. Im bundesweiten Vergleich liegen wir damit auf einem beeindruckenden zweiten Platz", erklärte Kultusminister Piwarz.

Auch Stiftungsvorstand Fritz würdigte die erfolgreiche Arbeit eines Jahrzehnts: „Dass in Sachsen nun schon zehn Jahre lang erfolgreich MINT-Bildung und vom Kind ausgehendes Lernen im frühen Bildungsbereich gefördert wird, macht mich sehr froh. Noch glücklicher macht es mich, dass wir planen, diese Unterstützung für den Grundschulunterricht gemeinsam weiter zu verstärken. Denn forschend die Welt entdecken kann man auch im Klassenzimmer! Ich finde es großartig, dass Sachsen diese Fortbildungen bald als eines der ersten Bundesländer anbieten will und auch hier bundesweit eine Vorreiterrolle einnimmt.“

Auch die TU Bergakademie Freiberg ist Mitglied. Das lokale Netzwerk „Kleine Forscher an der TU Bergakademie Freiberg“ besteht seit 2008 und ist eine Kooperation zwischen der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und der TU Bergakademie Freiberg. Unter der Leitung von Kathrin Häußler vom Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik an der TU Bergakademie wurden seither über 200 Erzieherinnen und Erzieher aus über 90 Einrichtungen der Region weitergebildet. Mit dem angeeigneten Wissen sind die Erzieher in der Lage, den Kindern altersgerecht  Naturwissenschaften und Technik nahe zu bringen und sie zum Forschen zu animieren. Ziel ist es, frühzeitig die Bildungschancen für Kinder zu erhöhen.

Ehrung der Trainerinnen und Koordinatorinnen durch Stiftung und Kammern.Im Rahmen der Feierlichkeiten ehrten Stiftung und Kammern Trainerinnen und Koordinatorinnen, die sich in den vergangenen Jahren besonders um die frühe Bildung in Sachsen verdient gemacht haben.

Mehr Informationen unter:

https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/