Rückblick

Gruppenfoto der Teilnehmer der ersten Sitzung des Festkuratoriums am 15. Oktober 2013.


Das Festkuratorium ist am 15. Oktober 2013 erstmals zusammengekommen. Elf prominente Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien, Wissenschaft und Gesellschaft wurden vom Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Bernd Meyer, in der Betstube des Bergwerks "Alte Elisabeth" begrüßt – unter ihnen die sächsische Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth, die den verhinderten Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich vertrat.

Im Namen der sächsischen Staatsregierung lobte die Kultusministerin die TU Bergakademie Freiberg als wichtige Einrichtung für den gesamten Freistaat. Immerhin, so Kurth, sei die Bergakademie 1765 gegründet wurden, um die damals drohende Pleite Sachsens durch die Ausbildung von Bergleuten für den Silberbergbau zu verhindern. Das Jubiläum im Jahr 2015 sei ein guter Anlass, um die Zukunftsthemen und Historie der Ressourcenuniversität einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. In ihrer Rede nahm die Ministerin die Festkuratoren sinnbildlich mit auf eine Reise hinab in den Schacht und wieder zurück um sie „zu Bergleuten zu machen“ und schloss mit dem Ausblick auf das Jubiläum, dass „Bildung das neue Erz von morgen sei.“   

Im historischen Ambiente der Betstube im Hauptgebäude der "Alten Elisabeth" präsentierte Prof. Bernd Meyer anschließend die Geschichte und Zukunftsfelder der Bergakademie. „Mit einem Bein in der Geschichte und einem Bein in der Zukunft“ wusste der Rektor immer wieder mit Querverweisen zwischen historischen Persönlichkeiten und aktuellen Forschungsthemen zu überraschen, so dass sich die Gäste von der Nachhaltigkeit der Freiberger Forschung und ihrer Ausstrahlung überzeugen konnten. Die anwesenden Mitglieder des Festkuratoriums wurden zudem selbst mit ihren Verbindungen zur Bergakademie in die Präsentation mit eingebunden und erhielten dabei ihre offizielle Ernennungsurkunde. Daneben stattete der Rektor die Gewürdigten mit einer „Botschafter-Kiste“ aus. Mit den darin enthaltenen Gegenständen wie den in Freiberg entdeckten Elementen Indium und Germanium oder einer kleinen Grubenlampe sollen sie als Botschafter in ihren Kreisen für das Jubiläum der ältesten montanwissenschaftlichen Hochschule der Welt werben.

„Als deutsche Ressourcenuniversität wollen wir das 250. Gründungsjubiläum der Bergakademie nutzen, unsere weltweit hoch geschätzte und nachgefragte Expertise in Ausbildung und Forschung noch stärker in die Öffentlichkeit zu bringen“, so Rektor Prof. Bernd Meyer. „Die konstituierende Sitzung des Festkuratoriums ist ein wichtiger Startschuss für diese Bemühungen. Wir freuen uns, so herausragende Persönlichkeiten aus allen Teilen der Gesellschaft gewonnen zu haben, die uns unterstützen wollen als Botschafter der Bergakademie auf das Jubiläum und die damit verbundenen Ziele aufmerksam zu machen.“