ERASMUS+ ab 2014/15

Erasmus+ (Laufzeit 2014/15 - 2020/21)

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Erasmus+ fördert ab dem 1.1.2014 bis zum Jahr 2020 die internationale Mobilität und Bildungskooperationsprojekte. Insbesondere geht es um die Studierendenmobilität und den internationalen Austausch auf Wissenschafts- und Verwaltungsebene, welche durch flexiblere zeitliche und finanzielle Bedingungen intensiviert werden sollen. Ein großes ‚+‘ ist beispielsweise die Option Mehrfachförderung von Studierenden in den einzelnen Studienphasen sowie die Förderung von Praktika nach Studienabschluss.

Drei Schlüsselaktionen strukturieren das neue Dachprogramm:

  1. Mobilität für Einzelpersonen
  2. Partnerschaften
  3. Unterstützung politischer Reformen

Mit Verleihung der Erasmus+ Charta für die Hochschulbildung 2014-2020 ist die TU Bergakademie Freiberg berechtigt, Erasmus+ Maßnahmen zu beantragen und durchzuführen.

Erasmus+-Studium

Allgemeines

Im Rahmen des Erasmus+-Programms haben Sie als eingeschriebene Studierende der TU Bergakademie Freiberg die Möglichkeit, jeweils für 3 - 12 Monate innerhalb eines Studienabschnittes (Bachelor, Diplom, Master oder Promotion) an einer europäischen Partnerhochschule Ihres Studiengangs zu studieren.

Folgende Länder nehmen an diesem Programm teil: alle 28 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen und auch die Türkei.

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes inter-institutionelles Erasmus+-Agreement zwischen den Studiengängen der TU Bergakademie Freiberg und der jeweiligen Partnerhochschule. An der TU Bergakademie Freiberg bestehen derzeit mehr als 100 solche Abkommen.

Was bietet Erasmus+?

  • Kompletter Erlass der Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Intensive Betreuung an Heimat- und Gasthochschule
  • Sprachliche Vorbereitung
  • Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen
  • Mobilitätszuschuss nach 3 Länderkategorien (mind. 250 EUR in Länderkategorie 1 (Dänemark, Irland, Frankreich, Italien, Österreich, Finnland, Schweden, UK, Norwegen); mind. 200 EUR in Länderkategorie 2 (Belgien, Tschechische Republik, Griechenland, Spanien, Kroatien, Zypern, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Island, Türkei), ; mind. 150 EUR in Länderkategorie 3 (Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei)

Gern möchten wir Sie auch auf die ausführlichen Informationen und FAQs des DAAD verweisen https://eu.daad.de/faq/de/23582-faq-zur-leitaktion-1-mobilitaet/#KA 1.11

Liste der Austauschplätze/ Partnerhochschulen

Bewerbungsablauf/Formalitäten

Alle an der TU Bergakademie Freiberg immatrikulierte Studierende können am Erasmus+-Programm teilnehmen. Neben Deutschen und Staatsangehörigen eines am Programm teilnehmenden Landes (siehe oben) können auch Staatsangehörige von Drittstaaten am Erasmus+ Programm teilnehmen, die ein (vollständiges) Studium an der TU Bergakademie Freiberg absolvieren, welches zu einem anerkannten Abschluss führt. Austauschstudierende können keinen Erasmus+ Zuschuss in Anspruch nehmen.

Die Liste der Studienplätze an den Gasthochschulen erscheint jährlich etwa im Dezember. Man kann sich dann bis 28. Februar für das darauf folgende Studienjahr bewerben. Noch vorhandene Restplätze können auch später noch vergeben werden. Eine Anfrage am IUZ lohnt immer.

Auf diesem Infoblatt haben wir die Schritte für eine erfolgreiche Bewerbung für das Erasmus+-Programm zusammengestellt.

