Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen

Der Einsatz digitaler Medien in der Lehre ist mittlerweile zu einem verbindlichen Bestandteil zeitgemäßer Hochschuldidaktik geworden. Die Digitalisierung von Studium und Lehre ist für Hochschulen von strategischer Bedeutung, insofern sie dazu beiträgt, Hochschulbildung effizienter, offener, gerechter und internationaler zu machen.

  • Auf Bundes- und Landesebene wurden bereits Strategien formuliert sowie Projekte und Initiativen ins Leben gerufen, um die digitale Transformation des Hochschulsektors voranzutreiben. 
  • Der Bund hat in den Auf- und Ausbau der digitalen Infrastruktur investiert und fordert nun die Verpflichtung der Länder ein, ihrerseits die Digitalisierung im Bildungssystem vorantreiben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat 2016 mit der „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ einen entsprechenden Handlungsrahmen vorgelegt. Darin wird betont, dass sich konventionelle Verfahren und Institutionen der digital geprägten Bildungswelt stellen müssen, um weiterhin optimale Rahmenbedingungen für Lerninhalte, Ausstattung und Qualität zu bieten. In Bezug auf die Hochschulbildung ist das vom BMBF geförderteHochschulforum für Digitalisierung dafür verantwortlich, den durch digitale Bildung bedingten Wandel in den Kompetenzprofilen von Studierenden und Lehrenden zu analysieren. Ergebnisse hierzu sind beispielsweise im Diskussionspapier Nr. 6.zu Handlungsfeldern und Herausforderungen nachzulesen.
  • Zudem hat sich die Kultusministerkonferenz (KMK) der digitalen Transformation angenommen und die Strategie „Bildung in der digitalen Welt" formuliert. Ferner legte sie im März „Empfehlungen zur Digitalisierung in der Hochschullehre“ vor, welche u. a. die strategische Verankerung digitaler Lehre und die Weiterentwicklung digitaler Formate in der Lehre vorsieht.   Auf Grundlage der Strategiepapiere von BMBF und Kultusministerkonferenz formulierte ebenso das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) eine eigene „Strategie zur Digitalisierung in der Hochschulbildung“. Diese zielt nach eigener Aussage darauf ab, den Einsatz digitaler Werkzeuge in der Hochschullehre zu fördern, um die Qualität der Lehre zu steigern, den Studienerfolg zu verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Hochschulen zu stärken und die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen. 
  • In diesem PDF finden Sie eine Linksammlung zu den oben aufgeführten grundlegenden Papieren sowie weiterführende Informationen zum Thema digitale Hochschulbildung.
  • Die TU Bergakademie Freiberg hat in der stetigen Entwicklung hin zur Digitalisierung die Chance erkannt, universitäres Lernen und Lehren weiterzuentwickeln und damit das Potenzial digitaler Hochschulbildung zu nutzen, um hochwertige, gerechte, flexible und individuelle Lernumgebungen zu schaffen und zu erhalten. Die TU Bergakademie setzt sich in diesem Arbeitspapier das übergeordnete Ziel, digitale Medien und E-Learning universitätsweit in der Lehre zu verankern und als effektive Ergänzung zur Präsenzlehre zu implementieren. Das darin enthaltene Leitbild dient als Orientierungshilfe und gibt die Richtung für alle laufenden und zukünftigen digitalen Aktivitäten innerhalb der Hochschule und ihrer Struktureinheiten vor.