Drei Förderpreise an Studierende verliehen

Imagbild Urkunden.
Auch 2020 würdigte die TU Bergakademie Freiberg besondere Leistungen von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern mit dem Friedrich-Wilhelm-von-Oppel-Preis und dem Werner-Freiesleben-Preis.

Friedrich-Wilhelm-von-Oppel-Preis

Zur Würdigung des studentischen Engagements in der akademischen Selbstverwaltung oder in Vereinen und Gremien wird vom Verein der Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg jährlich der Friedrich-Wilhelm-von-Oppel-Preis vergeben. Friedrich Wilhelm von Oppel war Mitbegründer der Bergakademie und deren erster Leiter. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Alexandra Kaas.

Alexandra Kaas

Sie hat ihr Verfahrenstechnik-Studium im Dezember 2020 erfolgreich abgeschlossen und bleibt der Universität auch nach ihrem Abschluss erhalten. Während ihres Studiums engagierte sich Alexandra Kaas unter anderem im Fachschaftsrat der Fakultät 4 (2016-2018), in verschiedenen Studienkommissionen und Prüfungsausschüssen und als Tutorin für Chemie. In der AG Arbeiterkind beriet die Absolventin zudem SchülerInnen und StudienanfängerInnen zur Studienfinanzierung durch Stipendien und organisierte zusammen mit Stipendiaten anderer Förderwerke Infoabende. Und auch in der Studienwerbung war sie aktiv und unterstütze als Studienbotschafterin. „Die TU Bergakademie Freiberg hat ein einzigartiges  Profil und ein Betreuungsverhältnis, was mich überzeugt hat, mein Studium in Freiberg aufzunehmen. Diese Vorzüge habe ich auch gern an SchülerInnen in Sachsen und in meine Heimat, den Harz, weitergetragen“.

Werner-Freiesleben-Preis

Der von der Freiberger Compound Materials GmbH und der Familie Federmann gestiftete Preis wird einmal im Jahr an einen Studierenden oder Nachwuchswissenschaftler der Fakultät für Chemie und Physik oder der Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie verliehen. Er erinnert  an die Verdienste von Dr. Werner Freiesleben für die Sicherung und den Ausbau des Halbleiterstandortes Freiberg. Hervorragende Leistungen im Studium und ein hohes gesellschaftliches Engagement sind die ausschlaggebenden Kriterien für die Auszeichnung.2020 wird der Preis geteilt, so dass es für beide Fakultäten einen Preisträger gibt.

Jakob KrausJakob Kraus wurde von der Fakultät für Chemie und Physik ausgezeichnet. Er beendete 2019 sein Masterstudium der Angewandten Naturwissenschaft, blieb der Universität aber treu. Heute ist er Promotionsstudent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theoretische Physik. Im Sonderforschungsbereich 920 beschäftigt er sich mit umweltfreundlichen kohlenstoffgebundenen Filtern, die der effizienten Entfernung anorganischer Einschlüsse aus Metallschmelzen dienen. Während seines Studiums war er in verschiedenen studentischen Gremien aktiv und setzte sich in der Studienkommission und dem Prüfungsausschuss der Angewandten Naturwissenschaft für die Belange seiner Kommilitonen und zukünftiger Studierender ein. Seinen Weg von Osthessen an die TU Bergakademie Freiberg bereut er nicht: „Als Fazit kann ich sagen, dass die Entscheidung, in Freiberg zu studieren, für mich auf jeden Fall die richtige war“.

Pascal MusterDer zweite Preisträger, Pascal Muster, kommt von der Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie. Er steht kurz vor seinem Studienabschluss in der Nanotechnologie. Im Januar beginnt er seine Diplomarbeit am Institut für Werkstoffwissenschaft. Der engagierte Student setzt sich bereits seit seinem ersten Semester im Studentenrat für die Belange der Studierenden ein, unterstützte in eigenen studentischen Tutorials sowie in Vorbereitungskursen der Fachschafts- und Studentenräte und half bei der Organisation verschiedenster Veranstaltungen, wie Erstsemesterabende, Unisportolympiade, Weihnachtsfeiern und Grillabende im Sommer, mit. Die Gremienarbeit empfiehlt er jedem weiter: „ Wir haben uns dadurch alle auch selbst weiterentwickelt und viel Neues gelernt. Auch der Zusammenhalt innerhalb der Studentenschaft wird so gestärkt. Und gemeinsam macht das Studium definitiv mehr Spaß als im Alleinkampf“.

Ansprechpartner: 
Diana Giersch, Tel.: +49 3731 39-2583