Wirtschaftswissenschaften im neuen Schlossplatzquartier

Das Schlossplatzquartier (c) Detlev Müller
Am 9. Oktober hat der Sächsische Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland gemeinsam mit Vertretern des Wissenschaftsministeriums den ersten Teil des sanierten Schlossplatzquartiers an die TU Bergakademie Freiberg übergeben.

Mit dem ersten Bauabschnitt des Schlossplatzquartiers ist ein weiterer Eckpfeiler des Wissenschaftskorridors zwischen der Altstadt und dem Campus fertiggestellt. In die drei sanierten Gebäude am Schlossplatz 1, Schlossplatz 1a und in der Prüferstraße 2 sind die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, das Internationale Universitätszentrum und das neue Studien-Informations-Zentrum, kurz SIZ (http://tu-freiberg.de/siz), eingezogen. Im Zuge der Umbaumaßnahmen konnte auch ein Teil der historischen Bausubstanz, wie die Fassade am Gebäude Schlossplatz 1a  oder ein alter Tresor in den Räumen am Schlossplatz 1, erhalten werden.

Auf insgesamt rund 2.600 Quadratmetern Hauptnutzfläche bieten sich den Mitarbeitern und Studenten nun beste Arbeitsbedingungen. „Wir fühlen uns sehr wohl in unserem neuen Gebäude. Die Räume sind hell und freundlich. Besonders die Arbeitsatmosphäre gewinnt sehr durch die neue Raumaufteilung. Im Gebäude der ehemaligen ABF in der Lessingstrasse waren wir ziemlich verstreut im ganzen Haus. Jetzt sind wir viel näher am Campus und die Wege verkürzen sich erheblich“ erklärt Ingrid Lange, Leiterin des Internationalen Universitätszentrums.

Das sieht auch Prof. Carsten Felden, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, so: „Das neue Gebäude ist eine Investition in die Zukunft von Fakultät und Universität. Es bietet unseren Mitarbeitern beste Bedingungen, um weiterhin exzellente Leistungen erbringen zu können. Wir freuen uns sehr über das starke Bekenntnis zu den Freiberger Wirtschaftswissenschaften. Mit der heutigen Übergabe folgt das Schlossplatzquartier pünktlich zum Semesterbeginn am Montag seiner Bestimmung als Forschungsort.“

Den Bauarbeiten waren umfangreiche Grabungen des Landesamtes für Archäologie vorausgegangen. Denn die neuen Universitätsgebäude stehen auf geschichtsträchtigem Boden: Früher befand sich an dieser Stelle das Dominikanerkloster St. Pauli. Die Ausgrabungen brachten u.a. die Grundmauern des Klosters, einen Brunnen, zahlreiche Grabstätten und Beigaben zutage. In Verbindung mit dem bestehenden, historischen Ensemble entsteht am Schlossplatzquartier auch ein neuer Hörsaal.

Zur Medieninformation des sächsischen Staatsministeriums für Finanzen: http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/200191 

Bernd Aschauer,  Fachbereichsleiter Hochschulbau, Staatsbetrieb Sächsisches Immo
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