Die Bewerbung erfolgt in 2 Schritten:

  1. Bewerbung an der TU BAF
  2. Nach Bestätigung bzw. Nominierung durch das IUZ: Bewerbung an der Gasthochschule

Zur Bewerbung an der TU BAF gehören:

  • Bewerbungssformular (siehe unter Formulare)
  • Leistungsübersicht (Prüfungsamt)
  • der Nachweis relevanter Sprachkenntnisse
  • Angaben zu den geplanten Kursen an der Gasthochschule auf dem Learning Agreement
  • Bestätigung der Auswahl durch den Erasmus+-Koordinator der Fakultät (Fakultäten 1, 2, 3, 5 und 6) bzw. den Programmkoordinator (Fakultät 4)

Nach erfolgreicher Bewerbung an der TU BAF erhält man eine Bestätigungs-E-Mail bzw. eine schriftliche Benachrichtigung. Die offizielle Nominierung an der Gasthochschule erfolgt durch das IUZ nachdem die Fakultät bzw. der Programmkoordinator für die gewünschte Gastinstitution der Bewerbung zugestimmt hat.Danach muß man sich selbstständig an dieser Gastinstitution anmelden. Dazu bitte alle Informationen und Formulare von der Homepage der Gast-Hochschule downloaden. Daneben wird meist auch eine Leistungsübersicht in englischer Sprache gefordert.

Mit der Nominierung ist man automatisch auch für ein Erasmus+-Stipendium vorgesehen.Sie müssen dann noch das Bankverbindungsformular einreichen und erhalten vom IUZ eine Stipendienvereinbarung. Über die im Zusammenhang mit der Zahlung des Stipendiums notwendigen Formalitäten werden Sie jeweils rechtzeitig Informationen erhalten.

Checkliste zum Ablauf bzw. der einzureichenden Dokumente

 

Hier haben wir für Sie eine Checkliste erstellt, für sie als Übersicht.

Learning Agreement

Die Anerkennung der erbrachten Studienleistungen wird im Erasmus+-Programm vorausgesetzt!

Sie sind verpflichtet, vor Beginn des Auslandssemesters an der Gastuniversität einen Studienvertrag ("Learning Agreement ") abzuschließen. Dieser Vertrag sollte durch den jeweiligen Studiendekan, den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses sowie den Erasmus+-Hochschulkoordinator der TU Bergakademie Freiberg sowie durch die zuständigen Stellen Ihrer Gast-Universität unterzeichnet. Er gibt Ihnen die Sicherheit, dass die Lehrveranstaltungen, die Sie im Ausland absolvieren möchten zum einen überhaupt angeboten werden und zum anderen im Anschluss an der TU Bergakademie auch anerkannt werden. Sollten Sie nach Beginn Ihres Auslandssemesters an der Gastuniversität feststellen, dass Sie am bereits aufgestellten und abgestimmten Studienplan etwas ändern müssen (z.B. wegen sich überschneidender Lehrveranstaltungen oder des nicht entsprechenden Niveaus) ist dies selbstverständlich möglich. Kontaktieren Sie hierzu bitte wiederum Ihren Betreuer/ Studiendekan in Freiberg. Nach Beendigung Ihres Auslandsstudiums stellen Sie bitte einen Antrag auf Anerkennung der erbrachten Leistungen beim Prüfungsausschuss Ihres Studienganges und fügen Sie das erhaltene Zeugnis der Gasteinrichtung (Transcript of Records) bei.

Das Learning Agreement gliedert sich in verschiedene Unterdokumente. Eine Übersicht dazu finden Sie hier.

Förderung/Mehrfachförderung

  • Ländergestaffeltes, taggenau berechnetes Stipendium (30 Tage = 1 Monat)
  • Erlass von Studiengebühren an Partneruniversität
  • Förderung für Aufenthalte über EIN Semester an der Gasthochschule werden max. 4 Monate gefördert; für ZWEI Semester dann entsprechend max. 8 Monate (die tasächliche Aufenthaltsdauer kann davon abweichen!)

Für das Studienjahr 2014/15 wird es voraussichtliche folgende Fördersätze geben:

  • Gruppe 1: vorrauss. 300,00 EUR/ Monat (Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich)
  • Gruppe 2: vorrauss. 240,00 EUR/ Monat (Belgien, Kroatien, Tschechien, Zypern, Griechenland, Island, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Türkei)
  • Gruppe 3: vorrauss. 180,00 EUR/ Monat (Bulgarien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, FYR Mazedonien)
  • Mehrfachförderung: Jeder/m Studierenden stehen je 12 Monate Erasmus+ 'Kontingent' pro Studienphase (BA/ MA/ Promotion), bzw. 24 Monate in Diplomstudiengängen zur Verfügung. Das 'Kontingent' ist (zeitlich) individuell für Erasmus+ (Praktikum und/ oder Studium) nutzbar.

