Besuch von US-amerikanischen Lehrern an der TU Bergakademie

Gruppenfoto mit Flagge
13 Lehrer aus dem US-Bundesstaat Norddakota sind vom 31. März bis 7. April an der TU Bergakademie Freiberg zu Gast. Sie kommen auf Einladung des bundesweiten „Global Bridges“ Verein mit Sitz in Berlin, der jahrzehntelange Erfahrung im Austausch zwischen amerikanischen und deutschen Lehrkräften hat.

Auf ihrem Programm stehen Rundgänge durch verschiedene Institute der TU Bergakademie, die terra mineralia, aber auch Besuche im sächsischen Landtag in Dresden und in Weimar. Zudem werden sie das Geschwister-Scholl-Gymnasium besuchen und sich mit Englisch- und Deutsch-Dozenten der TU Bergakademie austauschen. 

Das Programm soll den Lehrern helfen, ein differenzierteres Verständnis der deutschen Gesellschaft, Geschichte und Kultur zu entwickeln und einen Einblick in das deutsche Hochschul- und Schulsystem aus erster Hand zu erhalten. Von besonderem Interesse für amerikanische Lehrer wäre die Möglichkeit, etwas über das Leben vor der deutschen Wiedervereinigung zu erfahren und wie Sachsen über ihr früheres Leben in einem sozialistischen Staat denken. Die Lehrer können ihre Erfahrungen mit in die Vereinigten Staaten nehmen und mit ihren Schülern teilen, um so ein besseres Verständnis und größeres Interesse für Deutschland zu entwickeln.

Derzeit sind an der TU Bergakademie Freiberg  fünf Studierende aus den USA immatrikuliert. Über die Lehrer sollen bei US-amerikanischen Schülern und deren Eltern das Interesse an einem Studium in Deutschland geweckt werden. In den USA sind die Studiengebühren sehr hoch, so dass Studenten dort auch über Alternativen im Ausland, z.B. in Deutschland, nachdenken.
 
Weitere Informationen: https://globalbridges-forum.org

Ansprechpartner: 
Ingrid Lange, Tel 03731 / 39-2625