Verteidigungstermine



[Fakultät 3]
Entwicklung und Qualifizierung eines neuen Bohrsystems für die Tiefbohrtechnik auf der Basis des Elektro-Impuls-Verfahrens, Frau Dipl.-Ing. (FH) Franziska Lehmann

Dienstag, 7. Dezember 2021, 14:30 Uhr
Seminarraum EG 133, Zentrum für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung (ZeHS), Winklerstraße 5

Ziel dieser Arbeit war der Nachweis, dass das neuartige auf dem EIV basierende Bohrsystem in der Tiefbohrtechnik und im speziellen für die tiefe Geothermiebohrung eingesetzt werden kann. Dazu wurden alle normativen und regulativen Randbedingungen zusammengestellt, bewertet und auf deren Einhaltung in allen Entwicklungsschritten geachtet. Die im Labor mit dem EIV-Bohrsystem durchgeführten Versuche wurden hinsichtlich spezifischer Energie und Bohrlochqualität ausgewertet und die Ergebnisse mit Werten aus der Praxis verglichen. Es zeigte sich, dass der benötigte Energiebedarf zum Lösen des Gesteins sowie die erreichte Bohrlochqualität vergleichbar mit herkömmlichen Bohrverfahren ist. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zeigte, dass durch die Erhöhung der Standzeit und der damit einhergehenden Reduzierung der nicht-produktiven Zeit eine Kostenersparnis von bis zu 30 % möglich ist. Ein Feldversuch mit dem Laborprototyp in einer flachen Bohrung zeigte, dass es möglich ist, das EIV unter realen Bedingungen einzusetzen und einen Abtrag zu erzielen.

[Fakultät 6]
Die Baugeschichte der Lederwerke Carl Freudenberg in
Weinheim a. d. Bergstraße bis zum Ausbruch des Zweiten
Weltkrieges, Herr Dipl.-Ing. Werner W. Schilpp

Dienstag, 7. Dezember 2021, 15:30 Uhr, online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen:
https://us02web.zoom.us/j/88526330401?pwd=U2JINkxQM0I5RXV5SDNsMW8xMnIvUT09
Meeting-ID: 885 2633 0401
Kenncode: 969257

Für den Einfluss der Mechanisierung auf die Fabrikarchitektur der Lederindustrie ergab die bisher erschienene Literatur keine verwertbaren Zusammenhänge, die eine wissenschaftlich fundierte Analyse für den gewählten Zeitraum zulassen würde. Somit besteht die Zielsetzung der Untersuchung darin, diese Forschungsdesiderate aufzuarbeiten. Daraus ergaben sich folgende Einzelfragen: 1. Welche Standortfaktoren waren in Weinheim für die Entstehung von Industrie, insbesondere der Lederindustrie relevant? 2. Wie hat sich die Industrialisierung entwickelt und welche baulichen Anforderungen stellte sie? 3. Welche Gebäudetypen, Konstruktionen und Baumaterialien erfüllten diese Anforderungen? 4. Welche Entwicklung nahm die Form und Gestaltung der Fabrikbauten und welche Aspekte waren dabei von Bedeutung? 5. Wie sollte der künftige denkmalpflegerische Umgang mit den noch vorhandenen Bauten der Lederindustrie – den architektonischen Zeitzeugen der letzten 150 Jahre – erfolgen?

[Fakultät 3]
Untersuchungen zur Echtzeitbetriebsüberwachung im untertägigen Bergbau, Herr Dipl.-Ing. Tobias Krichler

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 12:00 Uhr
Seminarraum 318, DBI-Gebäude, Reiche Zeche, Fuchmühlenweg 9

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen:
https://us02web.zoom.us/j/7220645406

