Diplomand des Instituts für Werkstofftechnik mit Johann-Andreas-Schubert-Preis geehrt

Verleihung des Johann-Andreas-Schubert-Preises
Der Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten mit besonderer Praxisrelevanz aus – in diesem Jahr hat ihn Erik Zaulig vom Institut für Werkstofftechnik für seine Diplomarbeit bekommen. Der Johann-Andreas-Schubert-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Der Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten mit besonderer Praxisrelevanz aus – in diesem Jahr hat ihn Erik Zaulig vom Institut für Werkstofftechnik für seine Diplomarbeit bekommen. Der Johann-Andreas-Schubert-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von der gleichnamigen Stiftung und Sachsenmetall vergeben.

Dem leichten aber weichen Konstruktionswerkstoff Aluminium eine harte und belastbare Randschicht geben– so lautete die Zielsetzung der Diplomarbeit von Erik Zaulig. Die entwickelte kombinierte Randschichttechnologie ermöglicht erstmals die Nutzung der exzellenten Funktionsmerkmale von Hartstoffschichten, wie sie zum Beispiel für die Beschichtung von Werkzeugen aus Hartmetallen zur Anwendung kommen, auch für Aluminium-Leichtbaukomponenten des Automobilbaus. Mit seiner Arbeit, die er im Dezember vergangenen Jahres fertig stellte, leistet Eric Zaulig daher einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung neuartiger Leichtbaukonzepte.

Jetzt wurde es dafür mit dem Johann-Andreas-Schubert-Preis geehrt, der durch Sachsens stellvertretenden Ministerpräsidenten und Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, sowie Sachsenmetall-Präsident Andreas Huhn überreicht wurde. „Diese Auszeichnung ist natürlich eine große Anerkennung und Motivation für die kontinuierliche Weiterführung meiner wissenschaftlichen Arbeit. Es freut mich besonders, dass damit auch die anwendungsbezogenen Forschungsergebnisse meiner Diplomarbeit zu neuartigen Leichtbaulösungen gewürdigt werden“, freut sich der Diplomingenieur Erik Zaulig. Er arbeitet nun als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Werkstofftechnik und ist mit der Weiterentwicklung der in seiner Diplomarbeit untersuchten Kombinationstechnologie befasst. Ergebnisse und neue Erkenntnisse sollen nun in seine Dissertation einfließen.

Die Abschlussarbeit war  eingebettet in ein Verbundprojekt der SAB-Technologieförderung des Institutes für Werkstofftechnik mit der UKM Fahrzeugteile GmbH. Der Johann-Andreas-Schubert-Preis wird seit 1997 durch den Unternehmensverband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen, Sachsenmetall, verliehen. Er ist eine Anerkennung für hervorragende Dissertationen und Diplomarbeiten, die an den drei sächsischen Technischen Universitäten in Chemnitz, Dresden und Freiberg vorzugsweise auf den Gebieten Elektrotechnik, Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Werkstoffwissenschaft geschrieben wurden.