ERASMUS bis 2013/14

  1. Das ERASMUS-Programm (Laufzeit 2007/08 - 2013/14)
  2. ERASMUS-Studium
    1. Liste der Partnerhochschulen/Ausschreibung
    2. Bewerbung und Bewerbungsfristen
    3. Formulare
    4. Learning Agreement
    5. ECTS
    6. "Mobilitätszuschuss" für Studierende
    7. Auslands-BAföG und ERASMUS
    8. Sonderförderung für Personen mit speziellen Bedürfnissen
  3. Informationen zu Studiensystemen und ausgewählten ERASMUS-Partnerhochschulen
  4. ERASMUS-Praktikum an Hochschulen
    1. Bewerbung und Bewerbungsfristen
    2. Kombination von Studium und Praktikum
  5. ERASMUS-Praktikum bei Unternehmen
  6. Vorbereitende Sprachkurse (EILC)
  7. ERASMUS-Verantwortliche an der TU Bergakademie Freiberg
  8. ERASMUS-Mundus

Das ERASMUS-Programm (Laufzeit 2007/08 - 2013/14)

Mit einem Gesamtbudget von 7 Mrd. EUR ist das EU-Bildungsprogramm Lebenslanges Lernen (LLP, 2007-2013) ausgestattet, es umfasst die Teilprogramme Comenius (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung), LEONARDO (Berufsbildung) und GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung). Informationen zum LLP finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

Zentrale ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen (Mutilaterale Projekte, Akademische Netzwerke, Begleitende Maßnahmen) werden von der Exekutivagentur der Europäischen Kommission in Brüssel verwaltet. Informationen dazu finden Sie unter http://eacea.ec.europa.eu/llp/erasmus/erasmus_en.php.

Das Hochschulprogramm ERASMUS, eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union, fördert seit 1987 grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschuldozenten und Hochschulpersonal in Europa. Bisher haben rund zweieinhalb Millionen Studierende und fast 250.000 Dozenten mit diesem Programm einen Auslandsaufenthalt durchgeführt.

Folgende europäische Länder nehmen an ERASMUS teil: Die 28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, Norwegen, die Türkei sowie die Schweiz.

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms für Lebenslanges Lernen (2007-2013) werden durch ERASMUS folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

  • Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  • Auslandspraktikum für Studierende (SMP)
  • Gastdozenturen (STA)
  • Mobilität von Personal (STT)
  • Intensivprogramme (IP)
  • Vorbereitende Besuche (PV)

Die ERASMUS Universitätscharta (EUC) wurde von der EU-Kommission vergeben, sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilname am ERASMUS-Programm erfüllt.

Die TU Bergakademie Freiberg besitzt zur Teilnahme am Programm dieErweiterte ERASMUS Universitätscharta für den Zeitraum 2007-2013. Erklärung zur Europäischen Hochschulpolitik

Studierende finden viele nützliche Informationen rund um das Thema Studium und Praktikum in Europa auf der Internetseite der eu-community des DAAD. Auch in den Erfahrungsberichten Ihrer Kommilitonen finden Sie viele Informationen zur Organisation und zum Verlauf eines ERASMUS-Aufenthaltes.

ERASMUS-Studium

Liste der Partnerhochschulen/Ausschreibung

Studierende erhalten mit ERASMUS die Möglichkeit, in einem anderen europäischen Land zu studieren und ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern. Dabei lernen sie das akademische System einer ausländischen Hochschule kennen und profitieren von deren Lehr- und Lernmethoden.

Das Programm bietet Studierenden folgende Leistungen:

  • Unterstützung bei der Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes;
  • Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Mobilitätszuschuss zu den auslandsbedingten Mehrkosten von bis zu 300 Euro im Monat

Bewerbung und Bewerbungsfristen

An der TU Bergakademie Freiberg immatrikulierte Studierende können ERASMUS-Mobilitätszuschüsse in Anspruch nehmen. Neben Deutschen und Staatsangehörigen eines am Programm teilnehmenden Landes (siehe oben) können auch Staatsangehörige von Drittstaaten am ERASMUS-Programm teilnehmen, die ein (vollständiges) Studium an der TU Bergakademie Freiberg absolvieren, welches zu einem anerkannten Abschluss führt. Austauschstudierende können keinen ERASMUS-Zuschuss in Anspruch nehmen.

Sie können sich ab dem 3. Hochschulsemester für das ERASMUS-Programm bewerben. Teilnahmeberechtigt ist man bis zur Promotion.