Die Digitalisierung mit ihrer kontinuierlichen Datenerfassung und -auswertung gewinnt auch im Bergbau zunehmend an Bedeutung. Über Tage existiert eine Vielzahl von Kommunikationsmöglichkeiten. Unter Tage ist die Auswahl der zur Verfügung stehenden Technologien deutlich begrenzt. Deshalb wurde mit dem dezentralen Kommunikations- und Datenübertragungssystem für Anlagen, Tunnel und Bergwerke (DeKomDa) ein kostengünstiges, leicht installierbares, skalierbares und wartungsarmes System entwickelt, das universell in jedem Bergwerk einsetzbar ist. Das System beruht auf einer Master-Slave-Kommunikation, bei der die Messstationen (Slaves) die Daten erfassen und zwischenspeichern, bis ein Data Collector (Master) an diesen vorbeifährt und die Daten abholt. Die Data Collectoren können an jedem beliebigen Fahrzeug oder einer Person installiert werden und transportieren die Daten zeitnah zu einem übergeordneten System, wo sie anschließend ausgewertet werden.

[Fakultät 2]
Synthesis and study of the correlation between the atomic
and electronic structure of low-dimensional carbon-based
nanomaterials, Herr Dmitrii Potorochin

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 13:00 Uhr, online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen:
https://bbb.hrz.tu-freiberg.de/b/fri-3i9-yko-gig

The PhD thesis depicts results on morphology and electronic structure study of several related low-dimensional carbon nanomaterials. Namely, i) graphene, epitaxially grown on the (001) surface of the cubic polymorph of SiC, ii) graphene on SiC(001), chemically modified with an organic dye Neutral red, iii) as well as hybrid structures consisting of an organic matrix of a wide-gap organic semiconductor tetrafluoro-substituted copper phthalocyanine CuPcF4 and indium nanoparticles self-assembled in it, were investigated using a combination of state-of-the-art micro- and spectroscopic techniques and employing third-generation synchrotron radiation facilities. These two-dimensional π-conjugated structures can be embedded into van der Waals heterostructures and have the potential for the creation of nanoelectronic devices on their basis.

[Fakultät 4]
Experimental and numerical investigation of the tribological
properties of water-hydraulic seals,
Herr Xuan Quang Ngo, M.Eng.

Freitag, 10. Dezember 2021, 09:30 Uhr, online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen:
https://bbb.hrz.tu-freiberg.de/b/mat-xee-igc-hzn

The friction process occurs in most structures, especially in contact between two faces with relative motion. The process of friction and abrasion affects the performance of equipment and increases the cost of replacing and repairing worn parts. In this study, the simulations and experimentations are formed to understand the friction and wear properties of hydrau-lic rubber seals in different working conditions. An observation structure to measure the contact area of the rubber sample also was constructed. The experiments are performed with different contact conditions (dry contact, wet contact, mud contact), different geometry of sample (half-cylinder, half-sphere), quite different contact directions (sliding direction axial and sliding direction lateral), fillet radius, contact angle or rubber material with differ-ent sliding velocities and normal forces. In addition, the contact process of rubber seals is simulated and equations for seal wear for the specific experimental conditions are formu-lated.

[Fakultät 3]
Genesis of the Ni-Cu-(PGE) sulphide-bearing gabbroic intrusions from the Lausitz Block (Germany/Czech Republic): Mineralogical, geochemical and temporal constraints, Herr Tom Járóka, M.Sc.

Mittwoch, 15. Dezember 2021, 17:30 Uhr,
Raum WER-0142, Werner-Bau, Brennhausgasse 14 sowie online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen.

