Verteidigungstermine


[Fakultät 3]
Carbon dioxide under high pressure and temperature:
Application in geothermal energy and in-situ recovery
of valuable elements, Herr Alireza Arab, M.Sc.

Dienstag, 1. Dezember 2020, 13:30 Uhr
Hörsaal Formgebung, FOR-0270, Haus Formgebung, Bernhard-von-Cotta-Str. 4, EG

Die Verteidigung wird im Livestream übertragen:
https://bbb.hrz.tu-freiberg.de/b/ali-ija-8zk-hfq

High pressure-temperature autoclave experiments were performed simulating reservoir conditions and using carbonate and carbonatite natural rock samples which provided more representative kinetic and thermodynamic data compared to most literature where pure minerals at standard conditions have been used and impurities at the rock-water interface are not present. Based on the obtained kinetic behavior, elements were categorized into three types. Several elements in the carbonatite rock sample behaved differently at two different pressures. A 6-month pilot plant experiment was conducted to replicate the moving of CO2-enriched water in the reservoir after reinjection to examine the feasibility of preventing scaling and the deterioration of geothermal water-bearing pathways and enhancing permeability in carbonate aquifers. Results showed that the addition of CO2 can support the long-term and sustainable operation of geothermal plants. CO2 can also be employed for in-situ leaching elements including strategic rare earth elements.

[Fakultät 4]
Agglomeration von hydrophoben Partikeln in wässrigen Phasen, Herr Paul Knüpfer, M.Sc.

Freitag, 4. Dezember 2020, 14:00 Uhr
Großer Hörsaal Karl-Kegel-Bau, KKB-2030, Agricolastraße 1, 2. OG

Im Rahmen der Arbeit wurde ein Modellsystem genutzt, um die Agglomeration von nichtmetallischen Einschlüssen in Metallschmelzen bei Raumtemperatur nachzustellen. Im Modellsystem wurden hydrophobe Partikel in Elektrolytlösungen durch orthokinetische Agglomera-tion zu partikulären Clustern zusammengeführt. Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Einfluss interpartikulärer Wechselwirkungen im Modellsystem, welche aus den Kräften der klassischen DLVO-Theorie und zusätzlichen hydrophoben Wechselwirkungen bestehen. Diese werden zum Teil durch so genannte Nanobubbles hervorgerufen, welche auf den hydrophoben Oberflächen nukleieren. Diese Nanobubbles wurden durch Messungen am Rasterkraftmikroskop detektiert. Die Messung der resultierenden Kräfte im Modellsystem gelang mittels Colloidal-Probe-Rasterkraftmikroskopie, während die Agglomeration der hydrophoben Mikropartikel mittels dynamischer Bildanalyse und Laserbeugung charakterisiert wurde.

[Fakultät 3]
Physical volcanology and petrology of Quaternary ignimbrites of the Aragats Volcanic Province, western Armenia,
Frau Hripsime Gevorgyan, M.Sc.

Mittwoch, 9. Dezember 2020, 14:00 Uhr
Hörsaal Gellert-Bau, GEL-0001, Leipziger Straße 29, EG

Die Verteidigung wird im Livestream übertragen. Der dafür erforderliche Link erscheint demnächst hier.

The pyroclastic record around the Quaternary Aragats stratovolcano – enclosed in the Tethyan orogenic belt – provides unique insights into pre-eruptive magma dynamics, eruption history and formation of a volcanic edifice in a post-collisional intraplate setting. Multidisciplinary investigations and methods of physical volcanology, petrology and geochronology were acquired to decipher the controlling factors of the formation of the Aragats volcanic province. The pyroclastic record comprises three pre-ignimbritic fallout units and six ignimbrite units, in turn divided into two main groups: (i) the older crystal-poor, silica-rich and amphibole-bearing Qasakh, Amberd, Bagrhamyan units, and (ii) the younger crystal-rich, intermediate and pyroxene-bearing units of Artik, Shamiram-Byurakan, and Gyumri. The older units erptzed from shallow magma chambers around 10 km depth, whereas the younger units sourced from a mid-crustal magma chamber at 25 km. The flow direction localized the vent system at the center Mt. Aragats stratovolcano, which erupted during the Matuyama-Brunhes chrones.

