Der Mond als Rohstoffquelle der Zukunft

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Wie sich Ressourcen auf dem Mond nutzen lassen, stand im Fokus der Konferenz „Torwards the Use of Lunar Resources“ vom 3.-5. Juli im Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum der Europäischen Weltraumorganisation. Auch die TU Freiberg hat für diese Aufgabe viel Know-how zu bieten.

Aus den lokal auf dem Mond vorhanden mineralischen Rohstoffen, sollen zuerst Sauerstoff als Treibstoff unter anderem für den Weg zum Mars und dann die Materialien zum Bau von dauerhaften Unterkünften und für eine lunare Infrastruktur gewonnen werden. Das ambitionierteste Ziel ist die Gewinnung von technologisch nutzbaren Materialien, um vor Ort auch technische Strukturen herstellen zu können.

„Wir sind zwar keine Raumfahrer, aber wir können vom Standort Freiberg enorm viel zur Nutzung der Ressourcen auf dem Mond beitragen. Ob es um die Identifikation der Minerale, deren Abbau und Aufbereitung oder die Gewinnung von Sauerstoff durch Reduktionsreaktionen geht, wir sind technologisch und wissenschaftlich mit dabei“, erklärt Prof. Peuker von der TU Bergakademie Freiberg, der gemeinsam mit Vertretern des Helmholz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie an der ESA-Tagung teilnahm.

Besonders interessant sind dabei die Parallelen zwischen der Robotik im Bergbau und dem Einsatz von Robotern für den Abbau auf dem Mond. Auch die Werkstofftechnik und die Additive Fertigung sowie die Arbeiten zu Hartstoffen und zur Verschleißfestigkeit sind zentrale Themen, die für die Erkundung des Mondes benötigt werden. Die dafür nötigen Kenntnisse vermittelt die Freiberger Universität ihren Studierenden in verschiedensten Studiengängen der Informatik sowie der Natur-, Geo-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaft.

Zum Studienangebot: https://tu-freiberg.de/studium/studienangebot/studiengaenge