Nickel, Kupfer, Kobalt und die Platingruppen-Elemente (PGE) Platin und Palladium stellen strategische Metalle dar, die für heutige Industrien nicht substituierbar sind und für zukünftige technologische Entwicklungen eine Schlüsselrolle einnehmen werden. Vorkommen solcher Metalle wurden im 20. Jahrhundert in der Lausitz erkundet und teilweise gewonnen. Die Mineralisationen sind mit gang- bis stockförmigen Gabbro-Intrusionen assoziiert, von denen in der Lausitz bisher mehr als 1000 kartiert wurden. Im Rahmen der Doktorarbeit sollten mit Hilfe moderner mineralogisch-geochemischer Methoden und Forschungsansätze die Altersstellung und die Petrogenese der Gabbro-Intrusionen sowie das Ni-Cu-(PGE)-Explorations-potenzial der Lausitz neu bewertet werden. Die Gabbro-Intrusionen der Lausitz entstanden vor ~382-372 Ma und sind auf einen tholeiitischen bis alkalinen Intraplatten-Magmatismus zurückzuführen. Mit Blick auf das Explorationspotential zeichnen sich die magmatischen Sulfid-Erze vor allem durch ihre verhältnismäßig hohen Ni-Gehalte bezogen auf 100 % Sulfid aus (~3.5-9.0 wt.% Ni). Ihre Cu-, Pt-, Pd- und Au-Gehalte auf 100 % Sulfid bezogen sind deutlich variabler (~0.1-16.6 wt% Cu, ~10-3080 ppb Pt, ~40-5320 ppb Pd und ~20-3770 ppb Au).

[Fakultät 2]
Calibration and Application of Integrative Passive Sampling for Polar Organic Pollutants in Surface Waters,
Frau Mara Grodtke, M.Sc.

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 11:00 Uhr,
Raum LES-1001, Lessingstraße 45

Im Rahmen der Dissertation wurde die Aufnahmekinetik verschiedener Passivsammler in Laborversuchen untersucht. Spezifische Sammelraten wurden für polare Pestizide, Pharmaka und Transformationsprodukte ermittelt. Zusätzlich wurden Sammler-Wasser-Verteilungs-koeffizienten für vier verschiedene Passivsammler bestimmt und mit physikochemischen Stoffeigenschaften korreliert. Es konnte gezeigt werden, dass die Aufnahmekinetik der untersuchten Passivsammler nicht mit Stoffeigenschaften zusammenhängt, sondern vermutlich von den Eigenschaften der Sammelphase beeinflusst wird. Daraufhin wurden empirische, allgemeine Sammelraten auf Basis von Laborversuchen und Literaturdaten ermittelt, um die Umrechnung von Konzentrationen im Passivsammler in zeitlich gemittelte Konzentrationen in Wasser (auch für unbekannte Stoffe) zu ermöglichen. Vier unterschiedliche Passivsammler wurden in Feldversuchen angewendet. Es konnte gezeigt werden, dass Passivsammler zur Ermittlung von Konzentrationstrends verwendet werden können und je nach Sammlertyp verschiedene Anwendungen denkbar sind.

[Fakultät 4]
Advancement of Mineral Processing Simulation Platforms for the Integration of Water Quality - Process Performance Interactions in Water Management Systems, Herr Bruno Michaux, M.Sc.

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 11:00 Uhr,
Großer Hörsaal des Helmholtz-Institutes Freiberg, Chemnitzer Straße 40

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen.

The focus of the thesis is to advance mineral processing simulation platforms in order to enable the simulation of a mineral processing plant performance as a function of the process water quality. Using a fluorite flotation plant as case study, the advancements made with the simulation platforms are illustrated by simulating the impact of intensifying process water recirculation on the plant performance. To achieve this objective, several methodologies are developed and presented: A procedure to merge the hydrometallurgy and mineral processing sides of the HSC Sim simulation platform, which enables the inclusion of water quality aspects in processing plant simulations; A technique to model and digitalize the impact of water quality parameters on the performance of the flotation process; An approach to model the mill as a chemical reactor and account for its influence on the evolution of the process water composition. The result of the final simulation highlights the potential of recirculating up to ca. 40 % of the process water without significantly impacting the plant performance.

[Fakultät 4]
Einfluss der Entfeuchtung und Wiederbefeuchtung auf die
Durchströmugswäsche von Filterkuchen,
Herr Andreas Brückner, M.Sc.

