Über uns

Ueber unsDas Initialkonsortium INNOVATION IN CARBON bündelt mit dem wissenschaftlichen Zentrum der Technischen Universität Bergakademie Freiberg (TU BAF) und dem für Kohlenstoff-Nutzung in Deutschland führenden Institut für Energieverfahrenstechnik (IEC) führende wirtschaftliche und wissenschaftliche Kompetenzen in den Bereichen erneuerbare Energien, Naturstoffverfahren, Kohlenstoffchemie und Metallurgie zur Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die »Low Carbon Economy«.

Das Konsortium ist aus der multidisziplinären Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft an der TU BAF im Kompetenzzentrum DBI:bergakademie1 hervorgegangen. Die CO2-emissionsarme Nutzung des Kohlenstoffs ist Kernaufgabe von zwölf Professuren am Kompetenzzentrum DBI:bergakademie. Leistungsfähige Werkzeuge zur Simulation von Hochtemperaturprozessen (VIRTUHCON)2 und die umfassende technische Infrastruktur für die Umsetzung von Forschungsergebnissen bis zum großtechnischen Erprobungsmaßstab, etwa bei der Synthese hochwertiger Basischemikalien, sind wichtige Elemente der erfolgreichen Arbeit des DBI und seiner Partner. Ergebnis der erfolgreichen Arbeit des Deutschen EnergieRohstoff-Zentrums3(DER) im DBI sind breit gefächerte, kompetente Netzwerke zur stofflichen Nutzung regenerativer und fossiler Kohlenstoffträger. So hat sich hier das EnergieRohstoff-Netzwerk ERN4 mit Partnern des regionalen Wachstumskerns ibi5 als wichtigen Mitgliedern etabliert. Die umfassende Zielsetzung von Energiewende und Low Carbon Economy erfordert weitergehende Ansätze.

Das wachsende Potenzial erneuerbarer Energien muss in völlig neuer Weise ausgeschöpft werden. Vor diesem Hintergrund hat sich die TU BAF entschlossen, das Konsortium INNOVATION IN CARBON zu initiieren. Der engen technologischen Verbindung des Kohlenstoffs zu Naturstoffverfahren, zur Metallurgie und der effizienten Nutzung der hierfür erforderlichen Ressourcen folgt die vorliegende ganzheitliche Strategie der Integration dieser Technologiefelder. Das 2011 in Freiberg gegründete Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie (HIF), das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ), die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) sowie die ingenieurwissenschaftliche und werkstofftechnische Kompetenz der Technischen Universität Bergakademie Freiberg6, um nur einige zu nennen, bilden eine solide wissenschaftliche Basis für diesen Ansatz. INNOVATION IN CARBON bietet hervorragende Voraussetzungen für die Entwicklung maßgeschneiderter technischer Lösungen zur Umsetzung der Energiewende und zur Realisierung der Low Carbon Economy. Ziel sind praktisch umsetzbare Technologieoptionen mit zahlreichen Wertschöpfungsmöglichkeiten für den Mittelstand, die demonstrieren, dass die Aufgabenstellungen von Energiewende und Low Carbon Economy tatsächlich technologisch, nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll lösbar sind.

1 DBI:bergakademie: Das Deutsche-Brennstoffinstitut, Kompetenzzentrum an der TU Bergakademie, bündelt die wissenschaftlichen Kompetenzen deutschlandweit unikal entlang der gesamten Kohlenstoff- Wertschöpfungskette.

2 BMBF-finanziertes Zentrum ZIK VIRTUHCON 2009–2014, 12 Mio. €: Virtualisierung von Hochtemperatur- Konversionsprozessen – kohlenstoffbasierte Hochtemperaturkonversion und Metallurgie.

3 BMBF- und wirtschaftsfinanziertes Deutsches EnergieRohstoff-Zentrum DER von 2010 bis 2014, 16 Mio. €

4 ERN: Netzwerk zur Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Themenfeld Energierohstoffe

5 ibi: Innovative Braunkohlenintegration in Mitteldeutschland von 2011 bis 2013, 12 Mio. €.

6 In der wissenschaftlichen Exzellenz war die TU BAF 2010, gemessen an den Drittmitteln pro Professur, die drittmittelstärkste Universität in den neuen Bundesländern und nach der RWTH Aachen auf Platz 2 in Deutschland. Spitzenplätze erreichte die TU BAF auch im DFG-Ranking 2008–2012 in der Werkstofftechnik und in den Ingenieurwissenschaften (SFB 799, 920 und DFG-SPP 1204, 1418).