Aufenthalt an der Partnerhochschule : mind. 3 Monate bis max. 12 Monate

Die Ausschreibung der Studienplätze an den Gasthochschulen erscheint jährlich etwa im Dezember. Man kann sich dann bis 28. Februar für das darauf folgende Studienjahr bewerben. Noch vorhandene Restplätze können auch später noch vergeben werden. Eine Anfrage am IUZ lohnt immer.

Die Bewerbung erfolgt in 2 Schritten: 

  1. Bewerbung an der TU BAF
  2. Nach Bestätigung bzw. Nominierung durch das IUZ: Bewerbung an der Gasthochschule 

Zur Bewerbung an der TU BAF gehören:

  • Bewerbungssformular (siehe unter Formulare)
  • Leistungsübersicht (Prüfungsamt)
  • der Nachweis relevanter Sprachkenntnisse
  • Angaben zu den geplanten Kursen an der Gasthochschule auf dem Learning Agreement
  • Bestätigung der Auswahl durch den ERASMUS-Koordinator der Fakultät (Fakultäten 1, 2, 3, 5 und 6) bzw. den Programmkoordinator (Fakultät 4)

Nach erfolgreicher Bewerbung an der TU BAF erhält man eine Bestätigungs-E-Mail bzw. eine schriftliche Benachrichtigung. Die offizielle Nominiereung an der Gasthochschule erfolgt durch die ERASMUS-Hochschulkoordinatorin (Frau Ingrid Lange, IUZ) nachdem die Fakultät bzw. der Programmkoordinator für die gewünschte Gastinstitution der Bewerbung zugestimmt hat.

Danach kann man sich selbstständig an dieser Gastinstitution anmelden. Dazu bitte alle Informationen und Formulare von der Homepage der Gast-Hochschule downloaden. Daneben wird meist auch eine Leistungsübersicht in englischer Sprache gefordert.

Mit der Nominierung ist man automatisch auch für ein ERASMUS-Stipendium vorgesehen. Über die im Zusammenhang mit der Zahlung des Stipendiums notwendigen Formalitäten werden sie jeweils rechtzeitig Informationen erhalten.


Formulare

Learning Agreement

Die Anerkennung der erbrachten Studienleistungen wird im ERASMUS-Programm vorausgesetzt!

Sie sind verpflichtet, vor Beginn des Auslandssemesters an der Gastuniversität einen Studienvertrag ("Learning Agreement ") abzuschließen. Dieser Vertrag sollte durch den jeweiligen Studiendekan, den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses sowie den ERASMUS-Hochschulkoordinator der TU Bergakademie Freiberg sowie durch die zuständigen Stellen Ihrer Gast-Universität unterzeichnet. Er gibt Ihnen die Sicherheit, dass die Lehrveranstaltungen, die Sie im Ausland absolvieren möchten zum einen überhaupt angeboten werden und zum anderen im Anschluss an der TU Bergakademie auch anerkannt werden. Sollten Sie nach Beginn Ihres Auslandssemesters an der Gastuniversität feststellen, dass Sie am bereits aufgestellten und abgestimmten Studienplan etwas ändern müssen (z.B. wegen sich überschneidender Lehrveranstaltungen oder des nicht entsprechenden Niveaus) ist dies selbstverständlich möglich. Kontaktieren Sie hierzu bitte wiederum Ihren Betreuer/ Studiendekan in Freiberg. Nach Beendigung Ihres Auslandsstudiums stellen Sie bitte einen Antrag auf Anerkennung der erbrachten Leistungen beim Prüfungsausschuss Ihres Studienganges und fügen Sie das erhaltene Zeugnis der Gasteinrichtung (Transcript of Records) bei.

ECTS

Die Anerkennung der erfolgreich im Ausland erbrachten Studienleistungen wird an der TU Bergakademie Freiberg in der Regel durch das European Credit Transfer System (ECTS) geregelt. Das Europäische System zur Anrechnung im Ausland erfolgreich erbrachter Studienleistungen (ECTS) soll dazu beitragen, dass Auslandsstudienaufenthalte nicht zur Verlängerung des gesamten Studiums führen, sondern dass die im Ausland erbrachten Studienleistungen an der Heimathochschule einen Studienabschnitt ersetzen. Wenn Sie Ihren Auslandsaufenthalt planen, dann sollten Sie auch Ihre Rückkehr an die TU Bergakademie Freiberg organisieren. Leider ist die vollständige Umsetzung von ECTS noch nicht an allen Instituten und Fakultäten unserer Universität erreicht. Für Informationen über ECTS an Ihrem Institut, wenden Sie sich bitte an die ECTS-Beauftragten bzw. Studiendekane der Fakultät, die die ECTS-Umsetzung auf Instituts- bzw. Fakultätsebene organisatorisch und inhaltlich koordinieren. Generelle Fragen richten Sie bitte an ingrid [dot] langeatiuz [dot] tu-freiberg [dot] de (Frau Ingrid Lange) im Internationalen Universitätszentrum.