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 16:00 Uhr,
Sitzungszimmer des Dekanats der Fakultät 4, Leipziger Straße 30

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen:
https://bbb.hrz.tu-freiberg.de/b/tho-2e8-8kx-luq

Diese Arbeit untersucht den Einfluss unterschiedlicher Startsättigungen, die sich durch unterschiedlich lange Entfeuchtungszeiten ergeben, auf den Prozessverlauf der Durchströmungswäsche Filterkuchen. Neben der Betrachtung des Waschverlaufs im Waschdiagramm werden auch die Ent- und Wiederbefeuchtungsverläufe aufgenommen und miteinander in Beziehung gesetzt. Eine vollständige Wiederbefeuchtung wird auch nach langer Waschzeit nicht mehr erreicht. Hypothesen zum Einfluss der entstandenen gasgefüllten Bereiche auf den Verlauf der Wäsche konnten nicht verifiziert werden. Bei untersättigten Filterkuchen zeigt sich mit dem sog. Auffüllbereich ein weiterer – bisher unbekannter – Bereich der Waschkurve. Eine parallele Betrachtung von Kuchensättigung und Restbeladung zeigt, dass Lage und Ausdehnung des Auffüllbereichs direkt mit Lage und Ausdehnung des Wiederbefeuchtungsprozesses korreliert. Eine Übertragung auf eine kontinuierliche, mehrstufige Durchströmungswäsche im Pilotmaßstab rundet die Arbeit ab.

[Fakultät 5]
Simulation-Based Exergy Evaluation of Circular Economy
Systems, Herr Alejandro Abadias Llamas, M.Sc.

Donnerstag, 16. Dezember 2021, 16:00 Uhr, online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen:
https://us06web.zoom.us/j/81182885038?pwd=TlV5dlZJR2RmRGJaTUdNRWdjZFNSdz09

Meeting ID: 811 8288 5038
Passcode: 967534

Circular Economy (CE) aims at improving the resource efficiency of our society and decoupling economic growth from resource use. However, entropy and residues are still generated in CE, and resources such as energy, raw materials and water are used throughout the CE processes. The methodology developed in this thesis aims at evaluating and communicating the resource efficiency and environmental impacts of CE systems. Firstly, a digital twin of the system is created using process simulation to obtain detailed mass and energy balances. Then, a set of indicators is obtained for the evaluation of the material recoveries, residues and emissions generated, resource use and environmental impacts (LCA). Exergy indicators such as exergy dissipation and cost are also obtained from the simulation using a dedicated tool developed and implemented within this thesis. This methodology has been applied in three case studies within metallurgy and CE to evaluate, optimize and communicate their resource efficiency and environmental impacts. These case studies are the evaluation of the copper value chain, the comparison between different zinc production routes and the industrial symbiosis between the copper, zinc and cement value chains.

[Fakultät 4]
Ein Beitrag zur optimalen Betriebsführung von hybriden
Energiesystemen, Herr Dipl.-Math. Sebastian Schwarz

Freitag, 17. Dezember 2021, 09:00 Uhr
Großer Konferenzraum Nr. 1.260B, Haus Formgebung, Bernhard-von-Cotta-Str. 4

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen.

Die Dissertation liefert einen Beitrag zur Modellierung und optimalen Ansteuerung von vernetzten hybriden Energiesystemen. Die Arbeit beschreibt die Entwicklung einer modellprädiktiven Regelung (MPC) für konkrete Energiesysteme. Dafür wird eine Betrachtung zu berücksichtigender wirtschaftlicher und technischer Rahmenbedingungen vorgenommen, die zur Formulierung notwendiger Nebenbedingungen für die MPC genutzt wird. Für den Umgang mit dem ansteigenden Rechenbedarf der MPC bei steigender Systemzahl wird ein alternativer Ansatz auf Basis eines auktionsbasierten Algorithmus vorgestellt. Die Modellierung der Energiesysteme wird ausgehend von einer bestehenden Laboranlage vorgenommen. Die Erprobung der vorgestellten Ansätze erfolgt in einer Simulationsumgebung, die die Untersuchung verschiedener Szenarien erlaubt. Im Rahmen der Simulationsszenarien mit unterschiedlicher Systemzahl und Zusammensetzung der Energiesysteme wird eine Sensibilitätsanalyse der vorgestellten MPC vorgenommen. Die Interpretation der Ergebnisse erfolgt auf Basis numerischer und empirischer Bewertungskriterien.

