Interdisziplinäres Ökologisches Zentrum

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg trägt seit ihrer Gründung zu technischem und wissenschaftlichem Fortschritt bei. Bereits im 18. Jahrhundert wurde hier der Begriff der Nachhaltigkeit geprägt (Oberberghauptmann Hans-Carl von Carlowitz) und stets gab es einzelne Professuren und Arbeitsgruppen, die sich sehr konkret den zur jeweiligen Zeit bestehenden Herausforderungen an eine umweltverträgliche Technikentwicklung widmeten.

Im Interdisziplinären Ökologischen Zentrum (IÖZ) der TU Bergakademie Freiberg schließen sich naturwissenschaftlich-technischer sowie umweltwirtschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Kompetenzen zusammen – um Probleme aufzuzeigen und zu lösen, bzw. deren Bildung von vornherein zu vermeiden. Das Zentrum bündelt die Umweltkompetenz der Universität, um eine größere Bandbreite an Erfahrungen und Fachwissen zu erzielen.

Das IÖZ verbindet Bildung, Forschung und Wirtschaft

Konkret wird aktuell Forschung auf den Gebieten Ökologie, Geoökologie und Umweltgeochemie, Umweltmikrobiologie, Umwelt- und Ressourcenmanagement sowie Industriearchäologie betrieben. Lehr- und Sonderveranstaltungen sowie Fortbildung für interdisziplinäre umweltrelevante Studiengänge und Laien werden stetig angeboten. Im Verbund mit dem ‚Verein der PraxisPartner des IÖZ e.V.’ stehen Praktikumsplätze für Studierende bereit, und gemeinsame Projekte mit mittelständischen Betrieben der Region werden bearbeitet.


Aktuelles

Ein Roboterboot auf dem Wasser.
Im Januar gestarteten Projekt „RoboBoatAssist“ entwickeln Freiberger Forschende auf künstlicher Intelligenz basierte Steuerungstechniken für robotische Boote, die eine sichere, kollisionsfreie Navigation auch in schwierigen Umgebungen mit unkartierten Hindernissen über und unter Wasser ermöglichen. … weiterlesen

eine weibliche und ein männlicher Studierender bei der Entnahme von Bodenproben
1996 starteten die ersten Studierenden des Diplom-Studiengangs Geoökologie. Heute kann das Studium als Bachelor oder Master absolviert werden. Gleich geblieben ist die besondere Herangehensweise: Geo-Ökosysteme als Ganzes zu verstehen, um Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu finden. … weiterlesen

Das verbesserte Gaskammersystem auf der Monitoringplattform während Messungen
Vom 8. bis 16. November werden erneut verschiedene Gewässerparameter ermittelt. Mit den Ergebnissen lassen sich Wasserqualität und -zusammensetzung über ein ganzes Jahr beurteilen und Rückschlüsse auf klimatische Veränderungen, Grundwasser-Wechselwirkungen und den Treibhausgasaustausch ziehen. … weiterlesen

Jun.-Prof. Maximilian Lau im Porträt
Im Frühjahr hat Juniorprofessor Maximilian Lau seine Arbeit als Umweltbeauftragter aufgenommen. Unterstützt wird er vom Beirat für Umweltmanagement, der sich in seiner ersten Sitzung für eine Vorbildfunktion hinsichtlich eines umweltgerechten Campusbetriebs aussprach. … weiterlesen

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