Was sind ECTS-Anrechnungspunkte (credits)?

ECTS-Anrechnungspunkten dienen zur quantitativen Beschreibung der absolvierten Studienleistungen. 

Europaweit wird von einem Gesamtpensum

  • von 60 credits für ein volles akademisches Jahr,
  • von 30 credits für ein Semester und
  • von 20 credits für ein Trimester

ausgegangen. 

Jeder Lehrveranstaltung werden credits zugeteilt, die den quantitativen Arbeitsaufwand eines Studierenden für diese Veranstaltung beschreiben. Dabei werden alle Arbeitsformen berücksichtigt, nicht nur die Kontaktstunden zum Dozenten, sondern auch Praktika, Exkursionen oder Selbststudien. 

Die Verteilung von credits ist an den Hochschulen nicht einheitlich geregelt, da die Inhalte der Studiengänge und -fächer voneinander abweichen können. Diese ECTS-Anrechnungspunkte können nur für nachweislich erfolgreich absolvierte Studienleistungen vergeben werden.

Wie werden die Leistungen bewertet?

Da die ECTS-Anrechnungspunkte nur den quantitativen Wert der Studienleistung, also die Bewertung des Studienaufwandes, meist auf Semesterwochenstundenbasis, widerspiegeln, wurde ein Bewertungssystem entwickelt, das über die Qualität der Leistung informiert und den Hochschulen als Richtlinie für die Umrechnung der von den Gasthochschulen vergebenen Noten für ECTS-Studierende dient.

Die ECTS-Bewertung stellt zusätzliche Informationen über die erbrachten Studienleistungen bereit, ersetzt aber nicht die Note der Heimathochschule (local grades). Die Hochschulen entscheiden selbst, wie sie diese ECTS-Grades mit den nationalen Noten bzw. Punkten ins Verhältnis setzen.

Notensystem an der TU Bergakademie Freiberg

  • 1,0    ausgezeichnet
  • über 1,0 bis 1,5    sehr gut
  • über 1,5 bis 2,5    gut
  • über 2,5 bis 3,5    befriedigend
  • über 3,5 bis 4,0    genügend
  • über 4,0 bis 4,5    nicht ausreichend
  • über 4,5 bis 5,0    ungenügend

ECTS-Bewertungsskala

  • A    excellent
  • B    very good
  • C    good
  • D    satisfied
  • E    sufficient
  • F/FX    fail

"Mobilitätszuschuss" für Studierende

Bestandteil der Förderung eines Auslandsstudium durch das ERASMUS-Programm ist der Erlass der Studiengebühren an der Gasthochschule sowie ein monatlicher Zuschuss, der zwischen 50,- und 300,- EUR variiert, je nach der Höhe der Gesamtmittelzuweisung für unsere Universität. Um die Förderung zu erhalten, vergessen Sie bitte nicht, vor Ihrer Ausreise die notwendigen Bankangaben im Internationalen Universitätszentrum (Frau Lange) auf dem Formular "Annahmeerklärung" zu hinterlassen.

Auslands-BAföG und ERASMUS

Durch die Neuregelung des Auslands-BAföG erhalten förderungsberechtigte deutsche Studierende für ein Teilstudium innerhalb der EU keinen Auslandszuschlag mehr. Sie können aber zusätzlich zum BAföG den ERASMUS-Mobilitätszuschuss in Anspruch nehmen. Ein Antrag auf Mitnahme des Inlands-BAföG ins Ausland muss weiterhin bei den zuständig Auslands-BAföG-Ämtern gestellt werden.

Außerhalb der EU (also in den assoziierten Ländern wie z.B. Norwegen und den Beitrittsländern ) werden förderungsberechtigte Studierende durch Auslands-BAföG (inkl. Auslandszuschlag) gefördert und können zusätzlich noch den ERASMUS-Mobilitätszuschuss in Anspruch nehmen. Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG erhalten Sie hier.

Sonderförderung für Personen mit speziellen Bedürfnissen

Das ERASMUS-Programm ermöglicht eine Sonderförderung für Personen mit speziellen Bedürfnissen. Diese soll die Auslandsmobilität von Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder von Studierenden mit Kindern erhöhen. Die Mittel werden zusätzlich zur ERASMUS-Förderung gezahlt.

