BHMZ

BHMZ - Biohydrometallurgischen Zentrums

Das Ziel des Freiberger Biohydrometallurgischen Zentrums ist die Entwicklung einer Prozesskette zur Metallgewinnung aus Erzen, Halden und Recycling-Material. Mit Hilfe dieses Zentrums soll nicht nur die dauerhafte und sichere Verfügbarkeit von Metallen garantiert, sondern auch die Verschmutzung von Wasser, Böden oder Luft beim Bergbau vorgebeugt und der Energieverbrauch minimiert werden. An diesem Ziel arbeiten 13 Lehrstühle und insgesamt 15 Doktoranden sowie zahlreiche Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte. Der Fokus der interdisziplinären Forschung liegt dabei auf den beiden Elementen Indium und Germanium.

 

Im Teilprojekt der Mineralogie wird dabei das Laugungsverhalten von sulfidischen Erzen in chemischen und biologischen Laugungsansätzen untersucht. Ziel ist ein besseres Verständnis der Auflösungsmechanismen, die auch der natürlichen Verwitterung zu Grunde liegen. Die Laugungsexperimente werden dabei mit natürlichen Blei-Zink-Erzen aus dem Erzgebirge (vorwiegend Sphalerit) und auch mit synthetischem Sphalerit durchgeführt. Die Erzeugung von bspw. Mit Indium dotierten, chemisch und strukturell gut charakterisierten Material erfolgt mittels Gasphasentransport und Hochdruck-Hochtemperaturbehandlung (Toroid-Presse).  

 

-          Finanzierung:

o   Dr.-Erich-Krüger-Stiftung

-          Projektlaufzeit:

o   Mai 2013 – Dezember 2018

-          Institut und Professur

o   Institut für Allgemeine und Angewandte Mineralogie

 

o   Prof. Dr. Gerhard Heide

-          Mitarbeiter

o   Prof. Dr. Marion Tichomirowa

o   Dr.-Ing. Marcus Schwarz

o   Dr.-Ing. Thomas Schlothauer

o   Dipl.-Geoökol. Judith Heinrich (Doktorand)

o   B.Sc. Antonia Korda (Masterand)

 

Inteinternetseite

 

http://tu-freiberg.de/forschung/bhmz/contributing-core-professorships/mineralogy

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