Auslands-BAföG und Erasmus+

Ein Erasmus+-Stipendium kann mit Auslandsbafög kombiniert werden. Zuschüsse bis zu 300 EUR bleiben generell anrechnungsfrei bei Bafög.

Förderungsberechtigte deutsche Studierende für ein Teilstudium innerhalb der EU erhalten allerdings keinen Auslandszuschlag. Der Antrag für Auslandsbafög oder auf Mitnahme des Inlands-BAföG ins Ausland muss bei den zuständigen Auslands-BAföG-Ämtern gestellt werden.

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG erhalten Sie hier.

Erasmus+-Verantwortliche an der TU Bergakademie Freiberg

Erasmus+-Hochschulkoordinatorin (Institutional Coordinator):

  • Ingrid Lange, IUZ

Für die Fakultäten 1, 2, 3, 5 und 6 wurden die folgenden Erasmus+-Koordinatoren benannt:

  • Fakultät 1: Prof. Dr. Michael Reissig
  • Fakultät 2: Dr. Jürgen Seidel
  • Fakultät 3: Prof. Dr. Bernhard Schulz
  • Fakultät 5: Dr. Dirk Renker
  • Fakultät 6: Dr. Johannes Stephan

In der Fakultät 4 sind folgende Hochschullehrer für die jeweiligen Erasmus+-Vereinbarungen (siehe auch Erasmus+-Ausschreibung) zuständig:

  • Prof. Dr. Alfred Ams, Karin Sichone, Kathrin Häußler, Prof. Dr. Urs Peuker, Uta Ballaschk, Prof. Dr. Christian Hasse

Sonderförderung für Personen mit speziellen Bedürfnissen

Das Erasmus+-Programm ermöglicht eine Sonderförderung für Personen mit speziellen Bedürfnissen. Diese soll die Auslandsmobilität von Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder von Studierenden mit Kindern erhöhen. Die Mittel werden zusätzlich zur Erasmus+-Förderung gezahlt.

Die Antragsstellung auf Sondermittel zu auslandsbedingten Mehrkosten erfolgt direkt über die TU Bergakademie Freiberg. Bitte setzen Sie sich mit dem Internationalen Universitätszentrum in Verbindung, damit wir Ihnen die nötigen Unterlagen und Informationen zukommen lassen können.

Kreditfinanzierte Mastermobilität

Im Erasmus+ Programm wird es die Möglichkeit geben, zinsgünstige Darlehen für ein komplettes Masterstudium im Ausland, d.h. in einem Erasmus Programmland zu beantragen. Dies wird über die Europäische Investment Bank abgedeckt.
Für einjährige Masterstudiengänge können bis zu 12.000,- € (inklusive Studiengebühren), für zweijährige Masterstudiengänge bis zu 18.000,- € beantragt werden.

Bitte beachten Sie, dass zurzeit keine weiterführenden Informationen zu Antragsfristen, Antragstellung, Abwicklung oder Ähnlichem vorliegen.

Ab November 2014 werden die Banken auf nationaler Ebene, bei denen die Kredite beantragt werden können, sukzessive ausgewählt. Die ersten Masterkredite stehen daher erst ab 2015 zur Verfügung.

Informationen zu den Masterkrediten finden Sie auch auf der Internetseite der EU-Kommission.

Erasmus+-Praktikum an Hochschulen

Allgemeines

Erasmus+ fördert auch Praktika für Studierende und Graduierte. Für Praktika, die an Hochschulen durchgeführt werden, ist das Internationale Universitätszentrum Ihr Ansprechpartner. Die dafür relevanten Informationen finden Sie im Folgenden. Für Praktika außerhalb von Hochschulen, z.B. in Unternehmen, wenden Sie sich bitte an das LEONARDO-Büro in Dresden.