[Fakultät 1]
Towards a scalable inversion for three-dimensional transient electromagnetic data, Herr Dipl.-Math. Felix Eckhofer

Freitag, 11. Dezember 2020, 14:00 Uhr
Seminarraum MIB-1113, Universitätshauptgebäude, Mittelbau, Akademiestraße 6, 1. Zwischengeschoss

Die Verteidigung wird im Livestream übertragen. Der dafür erforderliche Link erscheint demnächst hier.

Die vorliegende Arbeit stellt einen Ansatz zur Lösung der Probleme aus der Methode der Transienten-Elektromagnetik (TEM) mittels rationaler Approximationen sowie eine zugehörige Softwareimplementation vor. Durch seine günstige Struktur eignet sich diese Art von Näherungslösungen grundsätzlich gut für die parallele Auswertung auf verteilten Rechnersystemen. Eine darauf aufbauende Formulierung für die Sensitivitäten wird hergeleitet und Algorithmen für die Berechnung von Matrix-Vektor-Produkten mit der Jacobi-Matrix werden angegeben. Wir stellen das Softwarepaket TEM.jl vor, das in Julia geschrieben wurde, einer neuerartigen Programmiersprache für den Einsatz in high-performance computing Umgebungen. Die Richtigkeit des Codes wird anhand eines Modellproblems und seiner exakten Lösung nachgewiesen. Daraufhin wenden wir die regularisierte Gauß-Newton-Methode zur Inversion an und zeigen, dass synthetische Daten damit erfolgreich rekonstruiert werden können. Das Programm wird schließlich auf einem HPC-Cluster zum Einsatz gebracht und die Skalierungseigenschaften näher beleuchtet.

[Fakultät 2]
Organische Pro-Chinone und Pro-Chinonimine -
Elektrochemische Aktivierung und redox-vermittelte Toxizität,
Herr Benjamin Schwarz, M.Sc.

Dienstag, 22. Dezember 2020, 14:00 Uhr
Seminarraum FOR-0241l, Haus Formgebung, Bernhard-von-Cotta-Straße 4, EG

In dieser Dissertation wird die Eignung der elektrochemischen Oxidation als Aktivierungsinstrument in einem reaktivitätsbasierten Testsystem für die Toxizität von Pro-Chinonen und Pro-Chinoniminen beurteilt. Außerdem wurden mit Hilfe der Cyclovoltammetrie die Oxidationspotentiale von 116 Stoffen gemessen. Weiterhin wurde die Relevanz der Oxidationspotentiale von Pro-Chinonen und Pro-Chinoniminen für die toxikologischen Endpunkte Hautsensibilisierung und Wachstumshemmung gegenüber dem Ciliaten T.pyriformis untersucht. Darauf aufbauend konnten Aussagen über die Bedeutung der Schritte Aktivierung und Redoxzyklisierung in beiden Toxizitätsprozessen gemacht werden. Aufgrund der festgestellten zweifachen toxikologischen Relevanz des Oxidationspotentials wurde deren Abschätzung mittels quantenchemischer Parameter geprüft.

[Fakultät 5]
Charakterisierung des selektiven Extraktionsverhaltens von
Titan, Herr Dipl.-Ing. Alexander Matthies

Freitag, 22. Januar 2021, 14:00 Uhr
Hörsaal Ledebur-Bau, LED-1105, Leipziger-Straße 34, 1. OG

Die Dissertation befasst sich mit der Rückgewinnung von Titan aus einem Rückstand der Pigmentindustrie. Dazu wurde ein hydrometallurgischer Prozess zur Entfernung von Störelementen und zur gleichzeitigen Anreicherung von Titan entwickelt. Eine gezielte Abtrennung von Titan bezüglich der Elemente Eisen und Vanadium kann mittels Solventextraktion durch das Extraktionsmittel DEHPA (Di-(2-ethylhexyl)phosphorsäure) erfolgen. Durch Extraktionsversuche zeigt sich, dass Titan bevorzugt extrahiert werden kann und es wird der ideale Arbeitspunkt für die Extraktion von Titan erarbeitet. Weiterhin wurden spektroskopische Messungen mittels GALDI-MS und NMR bezüglich des Vorliegens von Titan mit DEHPA durchgeführt. Die gewonnenen Ergebnisse liefern nicht nur Rückschlüsse auf das Extraktionsverhalten von Titan, sondern zeigen auf, dass Titan durch acht DEHPA komplexiert wird.








 

 

Zum Seitenanfang