[Fakultät 5]
Beitrag zur Eigenschaftsoptimierung von ausscheidungs-
härtbaren niedriglegierten Kupfer-Titan-Legierungen,
Herr Tom Kurdewan, M.Sc.

Freitag, 17. Dezember 2021, 14:00 Uhr, online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen:
https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_MTI3MDkwODYtNDhlZC00MjY3LWI5YzYtY2FjMzZiOTA5ODFm%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%22e932d96a-c5aa-4f37-a68f-3722071530aa%22%2c%22Oid%22%3a%22841063c2-97b9-4b6c-8f1e-15fcb2852adb%22%7d

Die Untersuchungen von Kupfer-Titan-Legierungen mit bis zu 1 Ma.-% Titan und deren Wärmebehandlungen zur Erzielung verschiedener Auslagerungszustände zeigen, dass vor allem Legierungen mit 0,8 Ma.-% bis 1 Ma.-% Titan ein großes Potential hinsichtlich einer Ausscheidungshärtung aufweisen. Bei diesen lassen sich durch die Ausscheidungshärtung gute mechanische Eigenschaften und eine gute elektrische Leitfähigkeit einstellen. Eine deutliche Steigerung dieser Werkstoffkennwerte ist vor allem durch eine vorgelagerte Kaltumformung zu erzielen. Die Verwendung geringer Anteile an Silizium und Zink führten zu einer Beschleunigung der Ausscheidungshärtung bei einem ähnlichen Eigenschaftsprofil. Durch den Einsatz einer vorgelagerten Kaltumformung bei den Legierungen mit geringen Zusätzen von dritten Elementen zeigte sich noch eine erheblich schnellere Aushärtung bei Erzielung guter Ergebnisse für die Härte, Zugfestigkeit und elektrische Leitfähigkeit. Vor allem die schnelle Aushärtung liefert eine gute Grundlage für eine wirtschaftliche und energieeffiziente Herstellung dieser Legierungen in einer industriellen Anwendung.

[Fakultät 3]
Unconventional Reservoir Characterization using Real Samples based on Differential Thermal Analysis, Evaluation of Rock Parameters, and HC Extraction using HP-CO2 aiming Reservoir Recovery Recommendations, Herr Golam Muktadir, M.Sc.

Freitag, 17. Dezember 2021, 14:30 Uhr
Seminarraum Tiefbohrtechnik, WAB-1239, Werner-Arnold-Bau, Agricolastraße 22
sowie online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen:
https://us02web.zoom.us/j/86363940163?pwd=Qk15dlk4bEN5Mjlwa2ZtTWdQOWNxUT09
Meeting-ID: 863 6394 0163
Kenncode: 977266

Meeting the energy demand like any other developing country, Jordan is facing formidable challenges and requires exploration for conventional and unconventional hydrocarbon resources. The Evaluations are performed through comprehensive laboratory experiments that include measurements of Total Organic Content, Grain Density, Pore Size Distribution, Specific Surface Area (BET), Mineralogy, Thermogravimetry Analysis, and Rock-Eval pyrolysis. The shale characteristics are compared to other productive shale reservoirs across the globe, especially North American shale reservoirs. Considering the petrophysical properties and mineralogy, these Jordanian shales broadly can be considered as high porosity clay and mudstone type of shale. The Rock-Eval pyrolysis and TGA reaction peaks results show these Jordanian shales indicate immaturity with low hydrocarbon generation potential. Furthermore, the supercritical CO2 is injected into the samples, which is similar to gas flooding experiments to understand the recovery process. Supercritical CO2 injection in immature shale shows very limited property changes (TOC, SSA, and TGA) to the samples.

