Afrikanische Woche in Freiberg vom 18. bis 24. Juni

Seminarraum mit Teilnehmern.
Vom 18. bis 24. Juni findet in Freiberg eine bunte Afrikanische Woche mit vielfältigem Programm statt, die vom „Network of Africans“ organisiert wird.

Die Afrikanische Woche beginnt am 18. Juni mit einer Podiumsdiskussion in der Alten Mensa zum Thema „Afrikanisch-Europäische Entwicklungskooperation und Katalysatorenrolle von Wissenschaft und Industrie". Eingeladen als Podiumsgäste sind u.a. Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. Georg Unland, früherer Rektor und früherer Finanzminister des Freistaats Sachsen, Patrick Obath, Vorsitzender der PZ Cussons East Africa Ltd, James Shikwati, Direktor des Inter Region Wirtschaftsnetzwerk-IREN, Dr. Andreas Barth, Geschäftsführer der Beak Consultants GmbH, Stefan Zeeb, Direktor der Abteilung Middle East KfW Bank Gruppe, sowie Dr. Rosalyn Dressman, Präsidentin der "AfricanTide Union". Am 19. Juni ist das „Network of Africans“ dann zu Gast in der Oberschule „Gottfried Pabst von Ohain“ und will den Schüler auf unterhaltsame Weise „Was weißt du über Afrika?“ näherbringen. Am 20. Juni ist abends ein besonderes Highlight mit einem Internationalen Abend im Tivoli mit afrikanischem Essen, Musik, Mode und Tanz geplant.  Ein interkulturelles Sportfest ist dann für den 23. Juni in der Sporthalle Rülein-von-Calw am Meißner Ring vorgesehen. Ein ökumenischer Gottesdienst findet am 24. Juni um 15 Uhr in der Freiberger Petrikirche statt.

Das „Network of Africans Freiberg (NAF)“ wurde 2015 gegründet und hat derzeit über 150 Mitglieder und Alumni. Nach 2016 ist dies die zweite Afrikanische Woche, die von dem Verband in Freiberg organisiert wird. Das „Network of Africans“ begleitet afrikanische Studenten, Wissenschaftler und Bürger in der Stadt. Bei der  Organisation von Veranstaltungen und Workshops zur besseren Integration internationaler Akademiker unterstützt es das Internationale Universitätszentrum (IUZ) der TU Bergakademie Freiberg.  

Über ein Viertel der Studenten der TU Bergakademie Freiberg kommen aus dem Ausland (2017 waren es 1010 internationale Studenten, was 23,5 Prozent entspricht). Genau 319 Erstsemester im Wintersemester 2017/18 waren Ausländer, das sind 40 Prozent aller Studenten (die TOP 5 Länder sind China, Russland, Indien, Mongolei und Iran). Derzeit sind 133 afrikanische Studenten an der TU Bergakademie eingeschrieben. Die meisten von ihnen kommen aus Kamerun (25) und Ghana (21),  18 Studenten stammen aus Nigeria, 17 aus Mosambik und 11 Studenten aus Südafrika. Tatsächlich hat die TU Bergakademie Freiberg enge Kontakte zu verschiedenen Ländern, darunter Ghana, Marokko, Mosambik, Namibia, Südafrika, Kenia, Ruanda und Sambia. Seit 2015 unterstützt die TU Bergakademie Freiberg das „Center of Excellence in Mining Environmental Engineering and Resource Management“ (CEMEREM) in Kenia.

Der Fokus bei der Zusammenarbeit mit afrikanischen Universitäten liegt auf nachhaltigem Ressourcenmanagement. Es gibt gemeinsame Studienprogramme, Weiterbildungsworkshops, Unterstützung bei der Laborausstattung, Kooperation bei Doktorarbeiten sowie Austauschprogramme mit Studenten und Dozenten.

Weitere Informationen: https://www.facebook.com/network.of.africans.freiberg15 

Ansprechpartner: 
Chux Onaa, Telefon 0152/18450511, onaa@mailserver.tu-freiberg.de