Energie aus dem Erzgebirge

Mädchengruppe vor Schlackebad-Vergaser.
Energiewende, Kohleausstieg, erneuerbare Stromerzeugung – was hat das alles mit meiner Region zu tun? Antwort auf diese Frage gibt das Weiterbildungsprojekt „Erzgebirge – neue Landschaft, neue Chancen“, das vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung bis August 2020 gefördert wird.

Um sächsischen und tschechischen Schülern und Studenten sowie der interessierten Öffentlichkeit die Themen Energie und Umwelt näherzubringen, hat sich die TU Bergakademie Freiberg mit dem Forschungsinstitut für Braunkohle (VÙHU) Most und der Universität für Chemie und Technologie (VŠCHT) Prag zusammengetan. So kamen beim diesjährigen Girls’Day am 26. April zwölf tschechische Mädchen von der Fachschule für Chemie aus Meziborí ans Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) und informierten sich zu ihren Zukunftschancen durch ein Studium der Verfahrenstechnik. Die 16- und 17-jährigen Schülerinnen erlebten Veranstaltungen rund um das Thema „Ingenieurin 4.0 – Warum den Männern das Feld überlassen“, darunter Workshops zur Charakterisierung von Aktivkohlen für den Umweltschutz und bei der Erforschung des Prinzips der Wirbelschicht.

Am 28. April informierte das IEC beim 23. Energietag in Oederan über seine Projekte, z. B. durch einen Vortrag über Hightech-Produkte aus Kunststoffabfällen.

Weitere Aktivitäten und Seminare mit Fokus auf nachhaltigen Einsatz von Ressourcen, Energiebereitstellungsmöglichkeiten im Grenzgebiet und Studienmöglichkeiten an der TU Bergakademie Freiberg können vereinbart werden. Dies umfasst u.a. Exkursionen, E-Learning-Kurse, Projekttage und spezielle Angebote für Schulen. 

Nähere Informationen zum Projekt: www.erz2020.cz/de

Veranstaltungstermine: https://blogs.hrz.tu-freiberg.de/iec

Ansprechpartner: 
Dipl.-Ing. Manuela Thiel, Manuela.Thiel@iec.tu-freiberg.de, Tel.: 03731/39-4429