Geowissenschaftler und Geoingenieure im Einsatz

Geotechnik, Bohrtechnik, Geophysik - Eroberung der Tiefe

Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau
Campus:  Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau, Hof und Laborgebäude, Agricolastr. 22
18:00 bis 23:30 Uhr

Vorführungen, Besichtigungen, Mitmachaktionen, Vorträge

Erschließung und Produktion aus Fluidlagerstätten

Wie wird Gas, Wasser und Öl aus der Erde gefördert? Welche Rolle kann der Untergrund in Zeiten der Energiewende spielen? Diese und viele weitere Fragen können am Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau hautnah gestellt, erlebt und ausprobiert werden. Hierfür gibt es ein breites Angebot von Mitmach- und Schauexperimenten für Groß und Klein sowie aktuelle Vorträge von Forschenden zu den verschiedensten Themen der Bohrtechnik und des Fluidbergbaus.
- 18:00 bis 23:30 Uhr, Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau, Hof und Laborgebäude, Agricolastr. 22

Vortrag für die ganze Familie

Chancen und Risiken eines volatilen Ölpreises

Der Vortrag informiert über die Ölpreisentwicklung in den letzten Jahren. Dabei werden verschiedene Aspekte für die Preisschwankungen dargestellt. Es geht um den Einfluss technologischer Entwicklungen auf die Preise, deren Auswirkungen auf ausgewählte Länder (z.B. Deutschland) und um die Frage wie preiswert Öl produziert werden kann. Nicht zuletzt zeigen wir den Beitrag und die Rolle des Instituts für Bohrtechnik und Fluidbergbau zur Entwicklung neuer Technologien.
- 21:30 bis 22:00 Uhr,  Hörsaal Audi max, Winklerstr. 24

Vorführung

Das Tiefbohrinstitut bebt! Live-Konzert des rockenden Bohrtechnik-Professors und seiner „Cramer Band“

Auf der Bühne vor dem Institut kommt es zur exklusiven Show für alle Fans des musikalischen Hartgesteins. Hierfür betritt der amtierende Dekan der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau und Professor für Tiefbohrtechnik, Spezialtiefbauausrüstungen und Bergbaumaschinen höchstpersönlich mit seiner „Cramer Band“ die Bühne, um eine fröhliche „Happy Metal“- Show für die Besucher der Langen Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft abzuliefern. Die beiden weiteren Bandmitglieder sind als Absolventen der TU Bergakademie Freiberg ebenfalls Insider. Spaß und harte Gitarrentöne sind garantiert! https://www.youtube.com/watch?v=uCcOXi1LnXM
- 18:00 bis 23:30 Uhr, Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau, Straße vor dem Institut, Agricolastr. 22

Vorführung, Besichtigung

Was klopft denn da? Bohrhämmer für kilometertiefe Löcher

Mehrere Kilometer unter der Erdoberfläche schlummern wertvolle Ressourcen wie Erdöl, Erdgas und Erdwärme. Aber wie soll man da herankommen, wenn Felsen aus harten Gesteinen wie Granit oder Basalt im Weg sind? Beim Bohren von Löchern in die eigenen vier Wände kommt eine Schlagbohrmaschine zum Einsatz – aber wie kommt die in das Bohrloch? In Anlehnung an aktuelle Forschungsprojekte wird das Potenzial drehschlagender Bohrverfahren erläutert und von Experimenten zum Mitmachen begleitet.
- 18:00 bis 23:30 Uhr, Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau, Hof und Laborgebäude, Agricolastr. 22

Besichtigung und Vorführungen

WiBOS – Umweltfreundliche Erdwärmesonden für Einfamilienhäuser

Nacht der WirtschaftErdwärme stellt eine umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Heizungen für Einfamilienhäuser und größere Gebäude dar. Der Freistaat Sachsen liegt derzeit bei der Erdwärmenutzung im bundesweiten Vergleich auf dem zweiten Platz. Ende 2018 gab es hier ca. 13.000 Erdwärmeanlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt 165 MW. Das Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau bearbeitet seit Jahren Projekte, die das wirtschaftliche Risiko bei der oberflächennahen Geothermie (<100 m Tiefe) reduzieren und die Akzeptanz der Technologie in der Bevölkerung noch weiter steigern. Seit August 2018 verfügt die Arbeitsgruppe Bohrtechnik über ein Universalbohrgerät und sein Name „WiBOS“ (Wissenschaftliches Bohren in Sachsen) ist Programm. Bei der Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft wird es bohrtechnische Vorführungen mit WiBOS geben und die Firma Homilius Bohren und Umwelttechnik steht für Fragen rund um die Herstellung geothermischer Sonden zur Verfügung.
- 18:00 bis 23:30 Uhr, Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau, Hof, Agricolastr. 22

Mitmachaktion

 