[Fakultät 3]
Laborative Untersuchung und Bewertung des Sandkontroll- und Erosionsverhaltens von Sandfiltern für geotechnische Anwendungen unter Beachtung verschiedener Einflussfaktoren,
Herr Dipl.-Ing. Lukas Ochmann

Montag, 20. Dezember 2021, 09:00 Uhr
Seminarraum Tiefbohrtechnik, WAB-1239, Werner-Arnold-Bau, Agricolastraße 22
sowie online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen:
https://us02web.zoom.us/j/81919447258?pwd=YWNqL3RXM29TRVNhK2dBMHIyR0tuZz09
Meeting-ID: 819 1944 7258
Kenncode: 977266

Die Produktion von Formationsfeststoffen ist ein Problem in vielen Bohrungen zur Förderung von Fluiden. Um dies zu verhindern, können Sandfilter in der Bohrung vor dem fluidführenden Horizont eingebaut werden. Die Funktionsweise der Filter hängt von einer Vielzahl an Einflussparametern ab, die sich aus der Auslegung des Filters, der Betriebsweise und der Geologie ergeben. Die Komplexität des Systems macht Sandfilter nach wie vor zu einem Gegenstand der anwendungsbezogenen Forschung. Eine Möglichkeit zur Untersuchung der Funktion und des Versagens von Sandfiltern sind laborative Methoden. Im Rahmen dieser Arbeit wurden zwei Versuchsanlagen entwickelt. In der ersten können die Funktionalität und die Funktionsweise von Filterproben unter verschiedenen Bedingungen untersucht werden. In der zweiten können Proben gezielt erodiert werden, um ein Versagen zu untersuchen. Die Möglichkeiten der Versuchsanlagen wurden für grundlegende Untersuchungen an standardisierten Filtern und einem neu entwickelten, erosionsbeständigen Filter genutzt.

[Fakultät 2]
Studien zum Einfluss von intra- und intermolekularen Halogen- und Wasserstoffbrückenbindungen auf molekulare Erkennungsprozesse, Herr Ben Ebersbach, M.Sc.

Montag, 20. Dezember 2021, 10:00 Uhr
Großer Hörsaal Chemie, WIN-1005, Clemens-Winkler-Bau, Leipziger Str. 29

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen.

Im Rahmen dieser Arbeit wurden sowohl zahlreiche halogenhaltige 1,3,5-Triethylbenzen-derivate als auch einige Makrozyklen synthetisiert. Mit diesen Verbindungen wurden umfangreiche Komplexierungsstudien gegenüber Kohlenhydraten mittels 1H-NMR- und Fluoreszenztitrationen sowie Extraktionsexperimenten durchgeführt, die zu neuen Erkenntnissen bezüglich der Bindungseffektivitäten und -präferenzen führten. Aus systematischen Vergleichen der Bindungseigenschaften konnten Strukturwirkungs-beziehungen abgeleitet werden, die dazu beitragen, die grundlegenden Prinzipien der molekularen Erkennung detaillierter aufzuklären. Weiterhin wurden Molecular Modelling Studien durchgeführt, wodurch zusätzliche Hinweise auf intra- und intermolekulare Halogen- und Wasserstoffbrückenbindungen gewonnen wurden. Den erhaltenen kristallographischen Daten können interessante supramolekulare Motive entnommen werden, die einen wichtigen Beitrag auf dem Gebiet des Crystal Engineerings leisten.

[Fakultät 2]
Studien zur molekularen Erkennung von Kohlenhydraten
in Lösung und im kristallinen Zustand,
Frau Linda Köhler, M.Sc.

Dienstag, 21. Dezember 2021, 09:30 Uhr,
Großer Hörsaal Chemie, WIN-1005, Clemens-Winkler-Bau, Leipziger Str. 29

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen.

