Glanzlichter der Forschung

Umschlag "Glanzlichter der Forschung"Mit diesem Werk soll der Blick auf die Forschung an der TU Bergakademie Freiberg gerichtet werden, so wie sie sich 250 Jahre nach ihrer Gründung darstellt. In der Öffentlichkeit wird »die Bergakademie« oftmals nur als »Bergbauschule« wahrgenommen. Dass sie sich heute außer mit den bergbaunahen Disziplinen auch mit ganz anderen Gebieten beschäftigt, ist weithin unbekannt. Die Forschung ist deshalb nun in ihrer ganzen Breite vorzustellen, wobei alle Fakultäten und Disziplinen exemplarisch vertreten sein werden. Deutlich sichtbar zeichnet sich die Kontur der Ressourcenuniversität mit den bekannten vier Profillinien Geo, Material, Energie und Umwelt und entsprechenden Forschungsaktivitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette ab. Alle Fakultäten tragen dazu entsprechend ihrer Größe und Eigenart bei: Mathematik/Informatik mit grundlegenden Fragestellungen, beispielsweise zur Daten- und Bildverarbeitung; Physik/Chemie/Biologie mit Grundlagenarbeiten zu eher analytischen und materialwissenschaftlichen Fragen; Geowissenschaften/Geotechnik/Bergbau mit Analysen in der gesamten Geosphäre, andererseits aber auch mit handfesten Ingenieurleistungen; Maschinenbau/Verfahrens-/Energietechnik mit ausgewählten Technologie- und Anlagenentwicklungen; Werkstoffwissenschaften/Werkstofftechnologie mit neuen Verfahren zur Herstellung, Belastungsanalyse und Optimierung von Materialien; die Wirtschaftswissenschaften mit Fragen der ökonomischen und historischen Bewertung der Gewinnung und Nutzung von natürlichen Ressourcen. An den Einzelbeiträgen wird deutlich, dass sich die Bergakademie als eine moderne TU mit natur-, technik-, und wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen abseits des Bildes einer »Bergbauschule« auseinandersetzt und Lösungen für vielerlei Probleme erarbeitet, beispielsweise im Bereich der Roboter-Technik, des Commodity-Marketings oder des Crashverhaltens von Fahrzeugen. 

Text von Prof. Dr. Ulrich Groß, Quelle: ACAMONTA 2014