Forscher/innen der TU Freiberg profitieren von neuem Instrument am Elektronenspeicherring BESSY II

Luftbild BESSY II am Wilhelm-Conrad-Röntgen Campus des HZB in Berlin Adlershof
Am 28. Oktober überreichte das Russisch-Deutsche Labor das neue Instrument an die Nutzer, darunter die TU Freiberg, an BESSY II in Berlin. Es ermöglicht präzise Messungen unterschiedlicher Bauteile wie magnetische Sandwichstrukturen oder neuartiger Solarzellenmaterialien mit Spinauflösung.

Von der kommenden Strahlzeitperiode an, steht der neue, leistungsstarken Messplatz für spin- und winkelaufgelöste Photoelektronenspektroskopie und Photoelektronenmikroskopie an einem Undulatorstrahlrohr nun auch russischen und deutschen Nutzerteams für Kooperationen zur Verfügung. Davon profitieren auch die Forscher/innen der TU Bergakademie Freiberg, die an dem neuen Instrument Messzeiten für verschiedenste Untersuchungen erhalten können.

GruppenbildDiese ist neben der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Dresden, dem Helmholtz-Zentrum Berlin sowie auf russischer Seite der Staatlichen Universität St. Petersburg, dem Kurchatov Institut (Moskau), dem Ioffe Institut (St. Petersburg) und dem Shubnikov Institut für Kristallographie (Moskau)) seit sechs Jahren offizieller Partner des Russisch-Deutschen Labors.

Das Labor existiert seit mehr als 15 Jahren an der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II in Berlin. Die Wissenschaftler/innen betreiben dort ein eigenes Dipol-Strahlrohr für Absorptionsspektroskopie und Photoelektronenspektroskopie.

Das neue Instrument wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einer Million Euro finanziert.

Weitere Informationen in der ausführlichen Presseinformation des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie GmbH.

Ansprechpartner: 
Prof. Serguei Molodtsov, Tel. 040/8998 5779 und Dr. Friedrich Roth, Tel. 03731 / 39 2865