Regelungen zur Promotion

Promotionsarten

Strukturierte Doktorandenausbildung an der TU Bergakademie Freiberg

 

Promotionsarten

Doktoranden der TU Bergakademie Freiberg haben die Möglichkeit zu wählen, auf welche Weise sie promovieren werden:

        a) konventionell oder
        b) im Rahmen einer

strukturierten Doktorandenausbildung

      .

Worin bestehen die Unterschiede?

Arten der Promotion - konventionell vs. strukturiert

 

Die strukturierte Doktorandenausbildung an der TU Bergakademie Freiberg

 


Vorteile der strukturierten Doktorandenausbildung auf einen Blick

  • Neben der Forschung am Promotionsthema absolvieren Sie ein fachliches Studienprogramm und erwerben fachübergreifende Zusatzqualifikationen. Damit können Sie während der strukturierten Doktorandenausbildung fachspezifische und fachübergreifende Qualifikationen erwerben - wichtige Schlüsselkompetenzen, die Sie auf Ihre zukünftige Rolle als Führungskraft gezielt vorbereiten und Ihnen exzellente Karrierechancen eröffnen. Hierzu können Sie u.a. Kurse aus unserem Angebot in Anspruch nehmen.

  • Eine Betreuungsvereinbarung, welche die Forschungs- und Lernziele benennt und Festlegungen zum Zeit- und Arbeitsplan sowie zum Berichtswesen trifft, kann zwischen dem Promovierenden und dem Betreuer abgeschlossen werden.

  • Kontakte zu einer Einrichtung der Berufspraxis (Unternehmen, Forschungseinrichtung etc.) oder einer kooperierenden Universität werden gefördert, soweit dies für das Promotionsverfahrens notwendig ist.

  • Im Rahmen der strukturierten Doktorandenausbildung wird eigene Lehrtätigkeit mit Leistungspunkten angerechnet.

  • Das Rigorosum kann nach erfolgreicher Absolvierung der strukturierten Doktorandenausbildung und Erreichen von mindestens 15 Leistungspunkten auf Antrag erlassen werden (gilt für die Fakultäten 3, 5 und 6).

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Anmeldung zur strukturierten Doktorandenausbildung

Sie müssen sich bereits frühzeitig entscheiden, ob Sie eine strukturierte Doktorandenausbildung absolvieren möchten. Reichen Sie dazu möglichst bereits zu Beginn der Promotion beim Fakultätsrat einen Antrag ein, indem Sie Kurse, Lehrveranstaltungen usw. als Ersatz für das Rigorosum vorschlagen (in Absprache mit Ihrem Betreuer). Stimmt der Fakultätsrat den fachspezifischen Leistungen zu, haben Sie ein Recht auf Ersatz des Rigorosums, wenn Sie alle Leistungen erfüllen und mindestens 15 Leistungspunkte nachweisen.

Die Regeln der einzelnen Fakultäten dazu sind:

Fakultät für Mathematik und InformatikEinreichung eines detaillierten Programms für die Erlangung zusätzlicher Qualifikationen, bestätigt durch den Betreuer, am Beginn der Promotion, spätestens aber for Absolvierung der ersten Prüfung (gilt nur für die Promovierenden, die ihre Absichtserklärung vor dem 07.08.2017 eingereicht haben).
Fakultät für Chemie und PhysikEmpfehlung, Anträge zur Anerkennung der fachspezifischen Leistungen mindestens ein Jahr vor Einreichen der Dissertationsschrift beim Fakultätsrat zu stellen. Das/Die gewählte/n fachspezifische Modul/e muss vom Betreuer bestätigt werden.
Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und BergbauAntrag auf Ersatz des Rigorosums kann bis zur Abgabe Ihrer Dissertation jeder Zeit gestellt werden.
Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und EnergietechnikDie Anmeldung zur strukturierten Doktorandenausbildung muss bereits am Anfang der Promotion, spätestens jedoch vor Ablegen der ersten Prüfung erfolgen.
Fakultät für Werkstoffwissenschaft und WerkstofftechnologieDie Fakultät entscheidet über das Programm der strukturierten Doktorandenausbildung einzelfallbezogen. Der Antrag muss im Anfangsstadium der Promotion gestellt werden.
Fakultät für WirtschaftswissenschaftenÜber einen Antrag auf Ersatz des Rigorosums entscheidet die Fakultät einzelfallbezogen erst am Ende der Promotion, wenn das Promotionsverfahren eröffnet wird.

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Strukturierte Doktorandenausbildung / Antrag auf Ersatz des Rigorosums - Rahmenbedingungen

  • Insgesamt müssen 15 Leistungspunkte erreicht werden. Für Mitglieder eines Sonderforschungsbereiches und für Promovierende der Fakultät 5 werden insgesamt 30 Leistungspunkte verlangt.
  • Davon müssen mindestens 4 Leistungspunkte aus fachspezifischen Lehrveranstaltungen stammen, in denen ein benoteter Leistungsnachweis erbracht wurde (Fakultäten 3, 5 und 6). Diese Note bzw. der Durchschnitt aus mehreren Noten gilt als Ersatz für die Rigorosumsnote. Genauere Regelungen sind den zugehörigen Modulhandbüchern zu entnehmen.
  • Max. 6 Leistungspunkte können für eigene Lehrtätigkeit angerechnet werden.
  • Voraussetzung für die Anerkennung von Leistungen in Lehrveranstaltungen ist, dass die Lehrveranstaltungen nicht schon im Rahmen des eigenen Studiums absolviert wurden.
  • Die Fakultäten können darüber hinaus noch andere Anforderungen stellen (siehe Tabellen oben).
  • Es können auch Lehrveranstaltungen, die an anderen Universitäten oder Forschungseinrichtungen besucht wurden, anerkannt werden. Über die Anerkennung dieser Leistungen entscheidet der Fakultätsrat.
  • Über die Anerkennung von anderen Leistungen, wie Publikationen, Vorträge und/oder Poster auf Konferenzen, Betreuung von studentischen Qualifizierungsarbeiten (Bachelor-, Master-, Diplom-Arbeiten) entscheidet der Fakultätsrat der jeweils zuständigen Fakultät.
  • Es können nur Leistungen anerkannt werden, die innerhalb der offiziellen Promotionszeit liegen - in der Absichtserklärung bzw. Betreuerzusage genannter Zeitraum zwischen Beginn der Promotion und Datum, an dem der Promotionsantrag gestellt wird (d.h. die fertige Promotionsarbeit im Promotionsamt eingereicht wird).
  • Doktoranden, die im Rahmen eines Promotionskollegs promovieren, haben die Anforderungen der entsprechenden Studienprogramme zu erfüllen. Die Anzahl der nachzuweisenden LP kann über den Anforderungen gemäß Promotionsordnung §15 liegen.

 

Für Ihren Antrag auf Ersatz des Rigorosums durch vergleichbare wissenschaftliche Leistungen (im Rahmen der strukturierten Doktorandenausbildung) benutzen Sie bitte dieses Formular

Bitte beachten Sie unbedingt die unten aufgeführten speziellen Regelungen Ihrer Fakultät zur Anerkennung bestimmter Leistungen!

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Sonderregelungen der Fakultäten zur Anerkennung der erbrachten Leistungen

Jede Fakultät kann spezielle Festlegungen zur Anerkennung bestimmter Leistungen für den Ersatz des Rigorosums treffen. Diese gesonderten Regelungen sind den folgenden Tabellen zu entnehmen.

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Sonderregelungen der Graduiertenschulen der Sonderforschungsbereiche

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Sie haben weitere Fragen?

Schauen Sie gern in unsere FAQs

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