Die Antragsstellung auf Sondermittel zu auslandsbedingten Mehrkosten erfolgt direkt über die TU Bergakademie Freiberg. Bitte setzen Sie sich mit dem Internationalen Universitätszentrum in Verbindung, damit wir Ihnen die nötigen Unterlagen zukommen lassen können.

Informationen zu Studiensystemen und ausgewählten ERASMUS-Partnerhochschulen

Zu Ihrer Information haben wir eine Übersicht mit Informationen zu Bewerbungsterminen, Unterkunft, Sprachkursen u. ä. ausgewählter ERASMUS-Partnerhochschulen zusammengestellt.

ERASMUS-Praktikum an Hochschulen

ERASMUS fördert auch Praktika für Studierende in einer Gasteinrichtung im europäischen Ausland (ausgeschlossen sind EU-Institutionen bzw. Institutionen, die EU-Programme verwalten sowie diplomatische Vertretungen der Herkunftsländer der Studierenden).

Studierende können Arbeitserfahrung in einem internationalen Umfeld sammeln. Darüber hinaus können sie ihre Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Offenheit und Kenntnisse über andere Kulturen und Märkte erweitern.

Studierende können für ein Pflichtpraktikum oder auch ein freiwilliges Praktikum zwischen drei und zwölf Monaten Förderung erhalten.

Das Programm bietet Studierenden folgende Leistungen:

  • Unterstützung bei der Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes, dabei ist die Teilnahme an einem vorbereitenden ERASMUS-Intensivsprachkurs in sogenannten seltener gesprochenen Sprachen möglich
  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierenden
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner in der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen
  • Monatlicher Zuschuss von bis zu 400 Euro im Monat

 

Voraussetzung für eine Förderung von Praktika über ERASMUS-Praktikum:

  • an der TU Bergakademie Freiberg regulär eingeschriebene Studierende, die ein Praktikum an einer Hochschule eines ERASMUS-Teilnahmelandes absolvieren
  • die Studierenden beschaffen sich in Eigeninitiative einen Praktikumsplatz
  • die Studierenden haben i.d.R. bis Praktikumsbeginn mindestens 1 Studienjahr an der TU Bergakademie Freiberg absolviert, eine Förderung bis zur Promotion ist möglich
  • gefördert werden nur Vollzeitpraktika
  • Dauer des Praktikums beträgt mindestens 3 Monate, maximal 12 Monate.

Tipp: Auf der Internetseite eu-community.daad.de findet man viele Informationen rund um das Thema Studium und Praktikum in Europa.

Bewerbung, Formulare und Bewerbungsfristen

Es gibt keine Bewerbungsfrist, Bewerbungen werden laufend entgegengenommen. Die Bewilligung erfolgt in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Mittel. Bitte beachten Sie, dass das Placement Agreement (Zuschussvereinbarung) von Studierenden, Gast- und Heimathochschule vor dem Beginn des Praktikum beim IUZ vorliegen muss.

Zu den Unterlagen gehören folgende Formulare:

Nach Beginn des Praktikums:

 Nach dem Praktikum:

  • Praktikumsbescheinigung beim IUZ einzureichen innerhalb von 4 Wochen nach Ende des Aufenthaltes an der Gasteinrichtung
  • Praktikumsbericht beim IUZ einzureichen innerhalb von 4 Wochen nach Ende des Aufenthaltes an der Gasteinrichtung (Achtung: Dies ist nur ein Beispielformular, der Praktikumsbericht ist online unter http://eu-community.daad.de zu erstellen)

 Der monatliche Zuschuss beträgt maximal 400 €, abhängig vom verfügbaren Budget.

Kombination von Studium und Praktikum

Ein Studierender kann nur einmal für ein ERASMUS - Studium für maximal 12 Monate und einmal für ein ERASMUS-Praktikum (maximal 12 Monate) gefördert werden: Wurde ein Studierender bereits einmal (mit oder ohne Zuschuss) in SOKRATES/ERASMUS (Studium) bzw. in LEONARDO DA VINCI (Praktikum) gefördert, kann er im ersten Fall noch eine Förderung für ein Auslandspraktikum und im zweiten Fall für ein Auslandsstudium in ERASMUS erhalten. Einem Studierenden, der bereits Zuschüsse zum Auslandsstudium und Auslandspraktikum erhalten hat, kann nur noch ein Zuschuss zu ERASMUS-Mundus gewährt werden. Die Förderung ist auf maximal 24 Monate pro Studierendem begrenzt (inkl. ERASMUS-Mundus).

