Bodenschätze in Ostafrika bieten große unternehmerische Chancen

Bei einem CEMEREM-Workshop. © TU Bergakademie Freiberg
Nachhaltige Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen mit Ostafrika stehen im Mittelpunkt einer sachsenweiten Tagung der TU Bergakademie Freiberg am 12. März in der Alten Mensa. Auch eine Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kenia wird zu Gast sein.

Seit April 2016 engagieren sich die TU Bergakademie Freiberg und die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden in Kenia.  

Teilnehmer Workshop CEMEREMZusammen mit der kenianischen Taita Taveta University, unterstützt durch das Auswärtige Amt und den DAAD, wurde mit dem „Centre of Excellence in Mining, Environmental Engineering and Resource Management“ (CEMEREM) ein Forschungszentrum aufgebaut. In diesem werden Studierende in Bachelor-, Master- und Doktorandenstudiengängen im Bereich der Bergbau- und Umweltwissenschaften ausgebildet. „Kenia ist reich an Bodenschätzen. Aber auch das Potential für erneuerbare Energien ist sehr groß. Um diese Chancen wirtschaftlich nutzen zu können, sind gut ausgebildete Nachwuchswissenschaftler vor Ort wichtig“, erklärt Prof. Jan C. Bongaerts, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der TU Bergakademie und Organisator der Tagung.  

CEMEREMDie Organisatoren der Netzwerktagung bieten sächsischen Unternehmern viele Kontaktmöglichkeiten in afrikanische Länder. So ist die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kenia (Außenhandelskammer Kenia) ein erster zentraler Anlaufpunkt für deutsche Unternehmen, die in Ostafrika Fuß fassen wollen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz fördert Unternehmen im Kammerbezirk bei ihren Vorhaben zum Aufbau von Wirtschaftspartnerschaften mit einem Schwerpunkt auf Afrika. Die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) unterstützt sächsische Unternehmen mit zahlreichen Projekten und Aktivitäten bei der Markterschließung im Ausland. 

Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) vertritt traditionell die sächsische Staatsregierung in einigen Gremien auf Bundesebene, insbesondere im Kuratorium der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der DSE-Stiftung. Gemeinsam mit der WFS führt das SMUL jährlich Maßnahmen durch, um Unternehmen bei Wirtschaftskooperationen in Schwellen und Entwicklungsländern zu unterstützen.

Zu den Veranstaltern der Tagung „Nachhaltige Partnerschaften mit Ostafrika – Wissenschaft und Wirtschaft in Kooperation“ gehören neben der TU Bergakademie Freiberg das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, die HTW Dresden, die IHK Chemnitz, die WfS Dresden und die Außenhandelskammer (AHK) in Kenia. Anmeldungen sind ab sofort möglich, die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen 

http://tu-freiberg.de/tagung-ostafrika

Ansprechpartner: 
Prof. Jan C. Bongaerts, Telefon 03731/39-3018