Förderbedingungen

Allgemein:

  • Pflichtpraktikum oder freiwilliges Praktikum (inhaltlicher Bezug zum Studium)
  • 2 bis 12 Monate Dauer (Anrechnung auf persönliches Zeitkontingent)
  • Gasthochschule braucht keine Erasmus-Partnerhochschule der TU Bergakademie Freiberg zu sein

Speziell bei Studierenden:

  • Praktikant ist ein an der TU Bergakademie Freiberg regulär eingeschriebener Studierender (unabhängig von der Nationalität) mit dem Ziel, einen anerkannten Abschluss an der TU Bergakademie Freiberg zu erlangen

Speziell bei Graduierten:

  • Bewerbung innerhalb des letzten Studienjahres als regulär eingeschriebener Studierender der TU Bergakademie Freiberg
  • Abschluss des Praktikums innerhalb eines Jahres nach Beendigung des Studiums an der TU Bergakademie Freiberg
  • Anrechnung auf das Zeitkontingent der letzten Studienphase
  • Exmatrikulation vor Beginn des Praktikums

Fördersätze

LändergruppeTages-FördersatzMonats-Fördersatz

Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden, Vereinigtes Königreich

13,50 €405,- €
Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Zypern11,50 €345,- €
Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Mazedonien (FYROM), Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn9,50 €285,- €

Die Auszahlung erfolgt in zwei Raten. Zu Beginn des Praktikums erhalten Sie 70 % der Gesamtsumme, nach Abschluss des Praktikums und Einreichung aller Unterlagen die restlichen 30 % der Gesamtsumme.

Bewerbungsablauf

Der Student sucht sich selbst einen Praktikumsplatz. Listen, Empfehlungen oder weitere Unterstützung kann das IUZ hierfür leider nicht bieten. Wenn Sie einen Praktikumsplatz gefunden haben, können Sie sich am IUZ für die Teilnahme am Erasmus+ Programm und der damit verbundenen Erasmus+ Förderung bewerben.

Bewerbungen werden laufend entgegengenommen. Es gibt kein konkretes Datum als Frist. Wichtig ist jedoch, dass das Learning Agreement for Traineeships (Teil 1) vor Beginn des Praktikums vollständig ausgefüllt bei uns vorliegt.

Die vollständige Bewerbung umfasst folgende Dokumente:

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Versicherungsschutz!

Haben Sie die Bewerbung komplett am IUZ eingereicht, stellen wir den Zuwendungsvertrag aus, der noch vor Beginn des Praktikums von Ihnen persönlich unterzeichnet werden muss. Daher sollten Sie keinesfalls erst in den letzten Tagen vor Praktikumsbeginn die Bewerbung abgeben.

Die Bewilligung der Erasmus+ Förderung erfolgt in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Mittel.

Nach Beginn des Praktikums

Innerhalb von zwei Wochen nach Praktikumsbeginn reichen Sie bitte am IUZ die Ankunftsbestätigung ein:

Werden Änderungen gegenüber dem ursprünglich vereinbarten Learning Agreement for Traineeships (Teil1) notwendig, so ist Teil 2 auszufüllen:

Nach Ende des Praktikums

Innerhalb von 30 Tagen nach Praktikumsende reichen Sie bitte die Praktikumsbestätigung ein:

  • Letter of Confirmation (innerhalb von 30 Tagen nach Praktikumsende am IUZ einreichen) (Datei wird in Kürze veröffentlicht)

Außerdem erhalten Sie per E-Mail einen Link zur EU-Survey-Onlineumfrage, die Sie bitte innerhalb von 30 Tagen nach Praktikumsende ausfüllen und übermitteln.

Liegen die Praktikumsbestätigung und die EU-Survey-Onlineumfrage beim IUZ vor, wird die zweite Rate in Höhe von 30 % der Gesamtfördersumme ausgezahlt.

Ansprechpartner

Torsten Mayer

Torsten Mayer


Unterstützung von Programm-Studierenden aus dem Ausland (Doppelabschluss, von Partnerhochschulen) sowie von internationalen Gastwissenschaftlerinnen/-ern

Akademiestraße 6, Raum EG.21

Telefon +49 3731 39 3191
Torsten [dot] Mayeratiuz [dot] tu-freiberg [dot] de



Präsenz-Sprechzeit

Dienstag 11 - 12 Uhr

Online-Sprechzeiten nach Vereinbarung

Link zum Web-Konferenz-Raum (Big Blue Button)

Erasmus+-Praktikum bei Unternehmen

Wenn Sie Ihr Praktikum in einem Unternehmen absolvieren möchten, wenden Sie sich bitte an das LEONARDO-Büro in Dresden.

