Engagiert in der Ausbildung für eine nachhaltige Rohstoffkette: Neuer europäischer Masterstudiengang

Blick in das Wasser-Labor, zwei weibliche Mitarbeiterinnen tragen Laborkittel
Gemeinsam mit Partnerhochschulen beteiligt sich die TU Bergakademie Freiberg an einer neuen Initiative zur Ausbildung von Fachkräften für eine nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungskette in Süd- und Südosteuropa.

Im vom europäischen Kompetenzzentrum EIT RawMaterials geförderten Projekt “Raw Materials Value Chain” (RaVeN) wird jetzt ein neuer gleichnamiger Studiengang entwickelt. Geleitet wird das Projekt von der polnischen Universität AGH Krakau, die den neuen Studiengang koordinieren und einführen wird. Ein Semester absolvieren die Studierenden an der TU Bergakademie Freiberg und besuchen dazu Lehrveranstaltungen aus dem bereits etablierten Lehrangebot. Mit einem fachlich passenden Bachelor-Abschluss können sich Studierende auch aus Deutschland für den neuen englischsprachigen Studiengang einschreiben. Die TU Bergakademie Freiberg kann dabei auch einen der möglichen M. Sc.-Doppelabschlüsse vergeben.

Studierende im neuen Studiengang können finanziell durch ein Stipendium der Europäischen Union gefördert werden. Programmziele des EIT RawMaterials sind der internationale Austausch und die engere Vernetzung in der Ausbildung im Rohstoffbereich.

"Unsere Zukunft ist unmittelbar vom Zugang und der nachhaltigen Bereitstellung von Rohstoffen abhängig. Das gilt für die gesamte Wertschöpfungskette bis zum Produkt und zum Recycling“, sagt Prof. Carsten Drebenstedt. "Besonders in Süd- und Südosteuropa ist die Nachfrage groß, Ingenieurinnen und Ingenieure zu Fachkräften für eine nachhaltige Ressourcenwirtschaft auszubilden", so der Freiberger Koordinator des neuen Masterstudiengangs.

Weitere Informationen zum Projekt: Raven Project, Informationen der AGH Krakau