Christian Opitz

interviewed im Januar 2011

Steckbrief

Prof. Dr. rer. pol. Christian Opitz
Inhaber des ZF Friedrichshafen-Lehrstuhls für Unternehmensführung und Personalmanagement an der privaten Zeppelin University, Friedrichshafen
Studienrichtung: Wirtschaftsingenieurwesen

Vita

  • Studium an der TH Darmstadt und am Politecnico di Torino (Italien); Wirtschaftsingenieurwesen
  • Abschluss: Dipl.-Wirtsch.-Ing.
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Lehrstuhl für ABWL, insbesondere für Industriebetriebslehre an der TU Bergakademie Freiberg; Promotion und Habilitation

Interview

Was machen Sie heute beruflich?

Inhaber des ZF Friedrichshafen-Lehrstuhls für Unternehmensführung & Personalmanagement an der privaten Zeppelin University, Friedrichshafen

Was ist aus Ihrer Sicht das besonders Interessante an Ihrer Tätigkeit?

Im Unterschied zu vielen anderen Tätigkeiten kann ich mich im Rahmen meiner Arbeit intensiv mit ganz unterschiedlichen Fragestellungen auseinandersetzen. Dingen wirklich auf den Grund zu gehen, macht mir großen Spaß. Darüber hinaus genieße ich die Arbeit mit jungen Leuten sehr.

Welche nachhaltigen Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer Zeit an der TU Bergakademie Freiberg?

Das Arbeitsumfeld an einer vergleichsweise kleinen Universität und Fakultät war gerade zu Beginn meiner Tätigkeit durch eine fast familäre Atmosphäre gekennzeichnet, die ich als sehr angenehm empfunden habe. Mit der Stadt verbinde ich einen überschaubaren Kosmos, der jungen Leuten durch seinen hohen Anteil an Studenten dennoch Einiges zu bieten hat. Ich erinnere mich sehr gerne an meine Zeit in Freiberg zurück.

Haben Sie heute noch berufliche Kontakte zur TU Bergakademie Freiberg?

Im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen, Kolloquien und Seminaren bin ich immer noch regelmäßig in Freiberg.

Was möchten Sie jungen Menschen, die heute studieren, mit auf den Weg geben?

Aus verschiedenen Gründen stehen Studierende heute unter einem größeren Druck als wir damals. Etwas mehr Gelassenheit, das würde ich mir für die heutige Generation von Studierenden wünschen. Dies schließt die Bereitschaft und den Mut ein, auch einmal Umwege zu gehen. Aus vielen Gesprächen mit Personalern weiß ich, dass es nicht immer die geradlinigsten Lebensläufe sind, die am Ende überzeugen. Leben Sie Ihre Leidenschaften und vertrauen Sie auf Ihre individuellen Stärken, nutzen Sie die Angebote die Ihnen die Universität bereit stellt und engagieren Sie sich! Von einer gezielten Pflege von Lebensläufen und dem bloßen Sammeln von Referenzen halte ich dagegen wenig. Hier ist es wie im wirklichen Leben: Authentizität ist ein ganz wichtiger Punkt.