Ausgründungen profitieren von neuer Initiative

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Ein Team mittelsächsischer Wirtschaftsförderungseinrichtungen, darunter auch das hochschuleigene Gründernetzwerk SAXEED, wirbt mit dem „Gründerökosystem Mittelsachsen“ Geld für mehr Unterstützung von Start-ups und Unternehmensgründungen im Landkreis ein.

Sechs Projektpartner aus Mittelsachsen haben erfolgreich am bundesweiten Wettbewerb „Best Practice Gründerökosysteme in den neuen Bundesländern“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) teilgenommen. Unter Federführung der Freiberger GIZEF GmbH hat sich das Team mit Vertretern der IHK und der HWK Chemnitz, der Wirtschaftsförderungen des Landkreises Mittelsachsen und der Universitätsstadt Freiberg sowie dem Gründernetzwerk SAXEED an der TU Bergakademie Freiberg gegen mehr als 80 Anträge durchgesetzt. Ziel des Freiberger Projekts ist es, die vorhandenen Aktivitäten und Kompetenzen in der Gründungsunterstützung der Region zu bündeln und den Gründungsinteressierten und GründerInnen im gesamten Landkreis stärker bekannt zu machen. In den nächsten drei Jahren sollen unter anderem Business Visits zur Vernetzung von Start-ups und regionalen Unternehmen sowie Design Thinking Workshops zur spielerischen Sensibilisierung von SchülerInnen für die Startup-Welt organisiert werden.

Ebenso soll ein digitaler Marktplatz für GründerInnen, Start-ups, etablierte Unternehmen, Inverstoren und Wirtschaftsförderern entstehen, der die Angebote in Mittelsachsen bündelt und sich zu einer neuen Austauschplattform für GründerInnen entwickeln soll. „Mit dem Projekt können wir die Gründungsunterstützung in Mittelsachsen auf ein neues Level heben. Die Gründungen und Start-ups aus unserem Landkreis erfahren auf einen Blick, welcher Partner, welchen Service anbietet und wann welche Events anstehen“ erläutert Ingmar Petersohn, Geschäftsführer der GIZEF GmbH und Projektleiter die Vorteile des digitalen Marktplatzes. Unterstützt wird das Netzwerk von einem Community Manager. Die Stelle wurde extra für dieses Projekt geschaffen. „Auch die Ausgründungen unserer Bergakademie profitieren von der Initiative. So können durch die kurzen Wege der Projektpartner schneller der Kontakt zu den etablierten Unternehmen der Region vermittelt oder benötigte Flächen für das Unternehmenswachstum zur Verfügung gestellt werden“, berichtet Andre Uhlmann, Standortleiter des Gründernetzwerkes SAXEED an der TU Bergakademie Freiberg.

„Wir freuen uns über die Entscheidung der Fachjury und ich danke allen Akteuren, die sich an der Erarbeitung beteiligt haben. Das beweist die gute Vernetzung in unserem Landkreis und was wir gemeinsam für Mittelsachsen erreichen könnten“, so Landrat Matthias Damm. Auch Veronika Bellmann, mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete, begrüßt die Initiative.

Hintergrund

Mehr Start-ups und Unternehmensgründungen in den neuen Bundesländern – das ist das Ziel des Modellvorhabens „Best Practice Gründerökosysteme in den neuen Bundesländern“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Gegenstand des Modellvorhabens ist die Entwicklung und Stärkung von Gründernetzwerken in den neuen Bundesländern. In diesen Gründernetzwerken werden Gründerinnen und Gründer untereinander, mit der Wissenschaft und Bildung, der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und den Unterstützern vor Ort zusammengebracht. Die 12 Siegerinitiativen wurden Anfang November in einer virtuellen Auftaktveranstaltung vom Parlamentarischen Staatssekretär Marco Wanderwitz (CDU) bekannt gegeben.

Pressemitteilung des BMWi

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Andre Uhlmann, Andre.Uhlmann@saxeed.net