Im Rahmen der Dissertation wurde eine Vielzahl von Rezeptormolekülen synthetisiert und auf ihre Eignung zur Erkennung von Kohlenhydraten untersucht. Die Analysen umfassen einerseits systematische Co-Kristallisationsexperimente mit ausgewählten Monosacchariden und andererseits umfangreiche Bindungsstudien in homogenen Lösungen. Bemerkenswerter Weise wurden Kristallstrukturen erhalten, in denen zwei strukturell unterschiedliche Rezeptor-Kohlenhydrat-Komplexe identifiziert werden konnten. Eine solche Besonderheit ist in der Literatur für Kristallstrukturen von Rezeptor-Kohlenhydrat-Komplexen bisher noch nicht beschreiben worden. Insbesondere im Bereich der detaillierten Analyse der nichtkovalenten Wechselwirkungen in den kristallinen Rezeptor-Glucosid-Komplexen wird deutlich, dass die Rezeptorbausteine analoge Rollen zu denen der funktionellen Gruppen der Proteine einnehmen. Die aus den Studien in der Lösung erhaltenen Struktur-Bindungsaffinitäts-Beziehungen stellen eine wichtige Basis für Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Kohlenhydraterkennung dar.

[Fakultät 3]
Akzeptanzkommunikation in der Energie- und Rohstoffwirtschaft - Chancen und Grenzen für kleine und mittlere Unternehmen zur Verbesserung des Akzeptanzniveaus am Beispiel des Freistaats Sachsen, Frau Stefanie Walter, M.Sc.

Dienstag, 21. Dezember 2021, 09:30 Uhr,
Seminarraum TGB-23TT, Tagebautechnikum, Gustav-Zeuner-Straße 1 a

Die Dissertation untersucht das (In-)Akzeptanzniveau der sächsischen Bevölkerung gegenüber elf Anlagearten der Energie- und Rohstoffwirtschaft sowie die Eignung von Kommunikationsmaßnahmen zur Steigerung der Akzeptanz. Es wird nachgewiesen, dass die Akzeptanz bei lokalen Projekten immer geringer ist als sozipolitisch. Bei den erneuerbaren Energieumwandlungsanlagen ist die lokale Akzeptanz gegenüber Wasserkraft- und Solaranlagen am höchsten. Fossile Energieumwandlungs-anlagen sind weniger akzeptiert, Tage- und Untertagebaue werden negativer und Kohlekraftwerke am schlechtesten bewertet. Die Erkenntnisse werden genutzt, um eine Webapplikation zu entwickeln, die es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht, das (In-)Akzeptanzniveau für ihre Vorhaben zu ermitteln sowie zur Akzeptanzsteigerung geeignete Kommunikationsmaßnahmen auszuwählen.

[Fakultät 6]
Böhmische Wege - Straßen des Salzes: Lage der ältesten Salz-
wege über das Erzgebirge im funktionalen Verhältnis zu den
daran entstandenen frühstädtischen Siedlungen,
Herr Dipl.-Kunstwissenschaftler Rainer Tippmann

Dienstag, 21. Dezember 2021, 11:00 Uhr, online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen.

Böhmische Wege (BW) sind nur Trassen, die in frühen Geschichtsperioden wesentlich der Versorgung der beidseitig des Erzgebirges wohnenden Völkerstämme mit dem essentiell wichtigen Salz Halles, aber auch allgemeinem Handel dienten. Zunächst waren das keltisch/germanische Siedelzellen; ab dem 6. Jh. Slawische Stämme (Altsorben). Von Halle aus berührten die BW aufzweigend die Siedelzellen nördlich des Gebirges, sodann erschlossen sie kontinuierlich den südlich am Gebirgsabfall liegenden Raum bis Praha. BW verlaufen auf relativ geraden Trassen. Wasserscheiden folgend, schneiden sie das SW-NO ausgerichtete Gebirge wesentlich parallel zu seinen Gewässerabflüssen. Besonders beachtenswert ist dabei das menschliche Bestreben, geradeaus gehen zu wollen. Der vielfach gekrümmte Gesamtweg ist deshalb durchschnittlich als Gerade aufzufassen. Die Arbeit zeigt besonders den Einfluss Böhmischer Wege auf die Besiedlung, das Entstehen nichtagrarischer Siedlungslandschaften bzw. von Städten und die frühe Entdeckung verschiedenster Bodenschätze.