Erasmus+-Studierendencharta

Die Pflichten und Rechte der Studierenden im Erasmus+-Programm sind in der Erasmus+-Studentencharta geregelt.

Sprachenförderung

Mit Erasmus+ werden Teilnehmer systematisch in den großen Arbeitssprachen gefördert (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch – vgl. Guide S. 215f. „ONLINE LINGUISTIC SUPPORT“). Um den Lernstand in der jeweiligen Arbeitssprache der Mobilität einheitlich feststellen zu können, müssen alle Teilnehmer von Mobilitäten mit einer Länge von mehr als zwei Monaten (also alle Studierenden) einen Einstufungstest in der Arbeitssprache ablegen. Dieser Test ist nicht gedacht, um Teilnehmer für eine Mobilität auszuwählen. Vielmehr erfolgt der Einstufungstest nach der Gewährung einer Förderung, um den Sprachstand mit Beginn der Vorbereitungsphase der Mobilität zu dokumentieren. Geplant ist, die Sprachenförderung zum 01.10.2014 einzuführen. Näheres zur Sprachenförderung wird die NA-DAAD nach der Veröffentlichung weiterer Details mitteilen.

Dozentenmobilität (STA)

Das Erasmus+-Programm fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen. Ziel der Dozentenmobilität ist es, Lehrinhalte den Studierenden an Partneruniversitäten zu vermitteln, die nicht ins Ausland gehen können oder wollen und damit das Lehrangebot an der Partneruniversität zu ergänzen.

Gefördert werden Aufenthalte, die

  • die Entwicklung neuer Lehrmaterialien zur Folge haben und das Lehrangebot bereichern,
  • dazu genutzt werden können, die Verbindung zwischen Fachbereichen und Fakultäten zu festigen und auszuweiten sowie zwischen der Heimat- und Gasthochschule künftige Kooperationsprojekte vorzubereiten oder
  • zum Kontakte knüpfen und Netzwerke aufbauen beitragen.

Förderkriterien

  • Der Lehrauftrag an der Partnerhochschule muss mindestens acht Unterrichtsstunden pro begonnener Woche betragen. Dauer Lehraufenthalt vor Ort: mind. 2 Tage (ohne Reise)
  • Es muss ein gültiger bilateraler Erasmus+-Vertrag mit der entsprechenden Gasthochschule vorliegen.
  • „Förderfähige Personen:“ an der TU Bergakademie Freiberg beschäftige ProfessorInnen, sowie Lehrbeaufragte und wissenschaftliche MitarbeiterInnen, die in der Lehre tätig sind.

Das Programm bietet folgende Leistungen:

  • Erstattung von Fahrtkosten nach EU-Pauschale (entfernungsabhängig! Berechnung hier.)
  • Erstattung von Aufenthaltskosten nach EU-Pauschale

Eine Übersicht zu den Pauschalen finden Sie hier.

Vor dem Aufenthalt:

  • Anmeldung der Reise/ Antrag am IUZ (frühestmöglich vor geplantem Aufenthalt; IUZ fragt den Bedarf im September und Januar ab). Hier finden Sie das Antragsformular.
  • Dienstreiseantrag
  • Mobility Agreement (Lehrprogramm in Abstimmung mit der Partnerhochschule; Scan-Kopie ist ausreichend)
  • Fördervereinbarung/ Grant Agreement (wird vom IUZ erstellt)

Nach dem Aufenthalt:

  • Abgabe einer Bestätigung der Gasthochschule (Letter of Confirmation) über den Lehrauftrag (bitte im Original)
  • Bericht (Online in Erasmus-Datenbank; Aufforderung erfolgt automatisiert per E-mail)
  • Dienstreiseabrechnung

Personalmobilität (STT)

Als eine weitere unterstützende Maßnahme zur Internationalisierung der Hochschulen sind Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal (Lehre und Verwaltung) an europäischen Hochschulen und an ausländischen Unternehmen / Einrichtungen möglich.

