Roland Handrek

interviewed im Dezember 2012

Steckbrief

Roland Handrek
Geschäftsführer der Fleet2Business Fuhrpark GmbH
Studienrichtung: Geologie/Mineralogie

Vita

  • 1970-1974: Studium an der Bergakademie Freiberg, Abschluss als Diplom-Geologe
  • 1974-1976: Schachtbau Nordhausen, Bauleiter im Bereich Felshohlraum- und Tunnelbau
  • 1977-1990: Generalunternehmer - Bauleiter/Projektleiter im Felshohlraumbau Oberbauleitung in der Bauausführung
  • 1990-1997: Bereichsleiter des Baubereiches der Schachtbau Nordhausen
  • 1997-1999: Prokurist der Schachtbau Nordhausen GmbH und der Schachtbau Großprojekte GmbH
  • seit 1999: Geschäftsführer der Hoch- und Tiefbau GmbH Heringen (HABAU)
  • seit 2000: Geschäftsführer der Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG (Hersteller von konstruktiven Betonfertigteilen einschließlich Kiesgewinnung)
  • seit 2006: Geschäftsführer der Fleet2Business Fuhrpark GmbH

Interview

Sie haben an der TU Bergakademie Freiberg studiert, wie kam es dazu?

Mein interessantes Hobby als Schüler wollte ich in einen Beruf "auf Lebenszeit" weiterführen. Deshalb habe ich mich an der BAF beworben und studierte Geowissenschaften - Lebensläufe verlaufen manchmal auch anders.

Was ist aus Ihrer Sicht das besonders Interessante an Ihrer jetzigen Tätigkeit?

In den über 35 Jahren meines Berufslebens habe ich mich mit "Bauen" beschäftigt - mit Felshohlraum- und Untertagebau, mit Bauwerkssanierung, mit Baugruben- und Hangsicherungen, mit Ingenieurbau, mit Kanal- und Tiefbau, mit Hochbau und der Herstellung von konstruktiven Betonfertigteilen - mit Kalkulation und Akquisition, mit Projekt- und Baustellenmanagement, mit Geschäfts- und Personalführung. Kein Projekt war wie das nächste.

Universalbeton Heringen GmbH & Co.KG Werk in 07407 Rudolstadt, Oststraße 55 Universalbeton Heringen GmbH & Co.KG Werk in 07407 Rudolstadt, Oststraße 55

 

 

 

Ein herausragendes Merkmal der Baubranche ist die lange Lebensdauer der errichteten Bauwerke. Ingenieur-, Industrie- und Wohnbauten sind lebenslange Begleiter der Menschen. Die Qualität der Arbeiten und damit die Leistungen des Baunternehmens können noch Jahrzehnte nach der Fertigstellung beurteilt werden. Diesem Anspruch gerecht zu werden, ist eine große Aufgabe.

Welche nachhaltigen Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer Zeit an der TU Bergakademie Freiberg?

Der Geologenjahrgang 1970 war zahlenmäßig sehr überschaubar. Die Effektivität und die Qualität des Studiums, die geprägt waren durch die engen Kontakte zwischen Studenten und Dozenten, schätze ich sehr hoch ein. Es hat mir Freude bereitet in Freiberg zu studieren.

Haben Sie heute noch berufliche oder private Kontakte zur TU Bergakademie Freiberg?

Dadurch, dass ich die Branche gewechselt habe, bestehen keine direkten Kontakte. Privat treffe ich mich seit Jahrzenten regelmäßig mit zwei meiner ehemaligen Kommilitonen.

Was möchten Sie jungen Menschen, die heute studieren, mit auf den Weg geben?

Nutzt die gebotenen Möglichkeiten des Studiums, knüpft Kontakte und bleibt selbstbestimmt.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Ein Lebensmotto habe ich nicht - ich bevorzuge pragmatische Wege.
Im Zweifel: Vertraue auf Dich selbst.