Auf Geologie-Exkursion in die Vereinigten Staaten

(v.l.) Martin Arndt, Claudia Weise und Prof. Christoph Breitkreuz bei den letzte
Am 25. August steigen 23 Freiberger Geologie-Studenten ins Flugzeug, um an einer Lehrveranstaltung der besonderen Art teilzunehmen: einem dreiwöchigen Geländepraktikum im Westen der USA. Geplant sind neben Besichtigungen geologischer Stätten auch Seminare an der Oregon State University.

Die aufwändigen Vorbereitungen für die Exkursion laufen seit November 2015. Die Masterstudierenden, vornehmlich aus den Vertiefungsrichtungen Sedimentologie/Vulkanologie und Lagerstättenkunde, haben unter der Betreuung von Prof. Christoph Breitkreuz Karten und Zeltpläne entlang der Route von Seattle über Salt Lake City bis zum Death Valley und zurück nach Seattle zusammengestellt. Bis zum 15. September untersuchen die Teilnehmer dort Vulkangesteine und Sedimentschichten.

Für viele der Teilnehmer ist es die erste Reise in die USA. „Gerade in Amerika gibt es Vulkanismus im größeren Stil. Dessen Auswirkungen nun hautnah untersuchen zu können, finde ich sehr spannend“, erklärt Claudia Weise, Masterstudentin der Geowissenschaften im 4. Semester, Vertiefung Sedimentologie und Vulkanologie. Die Exkursion ist für alle Teilnehmer ein besonderer Höhepunkt ihres Studiums an der TU Bergakademie Freiberg. „Beim Besuch klassischer Aufschlüsse, wie dem Yellowstone Nationalpark, dem Metalllagerstättenbezirk in Süd-Utah oder der Sierra Nevada in Kalifornien, können die Studenten ihr vielfältige Fachwissen aus fünf Jahren Studium in einer spektakulären Kulisse praktisch anwenden“, erklärt Prof. Christoph Breitkreuz, Leiter der Exkursion.

Neben beeindruckenden Gebirgs- und Vulkanlandschaften erhoffen sich die Teilnehmer aber auch vielseitiges Einblicke in die Kultur des Landes. „Drei Wochen Exkursion im Ausland sind schon etwas Besonderes und jedes Mal ein kleines Abenteuer“, freut sich Martin Arndt. Der Student der Geowissenschaften, mit der Vertiefung Sedimentologie und Vulkanologie, studiert im 4. Semester des Masters und hat bereits zwei Exkursionen zur Nordsee-Ostsee und in die Ostalpen absolviert. „Es ist jedes Mal eine tolle Erfahrung“.

Abgerundet wird die Reise durch den Besuch eines großen Powwows, einem traditionellen Treffen von Native Americans verschiedener Nationen, und eines Seminars gemeinsam mit Studenten der Oregon State University in Corvallis.

Eine solch große Exkursion läuft natürlich nicht ohne finanzielle Unterstützung: Neben der Universität und der mit ihr verbundenen Vereine haben die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft sowie die drei Freiberger Firmen, Beak Consultants, GeoMontan und Freiberger Präzisionsmechanik, zur Realisierung beigetragen.

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Prof. Christoph Breitkreuz, Tel. 39-3126