Jasna Sager

Campusgeschichten Jasna Sager

Von Erstipartys, Engagement und einem Amt als Präsidentin

Engagement ist gut. Natürlich. Für die Gemeinschaft und vor allem für die Anderen.

Diese Auffassung relativiert sich spätestens dann, wenn Jasna mit leuchtenden Augen beginnt, über ihre Arbeit mit den Erstsemester-Studierenden zu berichten. „Am Anfang hatte ich echt keine Lust darauf, meine Sommerferien für die Erstsemesterwoche um zehn Tage zu verkürzen. Aber wenn dann die ganzen Erstis um dich herum stehen, sich so einfach für alles motivieren lassen und für jede kleine Hilfe total dankbar sind, dann ist das echt ein super Gefühl. Und wenn sich spätestens bei der Kneipenrallye alle in den Armen liegen, dann denke ich mir immer: "Alles richtig gemacht, Jasna.“

„Erstiarbeit sollte in erster Linie Spaß machen“

Engagement ist für Jasna eine Selbstverständlichkeit. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Tiefbohrtechnik-Studentin im Fachschaftsrat aktiv ist, zur Präsidentin im Student Chapter der Society of Petroleum Engineers (SPE) gewählt wurde oder mit ihren Erstsemester-Schützlingen die Freiberger Kneipenrallye rockt.

Jasna Sager im InterviewSchon in der zehnten Klasse war für Jasna klar, dass sie später etwas geoingenieurwissenschaftliches studieren möchte. Wie viele ihrer Klassenkameraden auch, hatte sie zunächst ein Studium in einer Großstadt im Kopf. „Einfach mal von zu Hause weg, auf eigenen Beinen stehen und neue Leute kennenlernen.“ Sie bemüht sie sich um einen Studienplatz, nimmt verschiedene schulische Programme wahr und recherchiert im Internet. Durch Zufall stolpert sie über das Angebot der Schüleruniversität an der Bergakademie und kommt zum ersten Mal nach Freiberg. “Am Anfang haben mich meine Freunde aus Leipzig echt verständnislos angeschaut, so nach dem Motto: Was willst du denn da, da geht doch eh nichts!?“

Jetzt studiert sie im 6. Fachsemester Geotechnik und Bergbau mit der Vertiefung  Tiefbohrtechnik, Erdöl- und Erdgasgewinnung. Was sie an Freiberg schätzt, haben wir sie gefragt. Jasna lacht. „Naja, ich finde  man sollte Freiberg einfach eine Chance geben. Ich mag das studentische Leben hier, es ist immer etwas los, man muss nur hingehen! Wenn man immer nur Zuhause sitzt, dann erlebt man nichts. Das ist in Freiberg so, in jeder anderen Stadt aber auch“. Sozial fühlt sie sich mittlerweile gut aufgehoben, aus Kommilitonen sind gute Freunde geworden.

„Miteinander statt gegeneinander“

Dass hier an der TU ein familiäres Miteinander herrscht, hat ihr bislang nur Vorteile gebracht. So war sie sich sicher, auch in den „Angstfächern“ gut zu bestehen, bekommt man doch hier mehr Unterstützung und Hilfestellung von Dozenten und Kommilitonen. Außerdem bietet ihr das Studium trotz Modularisierung den nötigen Freiraum, um sich persönlich entfalten zu können.

SchwimmteamNeben ihrem Studium und dem studentischen Engagement ist Jasna auch noch beim Schwimmteam der Bergakademie, den Shark Hunters, aktiv. „Am Anfang war ich ein bisschen unsicher, weil ich dachte, die anderen seien viel besser als ich. Aber am Ende geht es vor allem um den Spaß und den Teamgeist. Es ist echt ein schönes Gefühl, dazu zu gehören.“ Im Mai wird sie dann auch zum zweiten Mal an den Deutschen Hochschulmeisterschaften teilnehmen.

„So viele Chancen wie möglich nutzen“

Auf die Frage, wo sie sich in fünf Jahren sieht, antwortet Jasna recht schnell. Sie möchte einen Job, der ihr Spaß macht. Auf einer Ölplattform würde sie gern einmal arbeiten und eine Tätigkeit im Ausland fände sie ebenso spannend.

Wir wünschen Jasna alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.

Du möchtest studieren, weißt aber nicht welches Studienfach zu Dir passt? Du willst den Campus der TU Bergakademie und die Stadt Freiberg kennenlernen? Dann nutze die Gelegenheit und informiere Dich am CampusTag über Studienmöglichkeiten und Servicenagebote an der TU Bergakademie Freiberg.

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