Olivia Hartl-Spiegelhauer

interviewed im Dezember 2012

Steckbrief

Dr. Olivia Hartl-Spiegelhauer
Projektmanagerin bei Roche Diagnostics International AG
Studienrichtung: Angewandte Naturwissenschaft

Vita

  • 2000-2006: Studium Angewandte Naturwissenschaft an der TU Bergakademie Freiberg
  • 2006-2010: Promotion in Biochemie an der Universität Bayreuth
  • 2010-2013: wissenschaftliche Koordinatorin im int. Elitestudienprogramm Macromolecular Science der Universität Bayreuth
  • seit 2013: Projektmanagerin bei Roche Diagnostics International AG


Interview

Sie haben an der TU Bergakademie Freiberg studiert, wie kam es dazu?

Bereits während meiner Schulzeit hatte ich großes Interesse an den verschiedenen Naturwissenschaften, dabei gab es jedoch nie einen eindeutigen Favoriten. Damals bot die TU Bergakademie Freiberg als einzige Universität in Deutschland den Studiengang Angewandte Naturwissenschaft an - für mich die beste Möglichkeit auf nichts verzichten zu müssen

Was ist aus Ihrer Sicht das besonders Interessante an Ihrer jetzigen Tätigkeit?

Durch meine Tätigkeit im Elitestudienprogramm Macromolecular Science, kann ich weiterhin in einem interdisziplinären Umfeld und mit engagierten Studenten arbeiten und das macht mir sehr viel Spaß. Außerdem habe ich nebenbei die Möglichkeit, auf dem Gebiert der Allergene zu forschen - ein für mich äußerst spannendes Projekt. Das Interessante an meiner jetzigen Tätigkeit ist somit ein äußerst abwechslungsreicher Alltag.

Welche nachhaltigen Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer Zeit an der TU Bergakademie Freiberg?

Ich habe Freiberg als äußerst angenehmen Studienort empfunden. Eine überschaubarere Universität, kurze Wege und die familiäre Atmosphäre sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Je kleiner die Universität, desto persönlicher ist das Verhältnis zu Professoren und Lehrenden - dies findet man kaum an großen Universitäten.

Haben Sie heute noch berufliche oder private Kontakte zur TU Bergakademie Freiberg?

Ja, ich habe noch Kontakt zu alten Freunden an der Universität.

Was möchten Sie jungen Menschen, die heute studieren, mit auf den Weg geben?

Niemals die Neugier verlieren und aufhören Dinge zu hinterfragen.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Kleine Schritte sind besser, als leere Worte.