Datenübertragung in der Bohrtechnik

Am Ende des Bohrstranges, viele Kilometer tief im Bohrloch, befinden sich Sensoren, die messen, wo sich der Bohrmeißel befindet, wie er arbeitet und welche Eigenschaften das Gestein hat. Um auf diese Informationen reagieren zu können, müssen sie zur Oberfläche übertragen werden. In Zeiten von LTE und 4G+ sollte das kein Problem sein. Oder etwa doch? Tatsächlich funktioniert im Bohrloch weder die Übertragung per Kabel noch per Funk! In der Praxis werden die Daten in einer Art Morse-Code mittels Druckpulsen in der Bohrspülung übertragen. Die maximal erreichbare Datenübertragungsrate liegt dabei derzeit bei 20 Bit pro Sekunde. Wie lange brauchen Sie, um 20 Zeichen zu übertragen? Probieren Sie es aus!
- 18:00 bis 23:30 Uhr, Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau, Agricolastr. 22

 

Vorführungen, Besichtigungen

 

Der „Dreck“ unter unseren Füßen – Bodenlackprofile zeigen, wie schön der Boden sein kann

Bodenlackprofile sind kleine und große naturwissenschaftliche und zugleich künstlerische Kostbarkeiten, wie sie nur die Natur hervorbringen kann. Bodenprofile mit typischen Horizontausprägungen dokumentieren die oft viele tausend Jahre währende Bodenentwicklung – sie werden in Bodenlackprofilen sorgfältig konserviert und hier einmalig ausgestellt. Niemand muss sich die Füße dreckig machen – kompetente Erklärung inklusive. 
- 18:00 bis 23:30 Uhr, Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau, Gang Laborgebäude (1. Stock vor dem Seminarraum) Agricolastr. 22

 

Vorführung, Mitmachaktion

 

Mein kleiner rheologischer Garten oder Alles fließt ...

 

  • Wie kommt der Ketchup aus der Flasche?
  • Kann man über „Wasser“ gehen?
  • Wie transportiert eine Spülung Bohrklein?

 

Rheologische Experimente aus Alltag und Wissenschaft.
- 18:00 bis 23:30 Uhr, Agricolastr. 22

 

Vorführung

Geowissenschaften am Computer

Geowissenschaften am ComputerMathematik und Informatik sind grundlegendes Handwerkzeug in der Geophysik und den Geowissenschaften. Mit ihrer Hilfe können große Mengen an Daten überhaupt erst verarbeitet und visualisiert werden. Resultate der Anwendung geomathematischer und geoinformatischer Methoden können am Computer betrachtet und selbst bearbeitet werden.
- 18:00 bis 23:30 Uhr, Agricolastr. 22

Vorführung und Information

Erdbebenüberwachung für Mitteldeutschland


ErdbebenüberwachungBerichte über Erdbeben und deren Folgen sind in den Medien fast täglich präsent. Ab einer bestimmten Stärke sind sie überall auf der Erde mit empfindlichen Sensoren, den Seismometern, registrierbar. Aus den Aufzeichnungen lassen sich vielfältige Informationen über den Aufbau und die Eigenschaften der Erde bis hinab zum Erdkern ableiten. Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich jedoch auch mit Erdbeben direkt vor unserer Haustür: Schwarmbeben im Vogtland und durch menschliche Aktivitäten in Bergbaugebieten ausgelöste, sogenannte induzierte Beben.
- 18:00 bis 23:30 Uhr, Agricolastr. 22

 

Vorführung, Mitmachaktion, Kinderprogramm, Mitbringen von Exponaten zur Untersuchung

Auf Schatzsuche mit Geophysik

Mit geophysikalischen Messmethoden ist es möglich, einen Blick in das Erdinnere zu werfen und so z.B. Erzlagerstätten in großen Tiefen zu entdecken. Dazu werden ganz unterschiedliche physikalische Felder verwendet. Die Messung des magnetischen Feldes gibt Hinweise auf das Vorhandensein von Eisenerz und anderen magnetischen Gesteinen. Im Experiment für die ganze Familie wird demonstriert, wie geophysikalische Messgeräte funktionieren. Mitgebrachte Gesteinsproben können auf ihre Magnetisierung überprüft werden. Außerdem wird der Frage nachgegangen, warum man die Stelle, an der eine Schatzkiste vergraben ist, sehr genau bestimmen kann.
- 18:00 bis 21:00 Uhr, Agricolastr. 22

Vorführung, Mitmachaktion

Mit Kraft seismische Wellen erzeugen - Hammerschlagseismik

Die Seismik ist eines der bedeutendsten Verfahren der angewandten Geophysik bei der Erkundung der Erdkruste und bei der Suche nach Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas. Mit Hilfe künstlich angeregter mechanischer Wellen, die durch die Erde laufen, lassen sich tiefe geologische Strukturen abbilden. Bei kleineren, ingenieurtechnischen Anwendungen werden seismische Wellen oft mit einem kräftigen Hammerschlag angeregt. Besucher können beim Hammerschlag-„Hau-den-Lukas“ ihre Kräfte unter Beweis stellen. Die Amplituden der angeregten Wellen werden mit Geophonen registriert und danach ausgewertet. Neben der Darstellung der Wellenzüge auf einem Monitor kommen die besten Treffer in eine Top-10-Liste.
- 18:00 bis 23.30 Uhr, Agricolastr. 22