Projektbeschreibung

Ziel des Projektes

Im Rahmen des Forschungsprojekts IoT-OM wird eine neuartige Unternehmenssoftware entwickelt, die KMU bei der Einführung des IoT unterstützen kann. Konkret schlägt die Software aufgrund von unternehmensspezifischen Parametern Anpassungen von Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufen vor. Zudem zeigt die Software konkrete Kompetenzentwicklungsmaßnahmen für Mitarbeiter auf, um den durch das IoT entstehenden Anforderungen an die Zukunft der Arbeit gerecht werden zu können.

Beispielbild IoT

Vorgehen

Zur Bearbeitung des Projektes werden zunächst qualitative Interviews und Befragungen sowie fallspezifische Analysen durchgeführt, um die erwarteten Wirkungen aufgrund der Einführung des IoT auf organisationaler und individueller Ebene zu untersuchen.

Die Konsolidierung der Ergebnisse erfolgt in einem Workshop zu Problemszenarien. Ausgehend hiervon werden im weiteren Verlauf des Projektes exemplarische Lösungsansätze zur Arbeitsgestaltung auf organisationaler und individueller Ebene entwickelt. Dabei wird auf organisationaler Ebene der Frage nachgegangen, wie Aufbau- und Ablauforganisation zu gestalten sind; auf individueller Ebene wird untersucht, welche Kompetenzentwicklungsmaßnahmen ergriffen werden sollten.

Die Erkenntnisse der Analysen werden in Form einer neuartigen Unternehmenssoftware, die KMU bei der Einführung des IoT unterstützen kann, praxistauglich bei den Umsetzungspartnern des Projekts implementiert und erprobt. Dabei wird die Unternehmenssoftware im Zuge von Feldforschung prozessbegleitend evaluiert und weiterentwickelt.

Beispielbild Mitarbeiter

Ergebnisverwertung

Das Projektergebnis ist eine Software für KMU, die mit unternehmensspezifischen Daten befüllt werden kann und konkrete Entscheidungshilfen für eine erfolgreiche Einführung des IoT zur Verfügung stellt. Dadurch wird ermöglicht, dass IoT-Gegenstände erfolgreich in der Organisation eingesetzt werden können. Mitarbeitern wird zudem aufgezeigt, wie sie sich für die Zukunft der Arbeit im Kontext des IoT weiterqualifizieren können. Durch die Verallgemeinerung der Ergebnisse sind auch Anwendungen in weiteren Branchen, wie z. B. der Logistik oder der Verpackungsindustrie, möglich.

Beispielbild Software

Projektförderung

Das Projekt „Internet der Dinge und integratives Organisationsdesign: Auswirkung auf Organisation und Mitarbeiter“ wird im Rahmen des Programms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

  • Förderkennzeichen: 02L18B030
  • Laufzeit: 2019 - 2022