[Fakultät 3]
Responsible Production if Materials in the light of Sustainable Development Goal 12. Development of a systemic assessment scheme for an environmentally responsible material production cycle - Case study Aluminium, Frau Susanne Feiel, BA MA

Dienstag, 21. Dezember 2021, 12:30 Uhr,
Seminarraum TGB-23TT, Tagebautechnikum, Gustav-Zeuner-Straße 1 a

Ziel dieser Arbeit war es, systematisch Möglichkeiten zur gezielten und qualitativen Entkopplung von Umweltauswirkungen im Rahmen der Verantwortungsaussage des SDG 12 in Bezug auf einzelne Stoffströme zu identifizieren. Zu diesem Zweck wurde ein Schema zur Bewertung der Verantwortung erstellt, das sich auf die Systemgrenzen der Umwelt und die systemischen Produktionsströme einzelner Materialien konzentriert. Einzelne generische Prozesseinheiten wurden identifiziert und Umweltindikatoren, die Planetary Boundaries, ausgewählt. Das entwickelte Schema wurde dann in einer Fallstudie mit dem Beispielmaterial Aluminium auf seine Funktionalität getestet, indem das Material mit den Umweltindikatoren in jeder Prozesseinheit seiner spezifischen Produktionsroute kalibriert wurde. Dabei zeigte sich, dass die entwickelte Bewertung in der Tat eine systematische Identifizierung des Entkopplungsraums innerhalb eines Materialflusses ermöglicht und somit als funktional und übertragbar auf andere Materialflüsse und andere Dimensionen wie die soziale oder wirtschaftliche sowie die Verbrauchsdimension angesehen werden kann.

[Fakultät 3]
Thermodynamisches Verhalten von Erdgas, Wasserstoff und Erdgas-Wasserstoff-Mischgasen in Salzkavernen während der unterirdischen Speicherung, Herr Dipl.-Ing. Benjamin Keßler

Dienstag, 21. Dezember 2021, 14:00 Uhr
Seminarraum Tiefbohrtechnik, WAB-1239, Werner-Arnold-Bau, Agricolastraße 22
sowie online

Für die Öffentlichkeit wird die Verteidigung via Livestream übertragen.

Inhalt der Arbeit sind Simulationen zur Untersuchung des thermodynamischen Verhaltens von Erdgas, Wasserstoff und Erdgas-Wasserstoff-Mischgasen in Salzkavernen während der unterirdischen Speicherung. Die Ergebnisse zeigen, dass die Injektion von Wasserstoff in eine mit Erdgas gefüllte Kaverne unabhängig von Druck, Temperatur und Einström-geschwindigkeit ist. In jedem der Fälle kam es zu einer Schichtung der Gase mit Ausbildung einer Übergangs- bzw. Vermischungszone von 13 m Mächtigkeit. Während der Ruhepause kommt es aufgrund der Diffusion zu einer Ausbreitung dieser Vermischungszone. Nach einer Standzeit von einem Jahr beträgt diese ungefähr 20 m. Bei der Produktion wird anfangs Wasserstoff mit einer Reinheit von 99,86 Vol. % gefördert. Unterhalb eines Druckes von ~54 bar kommt es zu einer zunehmenden Förderung eines Teils des Kissengases. Durch die erzielten Ergebnisse konnte ein Konzept entwickelt werden, um existierende Erdgaskavernen auf Wasserstoff umzurüsten.

[Fakultät 3]
Optimization of long-term quarry production planning to supply raw materials for cement plants, Herr Dinh Trong Vu, M.Eng.

Dienstag, 21. Dezember 2021, 15:30 Uhr,
Seminarraum TGB-23TT, Tagebautechnikum, Gustav-Zeuner-Straße 1 a

This research develops a stochastic optimization framework based on the combination of geostatistical simulation, clustering, and optimization techniques to optimize the long-term quarry production planning (LTQPP) to maintain the supply to the cement plant. Based on the case study, the comparisons with the deterministic optimization framework and commercial software show a higher chance of ensuring a consistent supply of raw materials to the cement plant with a lower cost in the proposed framework. These results proved that the proposed framework provides a powerful tool for planners to optimize the LTQPP while securing the raw materials supply in cement operations under geological uncertainty.

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