Die Auslandsaufenthalte sollen mindestens eine Woche (= fünf Arbeitstage) und höchstens sechs Wochen dauern. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Aufenthalte von weniger als einer Woche förderbar. Das Partnerschaftsabkommen mit der Zielhochschule muss den Förderbereich Personalmobilität (STT) umfassen.

Mit STT kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden, Beispiele hierfür sind:

  • Allgemeine & technische Verwaltung
  • Bibliothek
  • Fachbereiche
  • Fakultäten
  • Finanzen
  • International Office
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Studierendenberatung
  • Technologie & Transfer
  • Weiterbildung

Das Programm bietet folgende Leistungen:

  • Erstattung von Fahrtkosten nach Pauschalen
  • Erstattung von Aufenthaltskosten nach Pauschalen

Antragstellung:

Da der Umfang der zur Verfügung stehenden Fördermittel begrenzt ist, sollten Sie Ihr Interesse an einem Aufenthalt im Rahmen der Personalmobilität dem IUZ bitte frühestmöglich, das heißt unmittelbar zu Beginn eines neuen Studienjahres (Erasmus+-Förderzeitraumes) anzeigen.

Joint Master Degrees

Dieses Programm führt die erfolgreiche Ära von Erasmus Mundus fort, einem Programm zur Verbesserung der Qualität der Hochschulbildung und Förderung des interkulturellen Verständnisses durch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten außerhalb der EU/EWR. Das Programm zielt auf die Einrichtung von gemeinsamen Masterstudiengängen mit ausländischen Partnerhochschulen.

Die TU Bergakademie Freiberg ist seit 2013 beteiligt am ERASMUS-Mundus-Projekt EMERALD, koordiniert durch die Universität Liege, Belgien.

Der Aufruf erscheint einmal jährlich im vierten Quartal.

Programmziele

  • Steigerung der Qualität, Innovation und Attraktivität der Europäischen Hochschulbildung
  • Förderung des Europäischen Hochschulraums als Exzellenzzentrum für das Lernen weltweit
  • Verbesserung der Kompetenzen und Employability der Absolventen

Programminhalte

Konsortien, die sich aus mindestens drei europäischen Hochschulen zusammensetzen und einen gemeinsamen internationalen Studiengang anbieten, der mit einem gemeinsamen Abschluss (Doppel-, Mehrfach-, oder Gemeinsamer Abschluss) abgeschlossen wird und mindestens zwei Mobilitätsphasen in zwei unterschiedlichen europäischen Ländern umfasst, können sich um einen geförderten Joint Master Degree bewerben. Damit verbunden ist die Stipendienvergabe an hochqualifizierte internationale Studierende, die für dieses Programm ausgewählt werden.

Antragsstellung

Maßgebliche Unterlagen für die Projektplanung und Antragstellung sind der allgemeine Erasmus+ Programm Guide, der entsprechende Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen und ggf. zusätzliche Leitfäden zum jeweiligen Aufruf.
Sie finden alle Informationen auf der Internetseite der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur EACEA.

Strategische Partnerschaften

Erasmus+ bietet neben der Förderung der Individualmobilität mit der Etablierung Strategischer Partnerschaften eine attraktive Möglichkeit für Hochschulen, Projekte zur Unterstützung ihrer individuellen Internationalisierungsstrategie zu beantragen. Strategische Partnerschaften möchten die Entwicklung, die Übertragung und/oder die Umsetzung innovativer Praktiken auf organisatorischer, regionaler, nationaler und europäischer Ebene fördern.Eine strategische Partnerschaft ist multinational und umfasst mindestens 3 Organisationen aus 3 verschiedenen Programmländern.

Die nächste Antragsmöglichkeit beim DAAD wird voraussichtlich im April 2015 sein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim

Deutschen Akademischen Austauschdienst Logo DAAD
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn

Tel.: +49 228 882-578
Fax: +49 228 882-555
E-Mail: eu-programmeatdaad [dot] de
Homepage: eu.daad.de

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Mitteilung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltene