OILL

OILL - Optimizing In-Lake Liming

OILL

Projektlaufzeit:

01.01.2010 – 31.12.2011

 

Zuwendungsgeber:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
(FKZ KF2383401SA9)
 

Teilprojekt 1:

Verfahrensentwicklung zur Optimierung der In-Lake-Technik, praktische Umsetzung und Monitoring (MOVAB-D GmbH)
 

Teilprojekt 2: 

Labor-/Technikums-/Spezialuntersuchungen, Modellierung & Visualisierung (Lehrstuhl für Hydrogeologie, TU Bergakademie Freiberg)

 

Projektbeschreibung: 

Die Kalkung von sauren Tagebaurestseen  stellt die  kostengünstigste Behandlungsmethode dar, um  Tagebaurestseen in einen guten und natürlichen Gewässerzustand gemäß EU-WRRL zu versetzen. OILL (Optimizing In Lake Liming) soll zu einer Optimierung der  Verfahrensweise  führen. Ein wesentlicher Punkt ist, dass Seen an die Grundwasserströme gekoppelt sind und es daher aus Kippen und Bereichen, die lange einer Grundwasserabsenkung unterworfen waren, über lange Zeit zu einer Nachversauerung der Seen kommen wird und es deshalb ständig einer Nachbehandlung bedarf.

Untersucht werden Strategien gegen die Inhibition der Carbonatlösungskinetik und die Anwendung verschiedener Neutralisationsmitteln (CaCO3, Ca(OH)2), sowie Erhöhungen der Lösungskinetik Kombination mit CO2, durch Schiffskalkung einerseits und stationäre Systeme auf der anderen Seite. Monitoring-Ergebnisse werden mit Visualisierungs-Tools und numerischen Seedurchströmungsmodellen gekoppelt.

Bei ca. 200 Tagebaurestseen in Deutschland und mehrere 1000 weltweit hat das optimierte Verfahren ein großes Potential für eine wirtschaftliche Nutzung und Vermarktung der F&E Ergebnisse.

Ansprechpartnerin:

Dipl.-Geoökol. Mandy Schipek

Email: Mandy [dot] Schipekatgeo [dot] tu-freiberg [dot] de

Tel.:    +49 37 31/39 - 20 39