ERASMUS-Praktikum bei Unternehmen

Wenn Sie Ihr Praktikum in einem Unternehmen absolvieren möchten, wenden Sie sich bitte an das LEONARDO-Büro in Dresden.

Vorbereitende Sprachkurse (EILC)

Wer erfolgreich im Ausland studieren oder ein Praktikum absolvieren möchte, benötigt dazu eine gute sprachliche Vorbereitung. Das ERASMUS-Programm bietet Studierenden zwei- bis sechswöchige Intensivsprachkurse (EILC) direkt im Gastland. Hierfür können sie eine zusätzliche ERASMUS-Förderung erhalten.

Sprachangebot

Die ERASMUS Intensive Language Courses (EILC) bereiten die Studierenden in seltener gesprochenen und unterrichteten Sprachen auf ihren Auslandsaufenthalt vor. Sie finden unmittelbar vor dem ERASMUS-Aufenthalt statt und werden in 26 Ländern der EU angeboten:

Belgien (Niederländisch in der flämischen Gemeinschaft),
Bulgarien (Bulgarisch), 
Dänemark (Dänisch), 
Estland (Estnisch), 
Finnland (Finnisch und Schwedisch), 
Griechenland (Griechisch), 
Island (Isländisch), 
Italien (Italienisch), 
Kroatien (Kroatisch), 
Lettland (Lettisch), 
Litauen (Litauisch), 
Malta (Maltesisch), 
Niederlande (Niederländisch), 
Norwegen (Norwegisch), 
Polen (Polnisch), 
Portugal (Portugiesisch), 
Rumänien (Rumänisch), 
Schweden (Schwedisch), 
Schweiz (Italienisch), 
Slowakei (Slowakisch), 
Slowenien (Slowenisch),
Spanien (Baskisch, Galizisch, Katalanisch und Valenzianisch), 
Tschechische Republik (Tschechisch), 
Türkei (Türkisch), 
Ungarn (Ungarisch), 
Zypern (Griechisch).

In den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch werden keine EILC angeboten.

Die von der EU festgelegten Förderkriterien für EILC-Kurse sind abrufbar unter:www.ec.europa.eu/education/erasmus/doc902_en.htm

Informationen zu den Kursanbietern aller Länder sind abrufbar unterwww.ec.europa.eu/education/erasmus/doc1300_en.htm

Bewerbungsfristen

01.06. für Kurse, die im Sommer und Herbst vor dem Wintersemester stattfinden

30.10. für Kurse, die im Winter vor dem Sommersemester stattfinden.

Information und Bewerbung

Zu EILC berät Sie das Internationale Universitätszentrum.

Studierende bewerben sich per E-Mail an der TU Bergakademie Freiberg. Die Bewerbung wird dann an die organisierende Einrichtung des EILC weitergeleitet, die eine Auswahl organisiert.

ERASMUS-Verantwortliche an der TU Bergakademie Freiberg

ERASMUS-Hochschulkoordinatorin (Institutional Coordinator): Ingrid Lange, IUZ

Für die Fakultäten 1, 2, 3, 5 und 6 wurden die folgenden ERASMUS-Koordinatoren benannt:

Fakultät 1
Prof. Dr. Michael Reissig
Fakultät 2
Dr. Jürgen Seidel
Fakultät 3
Prof. Dr. Bernhard Schulz
Fakultät 5
Dr. Dirk Renker
Fakultät 6
Dr. Johannes Stephan

In der Fakultät 4 sind folgende Hochschullehrer für die jeweiligen ERASMUS-Vereinbarungen (siehe auch ERASMUS-Ausschreibung) zuständig:

Prof. Dr. Alfred Ams, Karin Sichone, Kathrin Häußler, Prof. Dr. Urs Peuker, Uta Ballaschk, Prof. Dr. Christian Hasse

ERASMUS-Mundus

Erasmus Mundus ist das gemeinschaftliche EU-Aktionsprogramm zur Verbesserung der Qualität der Hochschulbildung und Förderung des interkulturellen Verständnisses durch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten außerhalb der EU/EWR. Das Programm zielt auf die Einrichtung von gemeinsamen Masterstudiengängen und Doktoratsprogrammen mit ausländischen Partnerhochschulen.

Die TU Bergakademie Freiberg ist seit 2013 beteiligt am ERASMUS-Mundus-Projekt EMERALD, koordiniert durch die Universität Liege, Belgien.


Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim

Deutschen Akademischen Austauschdienst Logo DAAD
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit 
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-578
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: eu-programmeatdaad [dot] de
Homepage: eu.daad.de

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Mitteilung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben