Magda Nenycz-Thiel

interviewed im Oktober 2007

Steckbrief

Dr. Magda Nenycz-Thiel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der University of South Australia
Studienrichtung: Betriebswirtschaftslehre

Vita

  • seit April 2006: Doktorandin am Ehrenberg-Bass Institute for Marketing Science an der University of South Australia

Interview

Welches sind die wesentlichen Etappen Ihres beruflichen Werdeganges nach dem Studium?

Gleich nach dem Studium habe ich eine Tätigkeit bei Nivea Beiersdorf in Poznan/Polen begonnen. Da aber mein Freund ein Stipendium für ein PhD in Australien bekommen hat, habe ich nach vier Monaten die Arbeit aufgegeben und bin nach Down Under/Adelaide gezogen. Hier habe ich nach fünf Monaten ein Stipendium für ein PhD am Ehrenberg-Bass Institute for Marketing Science an der University of South Australia erhalten.

Was machen Sie heute beruflich und was ist aus Ihrer Sicht das besonders Interessante an Ihrer Tätigkeit?

Seit April 2006 arbeite ich und mache meinen Doktor an dem Ehrenberg-Bass Institute for Marketing Science. Das Institut ist ein kommerzielles Marktforschungsunternehmen, das den Firmen weltweit qualitative und quantitative Forschung anbietet. Das R&D Program wird durch globale Korporationen, wie General Motors, P&G, Coca-Cola, und Kraft gesponsert. In meiner Arbeit habe ich schon mit Kunden wie AOL UK, Australischen Banken - Adelaide Bank und Bank of South Australia - gearbeitet. Mein PhD-Thema ist Kundenwahrnehmungen von Handelsmarken. Die Unternehmen wie Kraft, Unilever und P&G nehmen an der Datensammlung für meine Doktorarbeit teil. Die Arbeit macht Spaß und gibt unendliche Chancen für Weiterentwicklung. Das besonders Interessante ist die Verbindung von Akademia mit Marktforschungsindustrieerfahrung. Wir können unser Wissen in 'real world' einsetzen. Und ja - das ist mein Traumjob!

Welche nachhaltigen Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer Studienzeit in Freiberg?

Meine Studienzeit in Freiberg war einzigartig. Nach dem Studium in Polen, an einer großen Universität mit ca. 22.000 Studenten, habe ich die persönliche Beziehungen mit den Professoren in Freiberg absolut gut gefunden. Dank dem Marketing-Institut von Frau Enke, habe ich Interesse in diesem Gebiet bekommen. In Freiberg habe ich auch beste Freunde getroffen, beste Partys erlebt und meinem zukünftigen Mann getroffen ...

Welches eigene Lebensmotto würden Sie jungen Menschen, die heute studieren, vermitteln wollen?

Alles ist möglich, man muss sich nur hohe Ziele stecken und nie aufgeben.

Haben Sie heute noch berufliche oder private Kontakte zur TU Bergakademie Freiberg?

Ich habe Kontakt mit Frau Prof. Enke und auch mit Frau Britt Arnold, die nicht mehr an der TU Bergakademie Freiberg arbeitet.