FPLO

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Torsten Hahn (Physik)

FPLO-9

Ein Programmpaket für Dichtefunktionaltheorie (DFT) – Rechnungen, in dem die Elektronendichte mit „atom-ähnlichen“ Basisfunktionen berechnet wird. Die Software wird am Leibniz-Institut für Festkörperphysik und Werkstoffforschung in Dresden entwickelt.

Diese Methode ergänzt bereits vorhandene Software. Einige Vorteile sind die leichte Verfügbarkeit von Zustandsdichte- und Bandstrukturdiagrammen, die Implementierung von weitergehenden Methoden wie LDA+U oder orbital polarization correction (OPC) sowie eine einfache, gut bedienbare Benutzerschnittstelle. Mit der ebenfalls enthaltenen Version 5 können mischbesetzte Strukturen mittels coherent potential approximation (CPA) modelliert werden.

Anwendung im Exzellenzcluster ADDE

  • TP 7: DFT-Modellierung der hier interessierenden dielektrischen Verbindungen. Dabei dient FPLO zunächst zur Berechnung der ungestörten, idealen Verbindung mit einer genauen Methode. Damit können die gestörten bzw. mit Baufehlern versehenen Modelle verglichen werden, um die Auswirkungen solcher Fehler auf die elektronische Struktur zu verstehen.

FPLO Screenshot