Das Projekt "Internationale Studenten in Schulen"

Das Projekt

An der Technischen Universität Bergakademie Freiberg studieren und forschen Menschen aus der ganzen Welt. Viele von ihnen kommen gern mit den Deutschen in Kontakt. Das Projekt  "Internationale Studenten in Schulen" fördert diese Bereitschaft und organisiert Aktivitäten in Schulen und Kindertagesstätten. Die Studenten halten Vorträge über ihr Heimatland und seine Kultur, kochen, spielen oder basteln mit den Schülerinnen und Schülern im Landkreis Mittelsachsen (siehe "Rückblicke")

Ankündigung

Illustration - Menschenmenge for einem Schulgebäude

Am Mittwoch, den 26. Juni 2019, findet von 13 Uhr bis 15 Uhr an der Oberschule "Clara Zetkin" in Freiberg, Dörnerzaunstraße 2, deren alljährliches "Fest der Kulturen" statt. Dabei stellen Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, die aus einem anderen Land als Deutschland stammen, ihre Heimatländer vor. Sie gestalten Infostände mit Plakaten und landestypischem Essen und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Am Fest nehmen alle 5. und 6. Klassen der Schule teil – circa 250 Schülerinnen und Schüler.

Das Projekt  "Internationale Studenten in Schulen" wurden eingeladen, das Fest mit zu gestalten. Dafür suchen wir internationale und deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mindestens über Deutschkenntnisse auf A2-Niveau oder höher verfügen und die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben.

Die Aufgaben zur Vorbereitung sowie während des Festes sind:
  • die Jugendlichen an ihren Ständen zu einem bestimmten Land unterstützen
  • gegebenenfalls mit einem landestypischen Beitrag auf der Bühne aufzutreten (Gesang, Tanz, Musik, Spiel,... – eigene Ideen und Kreativität sind gefragt!)
Darüber hinaus würden sich die Organisatoren freuen, wenn wir die Schule beim Auf- und Abbau unterstützen könnten.

 

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Die Studenten und Doktoranden vermitteln Wissen aus erster Hand und können vieles berichten, was nicht in Schulbüchern zu finden ist. Das Projekt weckt das Interesse für andere Länder und Lebensweisen, zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf und gewährt somit Einblicke in die Komplexität der gesellschaftlichen und multikulturellen Gesellschaft.

Im November 2010 wurde das Projekt mit dem Sächsischen Integrationspreis ausgezeichnet. Den Studierenden und Promovierenden bietet das Projekt die Möglichkeit, ihr Herkunftsland aus einem persönlichen Blickwinkel vorzustellen und gleichzeitig einen Einblick in das schulische Leben in Deutschland zu erhalten.

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Ziele des Projektes

  • Interesse für andere Nationen und Lebensweisen bei deutschen Schülern wecken
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede verdeutlichen und somit Vorurteile abbauen
  • internationalen Studenten einen Einblick in das deutsche Schulsystem ermöglichen
  • Integration der internationalen Studenten in Deutschland zu verbessern

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Unterrichtsformen

Der Unterricht kann sich sehr vielfältig gestalten, sodass die internationalen StudentInnen neben Präsentationen ihres Landes, jenes auch über Lieder, Tänze, Musik oder gemeinsames Kochen vorstellen können. Bisher waren unsere internationalen Studierenden u. a. im Fremdsprachen-, Geographie- und Ethikunterricht zu Gast. Themen zur Geschichte oder Wirtschaft des jeweiligen Landes können ebenso Bestandteile des Unterrichts sein. Die Studierenden können in eine einzelne Unterrichtsstunde, in Projekttage oder eine komplette Unterrichtsreihe einbezogen werden. ISIS-Projekte sollen in Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden vorbereitet werden.

Bisher haben Studierende aus beispielsweise Ägypten, Australien, Brasilien, China, Elfenbeinküste, Frankreich, Indonesien, Island, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Mexiko, Mongolei, Norwegen, Polen, Spanien, Syrien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn und USA an ISIS-Projekten teilgenommen.

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Kontakt

Hier finden Sie die Webseite mit Kontaktinformationen zum Projektverantwortlichen am IUZ.

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Rückblicke

Hier finden Sie Rückblicke auf vergangene Veranstaltung im Rahmen des Projektes.

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Sächsischer Integrationspreis für "Internationale Studierende in Schulen"

Foto: Fotostudio GierschDas Projekt "Internationale Studenten in Schulen" wurde im November 2010 mit dem Sächsischen Integrationspreis 2010 ausgezeichnet. Manuela Junghans, Mitarbeiterin am Internationalen Universitätszentrum, und die Studentin Sandra Jahne nahmen den Preis von Christine Clauß, Ministerin für Soziales und Verbraucherschutz, und Martin Gillo, dem damaligen sächsischen Ausländerbeauftragten, den Preis entgegen. Eine achtköpfige Jury hatte unter 61 Bewerbungen die Preisträger ausgewählt. Das Internationale Universitätszentrum dankt allen Studenten und Doktoranden, die durch Ihr Engagement, Ihren Fleiß und Kreativität an diesem Erfolg mitgearbeitet haben.

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