11. Krüger-Kolloquium am 16. April 2014


Shi Mingde
Chinesischer Botschafter in Deutschland


zum Thema "Perspektiven für die chinesische Wirtschaftsentwicklung und das Verhältnis zwischen China und Deutschland"

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Shi Mingde hat von 1972 - 1975 in der DDR studiert. Unmittelbar nach dem Studium begann er in verschiedenen Positionen im diplomatischen Dienst zu arbeiten, zunächst in der DDR, später dann auch in der Bundesrepublik Deutschland. Von 2010 bis 2012 war er chinesischer Botschafter in Wien. Seit 2012 ist er als Botschafter in Berlin tätig.


Seit der 3. Plenarsitzung des 11. Zentralkomitees im Dezember 1978, mit der China die Politik der Reformen und ihrer wirtschaftlichen Öffnung einleitete, sowie seit der Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen ab 1979 hat sich das Land zunehmend zu einer wirtschaftlichen Großmacht entwickelt. Die Wirtschaft weist seit vielen Jahren eine hohe Dynamik auf. Führende Finanzexperten sind sich einig, dass China bis zum Jahr 2050 alle Industrienationen in Bezug auf die Wirtschaftsleistung überholen wird.

Welche Errungenschaften, aber auch Probleme sind mit der Entwicklung der Volksrepublik seit 35 Jahren verbunden?

Im November 2013 entschied das ZK der KP Chinas auf seinem 18. Parteitag über wichtige Fragen zur allseitigen Vertiefung der Reformen bis 2020. Wie stellt sich China seine weitere Entwicklung bis dahin vor? Was sind die Jahrhundertziele und Leitgedanken dieses Prozesses?

Welche besondere Rolle spielt dabei das Verhältnis zwischen China und Deutschland und wie kann die Zusammenarbeit beider Länder vertieft werden?


Fotos der Veranstaltung: