Drittmittel: Professoren der TU Bergakademie Freiberg an der Spitze

Universitätshauptgebäude in der Akademiestraße
In der aktuellen Drittmittelstatistik des Statistischen Bundesamtes gehört die Technische Universität Bergakademie Freiberg mit 677.700 Euro pro Professor zur Spitzengruppe. Mit Platz vier bundesweit schneidet sie als beste sächsische Universität ab.

Auf Bundesebene reiht sich die Freiberger Universität damit wie im Vorjahr hinter der RWTH Aachen, der Universität Stuttgart und der TU München ein und liegt deutlich über dem Durchschnitt in Deutschland. 

„Die hohen Drittmitteleinnahmen unserer Professorinnen und Professoren zeigen einmal mehr, dass wir ein kompetenter Partner für Wissenschaft und Wirtschaft sind, wenn es um die Herausforderungen der Zukunft geht und dies in eine sehr gute Ausbildung eingehen lassen können“, erklärt Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht. Das spiegeln auch die zahlreichen Forschungsprojekte mit Freiberger Beteiligung wider.

Als Drittmittel gelten Einnahmen, die zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden. Sie dienen der Förderung von Forschung und Entwicklung, aber auch der Lehre und der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs. Die wichtigsten Förderorganisationen und somit Drittmittelgeber für die Hochschule sind die Bundesministerien, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Europäische Union sowie der Freistaat Sachsen. Ein hoher Anteil der Drittmitteleinnahmen wird daneben durch Forschungsaufträge der Wirtschaft generiert.  Die aktuelle Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes betrifft die statistischen Werte aus dem Jahr 2017.