Daniel Schörling

interviewed im Juli 2015

Steckbrief

Dr. Daniel Schörling
Projektingenieur am CERN
Studienrichtung: Maschinenbau

Vita

  • 2003-2009: Studium Maschinenbau (Diplom) mit der Vertiefungsrichtung Mechatronik und Automatisierungstechnik an der TU Bergakademie Freiberg
  • 2003-2008: Studium Betriebswirtschaftslehre (Diplom) an der TU Bergakademie Freiberg
  • 2009-2012: Promotion an der TU Bergakademie Freiberg
  • seit 2012: Projektingenieur am CERN in Genf (Schweiz)

Interview

Warum können Sie ein Studium an der TU Bergakademie Freiberg weiterempfehlen? 

Die Bergakademie bot mir eine theoretisch fundierte Ausbildung mit klarem Praxisbezug und vielfältigen Lehrangeboten in Naturwissenschaften, allen relevanten Feldern der Ingenieurwissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre, die es mir ermöglichte, ein sehr vielfältiges und facettenreiches Studium zu führen. Außerdem haben mich die Professoren und die Beauftragten für Bildung dabei unterstützt, dass ich mehrere Auslandssemester mit voller Anerkennung meiner Studienleistungen durchführen, und zwei Studiengänge parallel absolvieren und abschließen konnte. Nicht zuletzt ist Freiberg eine äußerst lebenswerte und schöne Stadt, die eine hohe Lebensqualität bietet.

Wie war das Studium in Freiberg und wie hat es Sie auf das Berufsleben vorbereitet? 

Das Maschinenbaustudium in Freiberg bietet eine breite fundierte Ausbildung, die es einem ermöglicht, in vielen Ingenieurbereichen zu arbeiten. Ich habe nach dem Studium in Freiberg eine externe Promotion, betreut von der Bergakademie, an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf absolviert. Dort war ich mit supraleitendem Magnetbau befasst. Anschließend habe ich eine Stelle am CERN für den Entwurf und die Beschaffung von Beschleunigermagneten angenommen. Hier kann ich die an der Bergakademie erlernten Grundlagen in den verschiedenen Ingenieurdisziplinen von Thermodynamik über numerische Simulationen bis hin zu Elektrotechnik bestens anwenden. Darüber ist die solide Mathematik- und Physik-Ausbildung der Bergakademie hervorzuheben, die es mir am Kernforschungszentrum ermöglicht, in multidisziplinären Projektteams, etwa mit Physikern eng zusammenzuarbeiten. 

Was war besonders wertvoll und wie können Sie es jetzt anwenden? 

Besonders wertvoll fand ich die Vielfalt und den Praxisbezug der Ausbildung in Freiberg. Ich konnte dadurch meinen unterschiedlichen fachlichen Interessen nachgehen und lernen, mich in kürzester Zeit in komplexe Themenfelder einzuarbeiten. Weiterhin haben mir die von der Bergakademie unterstützten bzw. vermittelten Auslandsaufenthalte ermöglicht, mich nicht nur in einem fremdsprachigem und internationalen Arbeitsumfeld schnell einzuleben, sondern auch Interkulturalität und unterschiedliche Arbeitsansätze in meiner Arbeit positiv nutzen zu lernen. Darüber hinaus möchte ich den direkten Kontakt zu Professoren und Mitarbeitern der Bergakademie und ihre große Unterstützung, z.B. bei der Bearbeitung von größeren Projektarbeiten, besonders hervorheben. Dies war eine große Bereicherung für mein Studium.