ISIS 19.11.2009 - Mittelschule „Clemens Winkler“, Freiberg

Im Rahmen des ISIS- Projektes wurden wir am 19.11.2009 und am 3.12.2009 im Ethik Unterricht eingeladen.

Einmal mit Pavel aus Russland und ein weiteres mal mit Lerna, Gözdem und Gürkan aus der Türkei.

Nachdem die Studenten herzlich von den Schülern der 7. Klasse und der Lehrerin empfangen wurden, präsentierten sie ihre Heimatländer und erzählten viel Interessantes und Wissenswertes.

Mit einem lauten „Алло.“ begrüßte Pavel die Schüler. Er erklärte ihnen das kyrillische Alphabet und schrieb einfache russische Wörter an die Tafel, die nachgesprochen wurden. Pavel erzählte von verschiedenen Regionen und Städten Russlands .Die Schüler waren sehr erstaunt, als sie von dem kalten Winter erfahren haben.

Auch die Essgewohnheiten interessierten die Kinder: Borschtsch, Pelmeni und Vodka sind der Geschmack des Landes.

Von Gözdem, Lerna und Gürkan erfuhren die Schüler vieles über die Türkei. Gözdem schrieb auf den Zettel vieler Schüler das türkische Wort für „Guten Tag“. Die Schüler waren erstaunt, wie schwer die Sprache ist.

Die Studenten berichteten über verschiedene Regionen, Städte, Kulturen und Essgewohnheiten der Türkei.

Gözdem erzählte viel und spannend über Istanbul, ihre Heimatstadt. Gürkan sprach über Ostanatolien und Ankara, der Hauptstadt des Landes. Lerna sprach von der Westtürkei und dem Vater der Türkei Atatürk.

Die Präsentation war so gut, dass alle Schüler still und gespannt zuhörten.

Alles in allem war dieses Projekt ein sehr gelungenes, das wir sehr gern in Erinnerung behalten.

Constanze Pietzner (Verantwortliche ISIS-Projekt)

Ein Erfahrungsbericht von Pavel

Also, was ich beim Schulenbesuch erfahren habe: Ich habe einmal in der Clemens Winkler Mittelschule über meine Heimatland Russland berichtet. Es fällt mir auf, dass die kleine Zuhörer aufmerksam und begeistert saßen. Dabei konnte ein Junge auf Russisch schreiben. Er hat auf dem Tafel "Hallo" geschrieben, ohne Fehler. Das war eine große Uberraschung für mich. Ich habe bemerkt, dass die Schüler sehr neugierig waren und die Fragen exakt formuliert haben. In Russland haben wir wenig "internationale Unterricht" aber ich glaube, dass das die Frage der Zeit ist. Aus meiner Sicht ist es eine positive Erfahrung.