Aufenthaltstitel

Der Aufenthaltstitel ist die Erlaubnis für einen längeren Aufenthalt in Deutschland. Alle Nicht-EU-Bürger benötigen ihn ab einer Aufenthaltsdauer von mehr als drei Monaten.
EU-Bürger und Staatsbürger aus Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz dürfen ohne Aufenthaltstitel zeitlich unbefristet in Deutschland leben.

Der Aufenthaltstitel ist eine Plastikkarte in der Größe einer Bankkarten mit integriertem RFID-Chip.

Der Aufenthaltstitel heißt auch elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) oder umgangssprachlich Aufenthaltserlaubnis.

Die zuständige Behörde heißt Stabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten des Landratsamtes Mittelsachsen und wird umgangssprachlich Ausländerbehörde genannt.

1. Den Aufenthaltstitel beantragen

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit Beschränkungen wegen Covid-19

Soweit als möglich sollen Anliegen telefonisch, per E-Mail oder postalisch geklärt werden. Termine in dringenden Angelegenheiten, die eine persönliche Vorsprache erforderlich machen, sind mit dem zuständigen Sachbearbeiter zu vereinbaren.

Die Ausländerbehörde ist seit dem 2. Juni 2020 wieder für Besucher geöffnet. Es gelten jedoch die folgenden Hygiene-Bestimmungen:

  • Besucher erhalten nur Zugang zum Gebäude, wenn sie einen Termin vorweisen können
  • Um größere Menschenansammlungen zu vermeiden, wird der Zugang zum Gebäude wird erst fünf Minuten vor dem vereinbarten Termin gewährt und nur dann, wenn die Besucherin oder der Besucher keine Krankheitssymptome aufweist.
  • Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist Pflicht

1.1. Einen Besuchstermin mit der Ausländerbehörde vereinbaren

Die Beantragung des Aufenthaltstitels muss persönlich in der Ausländerbehörde, Dr.-W.-Külz-Straße 16, in Brand-Erbisdorf erfolgen. Dafür ist ein Besuchstermin erforderlich, den Sie über die Webseite der Ausländerbehörde buchen und via E-Mail bestätigen müssen.

Vorgehen für die Terminbuchung:

Ein Online-Formular mit dem Logo des Landkreises Mittelsachsen. Die relevante Option ist mit einem Oval in Rot gekennzeichnetKlicken Sie auf der Buchungswebseite bitte zuerst auf "Ausländerbehörde", dann auf "Erteilung/Verlängerung/Übertragung Aufenthaltstitel".

  • Nach der Eingabe der Anzahl der Personen durch Anklicken des Zeichens "+" (Sie müssen "1" einstellen, wenn Sie die Ausländerbehörde allein aufsuchen), müssen Sie Ihre persönlichen Daten eingeben.
  • Wählen Sie bitte anschließend in einem Kalender einen freien Termin aus.
  • Daraufhin erhalten Sie eine automatisch generierte E-Mail an die von Ihnen zuvor eingegebene E-Mail-Adresse zur Bestätigung des gewählten Termins.
  • Klicken Sie den Link in dieser E-Mail an, um den gewählten Termin zu bestätigen. Erst dann wird der gewählte Termin an die Sachbearbeiter (Personen) in der Ausländerbehörde übermittelt und geprüft.
  • Im Erfolgsfall erhalten Sie abschließend eine weitere E-Mail mit der Bestätigung des Termins sowie mit einer Kennzahl, die Sie zum Termin in ein elektronisches Anmeldungssystem eingeben müssen.
  • Erst mit dem Erhalt der zweiten E-Mail, die von Ihrer Sachbearbeiterin/Ihrem Sachbearbeiter geschrieben wurde, ist der Buchungsvorgang abgeschlossen.

1.2. Die Ausländerbehörde

Ein hellgelbes Verwaltungsgebäude mit zwei EtagenStabsstelle Ausländer- und Asylangelegenheiten des Landratsamtes Mittelsachsen
Dr.-W.-Külz-Straße 16
09618 Brand-Erbisdorf

Telefon: +49 3731 799-3600

E-Mail: auslaenderbehoerdeatlandkreis-mittelsachsen [dot] de

Sprechzeiten: nur nach Vereinbarung

Anfahrt: vom Busbahnhof mit der Buslinie F bis Haltestelle „Brand Erbisdorf – Dr.-W.-Külz-Straße“

Webseite: https://www.landkreis-mittelsachsen.de/das-amt/behoerden/stabsbereich-auslaender-und-asylrecht.html

1.3. Benötigte Antragsunterlagen

In der Ausländerbehörde müssen Sie folgende Dokumente für die Beantragung des Aufenthaltstitels vorlegen:

1.4. Kosten für den Erstantrag

  • Bearbeitungsgebühr für die erstmalige Beantragung eines Aufenthaltstitels mit einer Dauer von bis zu einem Jahr: 100 Euro
  • Kosten für eine Dauer von mehr als einem Jahr: 110 Euro
  • Ausnahmen gelten für DAAD-Stipendiaten

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2. Den Aufenthaltstitels verlängern

Vor dem Ablaufen des Aufenthaltstitels (das Gültigkeitsdatum ist auf der Chipkarte aufgedruckt) müssen Sie Ihren Aufenthaltstitel verlängern, um Ihren Aufenthalt in Deutschland fortsetzen zu dürfen. Die Verlängerung des Aufenthaltstitels müssen Sie mindestens sechs Wochen vor dessen Ablaufen beantragen.

2.1. Antragstellung

  • Füllen Sie das bereits bekannte Antragsformular am Computer aus, drucken Sie es aus und unterschreiben Sie es
  • Für den Verlängerungsantrag müssen Sie die gleichen Unterlagen wie für den Erstantrag vorlegen (siehe 1.2. Benötigte Antragsunterlagen)

2.2. Kosten für die Verlängerung des Aufenthaltstitels

  • Verlängerung um bis zu drei Monate: 65,00 Euro
  • Verlängerung um mehr als drei Monate: 80,00 Euro

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3. Die Wohnadresse auf dem Aufenthaltstitel ändern

Wenn Sie innerhalb Deutschlands umziehen (auch innerhalb Freibergs), müssen Sie Ihre neue Wohnadresse im Einwohnermeldeamt angeben (siehe Meldebescheinigung) und den Wohnungswechsel bei der zuständigen Ausländerbehörde melden.

Mit der aktualisierten Meldebescheinigung müssen Sie die Ausländerbehörde aufsuchen. Dafür müssen Sie einen Termin über die Buchungswebseite vereinbaren. Bitte zuerst „Ausländerbehörde“, dann „Adressänderung“ auswählen.

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4. Deutschland für mehr als 6 Monate verlassen

Viele internationale Studierende nutzen während ihres Studiums in Freiberg die Möglichkeit, ein Semester an einer Partneruniversität der TU Bergakademie Freiberg zu studieren (Auslandssemester).

Achtung: Wenn Sie Deutschland für mehr als 6 Monaten (zusammenhängend) verlassen, verliert Ihr Aufenthaltstitel seine Gültigkeit. Es sei denn, Sie beantragen eine Verlängerung dieser Frist bei der Ausländerbehörde.

  • Wenn möglich, beantragen Sie die Verlängerung noch bevor Sie Freiberg verlassen.
  • Sollte sich Ihre Rückkehr nach Freiberg verschieben, sodass Ihr Auslandsaufenthalt ungeplant länger als 6 Monate dauert, informieren Sie die Ausländerbehörde darüber. Sie werden Belege für die Verzögerung der Rückreise vorlegen müssen.

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