„Erzkumpel“ – Neue Miniaturfiguren für Landesausstellung in Freiberg präsentiert

Fünf kleine Holzfiguren vor dem Eingang des Silberbergwerks Reiche Zeche
Vom Bohrer über den Sprenger bis zur Grubenwehr – Bereits die ersten fünf neuen Figuren zeigen die vielfältige Arbeit des Freiberger Erzbergbaus der 1950er/1970er Jahre. Sie stammen aus den Händen des Seiffener Kunsthandwerkers Siegfried Werner.

Das Quintett wurde extra für den Freiberger Schauplatz Erz (SilberBoom.) der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur geschaffen. Vorbild für die Miniaturfiguren waren historische Fotos des Erzbergbaus der 1950er bis 1970er Jahre aus dem Bildarchiv des Forschungs- und Lehrbergwerks. Neben dem Zimmerling (34,20 Euro) sind bereits die Figuren des Borhauers (33,60 Euro), des Sprenghauers (25,60 Euro), des Grubenwehrmannes (29,10 Euro) und des Huntestößers (32,40 Euro) vollendet. Weitere sind bereits in Planung.

„Ziel war und ist es Figuren zu erschaffen, mit denen sich noch heute aktive und ehemalige Bergleute identifizieren können“, erklärt Frank Reuter, Leiter des Grubenbetriebs auf der Reichen Zeche und selbst leidenschaftlicher Sammler der Miniaturen.

Käuflich zu erwerben sind die ersten fünf Figuren im Foyer des Silberbergwerkes Freiberg und im Bergbaumuseum Freiberg.

Hintergrund:

Aus Siegfried Werners Werkstatt kommen bereits die Gelehrten der TU Bergakademie Freiberg. Die 2015 entstandenen Figuren zeigen fünfzehn Wissenschaftler und Dozenten, wie die beiden Gründer der Bergakademie Friedrich Wilhelm von Oppel und Friedrich Anton von Heynitz sowie den Bergakademisten Abraham Gottlob Werner, den bekannten Naturforscher Alexander von Humboldt und viele Weitere.